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Freitag, 28. Februar 2014

Ruhm und Ehre und Wissenschaft - Teil 2

Nachdem ich mich nun ausführlich darüber ausgelassen habe, warum es Wissenschaftlern nicht um Ruhm und Ehre geht, möchte ich auf zwei Dinge zu sprechen kommen, die unter Wissenschaftlern doch so etwas wie Ruhm und Ehre mit sich bringen, oder besser gesagt Prestige: Forschungsgelder und das Veröffentlichen von Artikeln in bestimmten Zeitschriften.

Vor längerer Zeit hatte ich ja bereits erklärt, daß man als Wissenschaftler immer erst Geld für die eigene Forschung und oft auch für die eigene Stelle auftreiben muß, indem man Anträge auf Förderung schreibt. Es gibt verschiedene nationale und internationale Stiftungen und Forschungsgemeinschaften, die Gelder vergeben. Wenn man dann tatsächlich Förderung von einem der großen Forschungsfinanzierer bekommt, dann bedeutet das so etwas wie eine Kombination aus Lottogewinn, Goldmedallie und Bundesverdienstkreuz, wobei der Arbeitsaufwand in etwa mit dem für eine Goldmedallie vergleichbar ist. Einer von diesen Forschungsfinanzierern ist der Europäische Forschungsrat, und derzeit schreibe ich gerade einen Antrag für Forschungsgelder dorthin. Die Chancen sind extrem gering, und falls man bei der Beurteilung nicht Höchstnoten bekommt, wird man für ein oder zwei Jahre für weitere Anträge gesperrt, und dann ist man womöglich zu alt für diese Art der Förderung. Sehr riskant also die ganze Sache, aber falls man Erfolg hat, Lottogewinn/ Goldmedallie/Bundesverdienstkreuz.

Die zweite Art, in der Wissenschaft zu Prestige zu kommen, ist, in Zeitschriften wie Nature oder Science zu veröffentlichen. Die lehnen schonmal mehr als 99% aller eingereichten Manuskripte ab, ohne sie auch nur begutachten zu lassen. Wenn man doch durchkommt, bekommt man zwar nicht direkt Geld, aber es kann durchaus die Karriere verändern. Auf jeden Fall hat man bessere Chancen auf Jobs, Beförderungen, Forschungsförderung usw. Seit einigen Jahren gibt Nature außerdem eine Reihe von spezialisierteren Zeitschriften heraus, zum Beispiel Nature Physics oder Nature Geoscience. Auch wenn diese Zeitschriften natürlich nicht ganz an der Spitze stehen, so bringt es doch eine Menge Prestige mit sich, dort zu veröffentlichen, weil sie oftmals ein Vielfaches des Impakts normaler Zeitschriften haben. Wir haben diesen Monat übrigens einen Artikel in Nature Commnications veröffentlicht. Mal sehen, als wie karriereverändernd sich das noch herausstellen wird. Ohne diesen Artikel hätte ich bei meinem oben erwähnten Antrag jedenfalls kaum eine Chance.

Montag, 30. September 2013

Berufsbedingte Schizophrenie

Neulich hatte ich in einer Sitzung der Institutsleitung ein seltsames Erlebnis. Eine Delegation der Fakultätsleitung, die sich mit Wissenschaftskommunikation beschäftigt, will im Oktober unser Institut besuchen. Zu diesem Anlass sollen sich Repräsentanten verschiedener Gruppen und Abteilungen finden, die die Delegation treffen und ihre Fragen beantworten. Ich hatte mich von meinem Abteilungsleiter breitschlagen lassen, unsere Abteilung zu vertreten, weil ich einen ganz guten Überblick über unsere Forschung habe. Im besagtem Meeting ging jedenfalls unser Institutsleiter die Namen durch, die ihm bisher als Repräsentanten vorgeschlagen worden waren. Außer mir stand nur der Leiter des Kommunikationsrates und der Austauschbeauftragte auf der Liste. Daraufhin meinte die Chefin unserer Administration nur, daß es doch wichtig wäre, wenn auch jemand dabei wäre, der die Forschung vertreten könnte. Da mußte ich dann erstmal protestieren. Ich bin schließlich in erster Linie Forscherin. Auch der Institutsleiter und die Abteilungsleiter haben für mich Partei ergriffen, zumal sie ja auch im gleichen Boot sitzen.

