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Sonntag, 25. August 2013

Island-Missionen erfüllt

Der schönste Berg Islands ist übrigens auch ein Teil einer Cadera. Diesmal waren wir oben... und davor, dahinter, daneben...
Die Island-Geländearbeit ist vorbei, und wir sind seit Donnerstag wieder zu Hause. Dank des fantastischen Wetters hatten wir kaum eine ruhige Minute. Wenn es nicht regnet, muß man halt raus. Das hat allerdings auch zur Planübererfüllung geführt, wir haben also mehr geschafft, als auf der To-do-Liste stand. Das ist doch mal ein echt tolles Gefühl!

Zurück zu Hause heißt es jetzt, sich langsam wieder auf den Alltag einzustellen. Nächste Woche fängt das Herbstsemester an, und ab übernächster Woche gilt es, fast Vollzeit zu unterrichten. Da werde ich mich mental doch hin und wieder auf einen einsamen sonnigen Berg in Island projezieren.
Hierhin kann ich mich ja an stressigen Tagen zurückträumen. Übrigens klingt das Laufen auf diesen Gesteinsscherben (von einem Ignimbrit), als würde man auf Katzenstreu laufen.

Sonntag, 18. August 2013

Live aus Island: Auf der Jagd nach der verschollenen Caldera

Dienstag und Mittwoch waren der Mission dieser Geländekampagne gewidmet, die mir am meisten am Herzen gelegen hat. Wir waren ausgezogen, um eine verschollene  Caldera zu finden. Und das war ein echtes Abenteuer.
Doch fangen wir am Anfang an. "Was ist eigentlich eine Caldera?", mag sich der geneigte Leser fragen. Eine Caldera entsteht, wenn das Dach einer Magmakammmer in einem Vulkan einbricht und dabei ein riesiger Einsturzkessel entsteht. Oft entweicht dabei hoch explosives Magma in einem Ausbruch, dessen Eruptionssäule bis in die Stratosphäre reichen kann. Nach kurzer Zeit fällt die Eruptionssäule, die aus Lava, Gesteinsbrocken und vulkanischen Gasen besteht, wieder in sich zusammen und rast als Glutwolke über die Landschaft in der Umgebung des Vulkans. Wenn die Glutwolke dann abkühlt, entsteht ein Gestein, das Ignimbrit heißt. Bekannte Beispiele für Calderen sind übrigens Yellowstone in den USA, Santorin in Griechenland und Toba in Indonesien, deren Ausbruch fast die Menschheit ausgerottet hätte.
Zurück nach Island und zur Suche nach der verschollenen Caldera. Warum eigentlich verschollen? Nun, hier in den Ostfjorden gibt es eine ganze Reihe alter, toter und ziemlich stark erodierter Vulkane, die nebenbei noch eine der schönsten Landschaften Islands geformt haben. Die alten Vulkane sind meine Lieblingsforschungsobjekte, denn sie erlauben mir, zu sehen, wie Vulkane von innen aussehen. Alles, was man hier in den toten Vulkanen lernen kann, hilft, die aktiven Vulkane, die nur ein paar Stunden Autofahrt entfernt sind, zu verstehen. Momentan sind wir im Nordosten Islands, der nur wenig erforscht ist. Viele der Fjorde sind sogar nicht einmal mehr bewohnt, weil sie so abgelegen sind und das Leben hier so hart war. Die wenigen Menschen, die hier von der Schafzucht lebten, waren teilweise 6 Monate von der Außenwelt abgeschnitten. Heute gibt es nur noch zwei bewohnte Fjorde. In einem der beiden gibt es ein winziges Dorf, in das Touristen nur ein oder zwei Tage kommen, um Papageientaucher zu sehen und zu wandern. Von hier führt eine einzige mit Geländewagen zu befahrende Straße in die sogenannten "verlassenen Fjorde". Hier gibt es nur Ruinen von alten Bauernhöfen, ein paar Wanderwege und Schutzhütten. Die alten Vulkane zu untersuchen, bedarf es oft  einer Menge Lauferei und Kletterei. Und so ist es nicht völlig verwunderlich, daß es tatsächlich noch weiße Flecken auf der geologischen Karte gibt. Zum Beispiel entdeckten drei deutsche Diplomanden, die 1988 hier kartierten, eine bis zu 120 m dicke Schicht von Ignimbrit auf den Gipfeln mehrerer Berge. Doch wo dieser Ignimbrit herkam, war bis Dienstag dieser Woche ungeklärt. So riesig, wie der Ignimbrit heute noch ist - und es sind immerhin nur noch Reste davon auf den Bergen übrig -, muß es eine gigantische Eruption gegeben haben, bei der sich eine Caldera gebildet hat.
Das Problem bei der Suche ist, daß es so wahnsinnig schwer ist, in das Gebiet vorzustoßen, in dem man die Caldera vermuten könnte. Die drei Diplomanden von damals sind 7 Stunden bis in ihr Kartiergebiet gelaufen, haben dort ihr Zelt aufgebaut und in der Umgebung kartiert. Jede Woche sind sie einmal für 7 Stunden ins nächste Dorf drei Fjorde nach Norden gelaufen, haben Proviant gekauft und sind dann 7 Stunden über Berge und Täler zurück zu ihrem Gebiet gelaufen. Die Arbeit, die sie geleistet haben, ist für einen Zivilisationsmenschen von heute kaum in ihrem Wert abzuschätzen. Zum Glück sind aber auch die Bedingungen nicht mehr ganz so wie 1988.
Wie findet man also eine  verschollene  Caldera? Zur Vorbereitung habe ich mir schon vor Monaten alles an Informationen beschafft, die es über das Gebiet gibt. Ich habe mit dem Betreuer der drei Kartierer guten Kontakt, und wir haben viel darüber diskutiert, wo man denn suchen müßte. Google Earth ist übrigens unbezahlbar bei ei er solchen Suche. Auf jeden Fall konnte ich es dann gar nicht mehr erwarten, als wir endlich hier im Nordosten angekommen waren. Nur das Wetter mußte für 2 Tage gut sein!

Der Wetterbericht fuer Dienstag und Mittwoch klang vielversprechend, also machten wir uns am Dienstag Morgen mit dem Geländewagen auf den Weg in den suedlichsten der verlassenen Fjorde. Nach zweieinhalb Stunden Fahrt stellten wir das Auto an der Schutzhuette ab, die Wanderern als Unterkuft dient. dann ging es zu Fuss weiter ein Tal hinauf, in dem es keine Pfade mehr gibt, immer auf den Berg zu, in dem ich die Caldera vermutete. Nach drei Stunden ständigem Bergaufgehen, dem Ueberqueren von drei Fluessen und einigem Gekletter mit schweren Rucksäcken, fanden wir einen Platz unterhalb des Berges, den wir uns anschauen wollten, an dem wir unser Zelt aufbauten. Dann ging esmit etwas leichterem Gepäck weiter hinauf an den Fuss des vermeindlichen Calderaberges. Und anderthalb Stunden später standen wir endlich vor ihr, der verschollenen Caldera!

Die Sonne stand schon ziemlich niedrig, aber es war trotzdem klar, dass dort einmal eine gewaltige