Auf jeden Fall hat mich die ganze Sache zum Nachdenken über die schizophrene Rollenverteilung in meinem Berufsfeld gebracht. Offiziell bin ich 60% meiner Arbeitszeit Forscherin, 20% Lehrerin und 20% Stellvertreterin des Institutsleiters, was Räume und Hausmeisterdienste angeht. Ich spiele also täglich drei verschiedene Rollen, in denen ich mich unterschiedlich wohlfühle. Meine Forscherrolle ist die natürlichste für mich. Das bin wirklich ich, auch außerhalb der Arbeitszeit. Meine Lehrerrolle habe ich mittlerweile auch ganz gut im Griff. Es macht mir mehr und mehr Freude, anderen etwas beizubringen und Studenten in ihrer Entwicklung zu betreuen. Meine neueste Rolle in der Institutsleitung hat mir sozusagen über Nacht Verantwortung für fünf Angestellte, ein größeres Budget und strategische Entscheidungen, die das ganze Institut betreffen verschafft. Es hat fast ein Jahr gedauert, bis ich mich in dieser Rolle einigermaßen daheim gefühlt habe. Nach einem Jahr mit allen drei Rollen simultan wachse ich jedenfalls langsam wieder zu einer Person zusammen.

Nichtsdestotrotz ist es so, daß die meisten in ihrem Arbeitsalltag wahrscheinlich immer nur eine Person sein müssen. Die Chefin der Administration ist wahrscheinlich immer nur in ihrer Rolle als Chefin der Administration unterwegs. Ich habe keine Ahnung, ob es in anderen Berufen eine vergleichbare Schizophrenie gibt.

Wahrscheinlich fühlen sich die meisten nur wie gespaltene Persönlichkeiten, wenn sie im Beruf und im Privatleben verschiedene Rollen spielen, Angestellter und Elternteil zum Beispiel. Das ist bei mir eher nicht der Fall, da ich mein "Forscherego" immer mit nach Hause nehme. Meine Lehrer- und meine Chefsrolle lasse ich dagegen auf Arbeit und vermeide wenn möglich, mich von ihnen am Wochenende stören zu lassen.

Puh, das ist ganz schön philisophisch geworden. Würde  mich aber schon interessieren, ob Ihr auch gespaltene Persönlichkeiten seid.

Dienstag, 11. Januar 2011

Blitzen auf schwedisch

Heute auf dem Weg zur Autowerkstatt (Federbruch hinten links) gesehen. So wird also in Schweden mobil geblitzt - mit genau dem gleichen Kasten, der sonst fest installiert am Straßenrand steht, bloß auf einem Anhänger. Was ich allerdings nicht weiß, ist, ob sie auch ein mobiles Blitzer-Warnschild aufgestellt haben. Vor den festen Blitzern wird nämlich in fast 100% der Fälle mit einem Schild gewarnt.
Das Haltestellenhäuschen ist übrigens nicht auf dem Anhänger neben dem Blitzer installiert.

Freitag, 31. Dezember 2010

2010 - der große Jahresrückblick

Wann, wenn nicht heute, ist die Zeit, einen kleinen Rückblick zu bloggen. Also auf geht's:

Januar
  • Silvester mit unserem Besuch aus Göttingen bei Freunden hier in Uppsala, ein würdiger Start.
  • Wintersport im schwedischen Winter.
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
  • Sommerzeit, Gartenzeit.
  • Besuch aus Basel.
  • Besuch aus Martfeld.
August
September
Oktober
November
Dezember
So, das war mein Jahr. Mit sera und hiergiltdiestfu kann ich da natürlich nicht mithalten, aber es war ein gutes, ruhiges Jahr - genau das, was ich mir gewünscht habe.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Hollywood in Uppsala

Seit letzter Woche herrscht gewissermaßen Ausnahmezustand in der Innenstadt Uppsalas. Schon seit mehr als 3 Wochen wird der Busverkehr um die Drottninggatan (Königinnenstraße) herumgeleitet. Seit letzter WOche ist auch der Fußgängerverkehr betroffen, und zwar aus keinem geringeren Grund, als daß zur Zeit die Dreharbeiten für Hollywoods Neuverfilmung von Stieg Larssons Verblendung laufen.

Letzte Woche wurde der Teil des Films gedreht, der in der Vergangenheit (50er/60er Jahre) spielt. Die Drottninggatan wurde dementsprechend umgestylt. Ein 7Eleven (so ne Art 24h-Kiosk) wurde zur Milchbar. Aus dem Nichts wurde das Schaufenster eines Schuhladens erschaffen. Sämtliche bunte Reklame, sowie beleuchtete Schilder über den Läden wurden verkleidet. Außerdem wurde in null-komma-nix ein Antiaquriat zum Café, eine Milchbar zum Kleidergeschäft. Selbst die Zebrastreifen wurden auf gelb getrimmt, wie es damals in Schweden wohl üblich war. Dabei ist dieser Teil des Films in Schwarz-Weiß! Für die Parade im Film, bei der das letzte Foto des verschwundenen Mädchens gemacht wurde, fuhren dann lustige 50er Jahre-Wagen durch die Straße. Außerdem gab es ein sehr authentisches Polizeifahrzeug aus der Zeit. Übrigens spielt dieser Teil des Films nicht wirklich in Uppsala.

Schuhladen und Café, aber alles nur Kulisse für den Film. Hier wird schon wieder abgebaut.
Ab Freitag wurde dann alles wieder auf Gegenwart getrimmt, denn heute und morgen ist Daniel Craig in der Stadt und dreht seine Szenen. Von außen wahr jedoch nicht viel zu sehen. Und wer außer den kleinen Schulmädchen, die sich an der Absperrung aufgereiht haben, hat schon die Zeit, sich in das windige Herbstwetter zu stellen, um James Bond zu sehen?

Donnerstag, 18. Februar 2010

Clichés (?) über Geologen - Teil 2

Unter den Naturwissenschaftlern sind Geologen wohl diejenigen, die dafür bekannt sind, am wenigsten mit Zahlen und Formeln anfangen zu können. Wir denken an Steine - Gesteine, um genau zu sein -, an Minerale, Strukturen, Fossilien und an Bier (zu letzterem muß ich demnächst separat schreiben). Blöd nur, daß Minerale Chemie bedeutet und Strukturen Geometrie. Und überhaupt muß es ja einen Grund haben, warum man im Grundstudium mehr Zeit in Mathematik-, Statistik-, Chemie-, Physik- und Biologievorlesungen verbringt als in Veranstaltungen zu dem Fach, was man eigentlich studiert. Der Grund dafür ist, daß man als Geologe leider eine ganze Menge Mathe (und den ganzen Rest) benötigt. Das sieht man nur nicht auf den ersten Blick.

Doch selbst der größte Geländefuchs, der am liebsten 10 Monate mit dem Hammer in der Pampa unterwegs ist, muß früher oder später seine Proben analysieren und seine Daten auswerten. Und das ist mit einer Menge Statistik verbunden.

Die Wahrheit ist: Wir können soviel Mathematik (Statistik, Geometrie, Physik, Chemie...), wie wir können müssen. Wir finden das nicht toll, und wir geben es nicht gern zu, aber sie ist ein Werkzeug wie ein Hammer eben auch. Nicht umsonst sitze ich seit einem halben Jahr am Computer und sehe nur Zahlen. Ich benutze sogar Matlab (!!!), wenn auch widerstrebend.

Auf jeden Fall sind manche mit unserem Image als Brachialwissenschaftler nicht glücklich, zumal das Einfluß auf die Verteilung von Geldern hat (Chemiker bekommen mehr Geld für die Laborausbildung von Studenten, obwohl auch wir Labore benutzen). Aber ob es da hilft, sich nicht mehr Geologe zu nennen?

Mittwoch, 10. Februar 2010

Der schwedische Telefonservice

Mal abgesehen, daß man in Schweden fast alles online erledigen kann, geht der direkte Weg zum Kundenservice meist der über das Telefon. Darum führt oft kaum ein Weg herum. Schon als ich hier angekommen bin, mußte ich beim Centrum für Vuxnas Lärande (Zentrum für Erwachsenenbildung) anrufen, um einen Termin zu machen, um mich für einen Schwedischkurs zu registrieren. Das ging nicht per Mail. Auch mein Festnetztelefon konnte ich nur telefonisch anmelden.

Überhaupt haben in Schweden scheinbar alle Unternehmen Telefonhotlines. Kein Wunder, daß Hörverstehen ein wichtiger Teil beim Schwedischkurs ist. Erst gestern haben wir eine Übung mit einer Ansage vom Telefonservice eines Kaufhauses gemacht. Ich telefoniere tatsächlich mehr mit schwedischen Hotlines, als mir lieb ist. Heute gleich schon wieder mit Agria, weil der Brief mit Leons Versicherung noch nicht da ist (er ist unterwegs).

Es gibt da wie in Deutschland auch diese Systeme, wo man sich mit Hilfe von Nummern durchwursteln muß oder wo man sagen muß, was man will. In Deutschland verstehen letztere einen ja grundsätzlich nie. Umso überraschter war ich, als ich gerade bei Vattenfall wegen der Stromrechnung angerufen habe. Auf die automatische Frage des Systems "Warum rufst Du an?" sagte ich "Betalningspåminnelse" (Zahlungserinnerung). Darauf der Computer: "Dein Anliegen hat mit der Rechnung zutun. Ist das richtig?" Ich: "Ja." "Dann verbinde ich Dich mit dem richtigen Mitarbeiter." Und durch war ich. Doch das war nicht alles. Ich wollte fragen, warum der Rechnungsbetrag nicht einfach abgebucht worden ist. Ich hatte ja eine Einzugsermächtigung geschickt. Ohne nach meinem Namen, meiner Personennummer, meiner Kundennummer oder der Rechnungsnummer zu fragen, sagte mir die Frau: "Ja, die Einzugsermächtigung gilt erst ab der nächsten Rechnung. Die beiden anderen vorher mußt Du so überweisen." Schön. Unkompliziert. Aber GRUSELIG! Die wußten, wer ich bin. Natürlich habe ich meine Nummer angegeben, als ich den Vertrag im Internet abgeschlossen habe. Aber das hat in Deutschland auch noch nie einem mitgeteilt, wer ich bin.

So gesehen, ist das mit den Telefonhotlines in Schweden einfacher als in Deutschland. Man erfährt auch, welche Nummer man in der Warteschleife hat und wie lange es noch dauert.

Und was lernen wir daraus?
VIELLEICHT ist in Schweden alles leichter. Zumindest am Telefon.
Auch am Telefon sagt man immer du, niemals Sie. Gesiezt wird nur die königliche Familie.

Zum Schluß noch etwas aus der Kategorie unnützes, empirisches Halbwissen: Am Telefon verabschieden sich die Schweden irgendwie immer mit "Hej!", was sowohl Hallo als auch Tschüß bedeutet. Aber im normalen Leben sagen sie zum Abschied eher "Hej då!" Ob da ein System dahintersteckt?

Montag, 9. November 2009

20 Jahre danach

Auch wenn ich mich sonst nicht sonderlich für Politik interessiere, muß ich heute mal eine Ausnahme machen. Schließlich gab es heute vor 20 Jahren das politische Ereignis, das mein Leben und das meiner Familie und vieler meiner Freunde auf lange Sicht hin für immer verändert hat: der Mauerfall. Ich war zwar damals gerade in die Schule gekommen, aber schon damals begriff ich, daß da etwas Besonderes geschehen war.

Im Nachhinein kann ich kaum ermessen, wie sich mein Leben entwickelt hätte, wenn die Mauer damals nicht gefallen wäre. Ganz sicher ist: Ich hätte wohl nicht studiert. Ich hätte bestimmt nicht "im Westen" studiert. Ich wäre ganz sicher nicht so weit gereist, wie ich das bisher schon getan habe. Und ich würde heute garantiert nicht in Schweden wohnen.

Ich kann nur spekulieren, daß sich mein Leben wohl "ganz normal" gestaltet hätte: Nach der 10. Klasse hätte ich wohl eine Lehre gemacht, gearbeitet, dann irgenwann geheiratet, einen Trabi gekauft, Kinder bekommen und in einer Wohnung im Plattenbau in meiner Heimatstadt gewohnt. Und das alles schon vor Jahren. In meinem Alter hätte ich wohl schon 2 Kinder im Kindergarten, würde wieder arbeiten und im Sommer an die Ostsee fahren. Diese Vision gründet sich natürlich darauf, wie ich es in meiner Kindheit beobachtet habe, und beinhaltet nicht die Option, das sich das Leben in der DDR weiterentwickelt hätte. Was ich beschrieben habe, ist das Leben der Generation meiner Eltern, die am 9. November 1989 28 und 30 Jahre alt waren.

Macht schon ziemlich nachdenklich, gerade weil dieses alternative Leben so greifbar und vorstellbar ist.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Das Stockholm-Syndrom

Ein Kollege hat mir das geschickt, und ich muß es mit der ganzen Welt (oder zumindest mit meiner exklusiven Leserschaft) teilen. Es ist einfach nur lustig: Hier ist, was US Amerikaner über Schweden denken!

Teil 1:
The Daily Show With Jon StewartMon - Thurs 11p / 10c
The Stockholm Syndrome Pt. 1
www.thedailyshow.com
Daily Show
Full Episodes
Political HumorRon Paul Interview


Teil 2 (vielleicht noch besser als Teil 1 und mit Björn von ABBA):
The Daily Show With Jon StewartMon - Thurs 11p / 10c
The Stockholm Syndrome Pt. 2
www.thedailyshow.com
Daily Show
Full Episodes
Political HumorRon Paul Interview

P.S. Für alle Nicht-Amerikaner lohnt es sich, mal zu googeln, was eine "full release massage" ist, über die in Teil 1 gesprochen wird.

Donnerstag, 13. August 2009

Aller Anfang...

Also, ich muß mal rein philosophischerweise anmerken, daß ich Veränderungen im Leben grundsätzlich gut finde. Irgendwie ist es aufregend, wenn man einen gewissen Fortschritt bemerkt, bzw. wenn man das Gefühl hat, daß man Einfluß auf sein Schicksal hat. Soweit die Philosophie. In der Praxis finde ich Neuanfänge zwar aufregend, aber irgendwie auch sehr anstrengend. Ich denke, die wenigsten können mit so viel Selbstsicherheit an eine neue Lebenssituation herangehen, daß sie sich nicht wenigstens hin und wieder einschüchtern lassen.

In meinem Fall heißt das: Ich finde es toll, hier zu sein. Ich weiß, es war die richtige Entscheidung. Ich fühle mich willkommen und kann mich demnach nicht beklagen. Allerdings wünschte ich, ich wäre nicht in dieser seltsamen Anfangssituation, in der ich mich zwangsläufig befinden muß. Ich meine, ich bin überall die Neue, ich kenne mich noch nicht gut aus damit, wie viele Dinge hier laufen, wo sie laufen, was zutun ist und wie man mit bestimten Dingen umgeht. Das ist einfach Teil der Situation, und ich muß sagen, ich halte mich ganz gut, lasse mir meine Verunsicherung nicht unbedingt anmerken und versuche, offen an alles heranzugehen. Aber ich wünsche mir doch, daß sich bald eine gewisse Routine ergibt, die mir ein bißchen Sicherheit gibt.

Ein Anfang wäre echt, wenn ich bald meine personnummer bekäme, denn ohne die kann ich weder eingestellt werden, noch ein Bankkonto eröffnen. Ich bin einfach ein niemand. Allerdings will ich mich noch nciht beklagen, immerhin habe ich die Nummer erst letzten Dienstag beantragt, und das ist ja noch keine Zeit, besonders wenn man bedenkt, daß noch immer Urlaubszeit ist.

Und dann ist da noch ein zweiter (und der einzige weitere) Punkt, der mir Sorgen bereitet: die Wohnungssuche. Die Wohnungssituation hier ist wie in allen Universitätsstädten Schwedens eine Katastrophe. Es gibt einfach nicht genug Mietobjekte, um alle Leute aufzufangen. Hier ist es nicht so schlimm wie in Lund zum Beispiel, wo sie zum Semesteranfang ernsthaft Zelte für die Studenten zur Verfügung stellen wollen. Aber es ist auch hier nicht gerade einfach, etwas zu finden. Der größte online-Anzeigenmarkt blocket veröffentlicht täglich etwa 5 neue Wohnungsangebote für Uppsala, von denen ca. Zimmer für Studenten sind, eins ist einfach zu weit außerhalb und das andere wahrscheinlich absolut überteuert. Und so kommt es, daß die meisten mal ein paar Monate hier wohnen, dann ein paar Monate da. Mein Kollege, der mit mir momentan das Büro teilt, ist in dem Jahr, das er jetzt hier ist, schon 3 mal umgezogen. Und das scheint normal zu sein. Ich bin zwar erst seit ca. einer Woche auf der Suche, bin aber schon jetzt frustriert, denn man kann auch nichts anderes machen, als den Leuten, die die Anzeige aufgeben, Nachrichten zu schicken, und zu hoffen, daß sie einen interessant und passend finden und einen kontaktieren. Bisher hat mir nur eine Person geschrieben, und die Wohnung war viel zu teuer. Ich hoffe wirklich, daß ich bald was finde. Wie sonst, soll ich mich hier irgendwann zu Hause fühlen?

Ich will mich wirklich nicht beklagen. Mir gehts gut. Es gibt wirklich keinen Grund zur Panik. Ich denke, das gehört alles zu einem Neuanfang dazu.

Dienstag, 14. Juli 2009

Ich habs immer gewußt


Jetzt ist es auch wissenschaftlich bestätigt: Unsere Katzen manipulieren uns! Nicht, daß wir das nicht schon immer gewußt haben, aber jetzt wurde das Werkzeug unserer plüschigen Haustyrannen zweifelsfrei enttarnt: Wie Spiegelonline gestern berichtete, haben die Verhaltensbiologen McComb et al. einen drängenden Unterton im Betteln der Fellmonster nachgewiesen, der im Frequenzbereich von Babygeschrei liegt. In Kombination mit dem dem Schnurren ähnlichen Wünschlaut, den die vierbeinigen Suggesteure zu verschiedenen Gelegenheiten äußern, entsteht eine Aufforderung, der der zuständige Dosenöffner nicht widerstehen kann.

Das ist bestimmt nur eine von vielen revolutionär evolutionären Entwicklungen, seit sich vor etwa 4500 Jahren die erste langschwänzige Mäusefängerin entschlossen hat, daß es sich in Gegenwart eines Menschen ja so viel bequemer lebt. Augenscheinlich haben unsere hochmanipulativen Mitbewohner seit damals einiges dazugelernt, was menschliche Psychologie und Manipulation angeht. So gesehen, sind wir als Dosenöffner selbst verantwortlich.

Wie McComb et al. herausfanden, entwickelt sich dieses Manipulationsgeräusch nach und nach, wenn die vermeintlich gezähmten Raubtiere feststellen, daß sie ihre zweibeinigen Knechte damit gefügig machen können. So kommt ein solches Manipulationsverhalten vor allem in Haushalten vor, in denen es eine Bezugsperson gibt und den Marotten der pelzigen Psychoterroristen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, daß besagter Laut äußerst penetrant und nur sehr schwer zu ignorieren ist. Leider setzt Löwenkind Leon in etwas inflationär ein, weshalb ich nicht immer zuordnen kann, was er gerade wünscht.

Mittwoch, 15. April 2009

Emanzipation

Von wegen tiefster und ahnungslosester Osten! In Dresden hat die Gleichstellung von Mann und Frau scheinbar ansonsten unerreichte Ebenen erreicht: Dort sind sogar schon einige "Ampelmännchen" weiblich.

Donnerstag, 2. April 2009

Wissensverdauung

Man stelle sich vor, es existiert ein geheimer Tunnel zwischen den Kanarischen Inseln und dem Atlas in Nord-Afrika. Zumindest könnte man das auf dem ersten Blick so verstehen, wenn man am 27. März bei Spiegel Online in der Rubrik Wissenschaft die Artikel flüchtig gescannt hätte. Dort wurde unter der Überschrift "Geoforscher vermuten Lava-Tunnel zwischen Kanaren und Afrika" die Essenz eines neulich im renomierten Fachblatt Geology erschienenen Artikels zusammengefaßt.
Dieser von Mineralogen vom IFM Geomar in Kiel veröffentlichte Artikel zeigt eine Übereinstimmung in der Zusammensetzung von kanarischen Vulkaniten mit Gesteinen aus dem Atlas, was den Schluß nahelegt, daß beide ähnlichen Ursprungs sind. Nun gut, die Idee ist durchaus nicht neu, aber schön, daß sie weiter untersucht und offesichtlich bestätigt worden ist. Besorgniserregend finde ich nur den Gedanken, was Pseudo-Bildungsmedien wie Galileo daraus machen, wenn sie denn in nächster Zeit auf die Meldung aufmerksam werden. Vorstellbar wäre ein Galileo Mystery zum Thema "Geheime Tunnel im Erdinneren - Hatte Jules Verne doch recht?"
Und was wird erst die Bild schreiben, wenn sie noch Platz auf der Rückseite hat? Vielleicht etwas wie: "Flüchtlingsstrom aus Afrika bald nicht mehr zu stoppen. Kieler Forscher finden geheime Tunnelverbindung zwischen Marokko und den Kanarischen Inseln. Spanischer Minister fürchtet: "Der Flüchtlingsansturm aus Afrika könnte uns endgültig überrollen!" Experten sollen Tunnel jetzt sperren."

Donnerstag, 26. März 2009

Wo der Weihnachtsmann die Post stempelt

Es ist wieder einmal Zeit für einen magischen Ort aus meinem Geoversum. Bei Durchforsten meiner Fotos bin ich in meinem Färöer-Ordner auf dieses Bild gestoßen. Ich habe keine Ahnung, wie der Berg heißt. Er erhebt sich auf der Insel Eysturøy nahe dem idyllischen Örtchen Gjógv.

2005 war ich zusammen mit einer Freundin und meinem Freund auf dem Weg nach Island für 2,5 Tage auf den Färöer Inseln gestrandet. Will man nämlich sein Auto mit nach Island nehmen, bleibt einem nur die Fähre von Dänemark nach Seydisfjördur in Island mit Aufenthalt auf den Färöern. Während der 2,5 Tage holt die Fähre weitere Pasagiere aus Norwegen ab, während alle anderen normalerweise Nebel und Regen auf diesen zu Dänemark zählenden Inseln ertragen müssen. Als wir früh am Morgen in der Hauptstadt Tórshavn ankamen, sah man vor Nebel die Hand vor Augen nicht. Wer hätte gedacht, daß es bis zum Mittag aufklaren würde und wir ein paar wundervolle sonnige Tage verbringen würden?

Die Färöer sind traumhaft schön im Sonnenschein mit den verschiedensten Vögeln, endemischen Schafen und Orchideen. Besonders beeindruckend ist aber die Weite und Leere der Landschaft und wie sich hier und da kleine, bunte Örtchen in die Fjorde schmiegen. Die Färinger selbst sind freundliche Leute. Man spürt sofort, daß dort jeder jeden kennt (Die Färöer haben insgesamt 48 000 Einwohner).

An unserem letzten Tag hatten wir noch eine besondere Mission. Die Mutter meiner Freundin sammelt Briefmarken, von denen es auf den Färöern sehr viele und sehr schöne gibt. Allerdings sind die Sets, die man in der Stadt kaufen kann, nicht gestempelt, was für den Philatelisten natürlich ein absolutes No-Go darstellt. Aus diesem Grund machten wir uns auf zur offiziellen Postzentrale der Färöer am Stadtrand von Tórshavn, wo die Briefmarken herausgegeben werden. Meine Freundin und ich fragten dort nach, ob es denn möglich sei, die Marken stempeln zu lassen oder ob man dort gestempelte Marken bekommen könnte. Obwohl gerade Mittagspause war, verwies man uns an den zuständigen Postmeister (welche Position er auch immer bekleidete), der dem Weihnachtsmann zum Verwechseln ähnlich sah. Er nahm uns mit in sein Büro, von dem aus man einen herrlichen Blick über den Hafen hatte, wo nach einiger Zeit auch unsere Fähre einlief. Dort angekommen, begann er, die Marken zu stempeln. Meine Freundin hatte vielleicht 3 oder 4 Sets mit jeweils etwa 20 Marken erstanden, die er nun einzeln, jeweils in Gruppen von 4 oder 6 (je nach Edition und Motiv) mit einer Pinzette herausnahm und stempelte. Aber nicht einfach so! Weit gefehlt! Er besaß über seinem Schreibtisch eine Kollektion aller Stempel der verschiedenen Postämter von jeder Insel und jedem Ort der Färöer. Jede Marke, zu der er uns jeweils die Motive erklärte (z.B. gab es welche mit weißen Raben, die nur auf der Insel Hestur (?) vorkamen), stempelte er mit dem dazugehörigen Stempel und einem anderen Datum. Einige Postämter waren zu der Zeit auch längst geschlossen, sodaß er die Stempel zurückdatierte. Nebenbei fragte er uns natürlich darüber aus, wer wir seien, wohin wir unterwegs wären, wie uns die Färöer gefallen haben, woher wir kämen etc. Bei der Antwort zur letzten Frage gab er sich mit "Deutschland" nicht zufrieden; er wollte es ganz genau wissen. Und siehe da, der Mann war mal in Göttingen gewesen. Er hatte auch mal in Deutschland studiert, hatte aber sein Studium abgebrochen und war zum Postwesen der Färöer gegangen. Dieses und andere Details seines Lebens (nicht allerdings, ob er tatsächlich der Weihnachtsmann ist) berichtete er uns während der 2 Stunden, in denen er die Briefmarken meiner Freundin stempelte.

Bei meiner Recherche zum Thema Färöer bei Wikipedia stieß ich überraschenderweise auf einen Artikel zu Postgeschichte und Briefmarken der Färöer. Offensichtlich ist das Postverk Føroya eine der kleinsten Postverwaltungen der Welt und berühmt für die Herausgabe besonders schöner Briefmarken, wie zum Beispiel diese hier links mit den versteinerten Trollen Risin und Kelligin nörlich der Insel Streymoy.
Außerdem gibt es einige Links zum Thema Philatelie der Färöer:
http://www.faroestamps.fo/
http://www.faroeartstamps.fo/
http://www.topoftheworld.nu/

Samstag, 7. März 2009

Wie die Zeit vergeht...

So, es steht fest, die Präsentation für meine Arbeit ist eindeutig zu lang. Ich schaffe sie nicht unter 34 Minuten - ohne Luftholen. Da muß ich eindeutig noch was kürzen. Ich bin aber trotzdem schonmal zufrieden, daß es sich um 4 und nicht um 10 Minuten handelt, die ich kürzen muß. Für morgen steht außerdem ein erster Test im Hörsaal auf dem Programm, sozusagen unter Realbedingungen.

Bis dahin werd ich den Vortrag in Überlänge erstmal üben... und mich gelegentlich von anderen Dingen wie Hausarbeit, Katzen, Spanisch-Hausaufgaben und Bildchen bastelt ablenken lassen. Mein neuestes Werk: eine Collage der Vergänglichkeit - meine Strelizie vom 18. Januar bis 26. Februar.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Geruchsgeoversum

Als ich heute auf dem (echt weiten) Weg durch mein Fakultätsgebäude zur Sekretärin war, fiel mir, als ich gerade den Flur des Prüfungsamtes durchquerte, auf: Hier riecht es eindeutig nach Lakritze! Was für ein unerwarteter Geruch an einem so tristen Ort!
Was wäre, wenn es in jedem Flur anders unerwartet riechen würde: im Foyer nach Pfannkuchen, im Treppenhaus nach frisch gemähtem Rasen, im Keller nach Kartoffelbrei mit Röstzwiebeln? Meiner Meinung nach würde das den tristen Alltag eines jeden, der tagtäglich dieses Gebäude durchstreifen muß, erheblich bereichern.
Soviel zu meinen spontanen Assoziationen beim Gang durchs Haus.

Dienstag, 10. Februar 2009

Kinobesuch

Gestern Abend war ich, um mich mal von der Arbeit abzulenken, mit Freunden im Kino in "The Curious Case of Benjamin Button". Der Film beschreibt das Leben des Benjamin Button, der 1918 alt geboren wird und bis zu seinem Tod 2003 immer jünger wird. Der Film ist, soweit ich weiß, für 14 Oskars nominiert; und nachdem ich ihn jetzt gesehen habe, kann ich sagen: zu recht!
Die Geschichte: äußerst einfühlsam erzählt, frei von Clichees oder Schnulzen. Es geht ums Altern und darum, daß nichts von Dauer ist. Es wird viel gestorben, aber auch gelebt.
Die Schauspieler: Mit Besetzungen wie Brad Pitt, Cate Blanchet, Julia Ormond, Tilda Swinton etc. haben sich einige sehr berühmte Hollywoodgrößen verpflichtet. Aber auch die Nebenrollen wie "Queeny", die Benjamins Mutter spielt, sind fantastisch besetzt. Besonders fällt das Make up der Charaktere auf, das die Jahrzehnte, die vergehen, auf den Gesichtern absolut realistisch erscheinen läßt. So nimmt man Cate Blanchet die 23 Jahre genauso ab wie die 90 Jahre. Besonders beeindruckend fand ich den "Mut zu Falten" bei Julia Ormond. Der Film geht eindeutig gegen den Trend der Alterslosingkeit bei Schauspielerinnen in Hollywood.
Ich finde den Film wirklich gelungen. Endlich wieder einmal ein Film, den man mehrfach schauen könnte.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Danke sagen

Nachdem nun alle bisherigen Korrekturwünsche eingearbeitet sind, habe ich mich gestern an die letzte große Hürde gewagt: die Danksagung.
Dieser Teil einer jeden Bachelor-, Diplom-, Master- oder eben auch Doktorarbeit steht normalerweise ganz vorn und gibt einem die Chance, neben dem hochwissenschaftlichen Inhalt der Arbeit eine persönliche Wertung zu geben und sich bei einigen Leuten zu bedanken. Das sind meist diejenigen, die einen während der Arbeit unterstützt und beeinflußt haben. Nich fehlen dürfen deshalb Betreuer, Laborpersonal, Freunde und Familie.
Das Schreiben der Danksagung fällt meist in die finale Phase der Arbeit, wenn man in den meisten Fällen ohnehin wenig Zeit hat und unter Druck steht. Deshalb ist es ratsam, schon von Anfang an eine Liste zu führen, damit man am Ende niemanden vergißt.
Ich denke auch schon seit einigen Wochen darüber nach, wem ich zu danken habe, denn ich finde, die Danksagung ist einer der wichtigsten Teile einer Arbeit. Die Dansagung liest jeder. Ich zumindest lese sie immer ganz zuerst, denn sie verrät sehr viel über den Autor als Mensch. Eine sehr kurze Danksagung, in der man nur die Betreuer und vielleicht noch die Familie erwähnt, ist für mich ein Zeichen dafür, daß der Verfasser nur stoisch in seinem Kämmerchen gehockt hat, ohne mit anderen Leute zu interagieren. Gerade bei einer Doktorarbeit, die in den Naturwissenschaften in der Regel mindestens 3 Jahre dauert, kann ich mir nicht vorstellen, daß es niemanden gibt, der einen beeinflußt, inspiriert, motiviert, herausfordert oder unterstützt hat. Eine Danksagung ist also ein Statement, das vorrangig dem Zweck dient, den Anteil derer, die neben dem Autor zum Gelingen der Arbeit beigetragen haben, zu würdigen.
Eine gute Danksagung ist natürlich schon per Definition persönlicher als der Rest der Arbeit. Besonders interessant sind subtile Kommentare, Insider und Bemerkungen, die hinter die Kulissen der perfekt ausgearbeiteten Arbeit blicken lassen. Gerade das ist auch so schwierig beim Verfassen; denn einerseits soll alles einigermaßen professionell klingen und einem zukünftigen Arbeitgeber keinen Schrecken einjagen. Zum anderen möchte man aber auch etwas von seinen Gefühlen vermittelt und zwar am besten nur denen, die es betrifft.
Zudem wünscht man sich manchmal, daß es auch eine Anti-Danksagung geben sollte, in der man all denen, die einen immer nur behindert und geärgert haben, die Meinung sagen kann. In einer normalen Danksagung muß man Kritik deshalb entweder gut verpacken, oder man "nicht-bedankt" sich durch deutliches Weglassen. Eine gute Freundin hat bei ihrer Diplomarbeit den geschickten EInfall gehabt, eine zweite, inoffizielle Danksagung zu verfassen, in der sie offen und ein bißchen bissig mit ihrer Betreuerin abrechnet. Diese Version hat sie dann natürlich nur an ihre Freunde verteilt.
Das Verfassen einer Danksagung ist eindeutig eine Gratwanderung. Ich muß, bevor ich meine endgültig in meine Arbeit einbaue, dringend noch den Rat eines Freundes einholen, der überprüfen soll, ob ich irgendwelche Mißverständnisse eingebaut habe. Ich möchte einfach zufrieden sein mit der Danksagung, denn schließlich ist sie eine Art Befreiung.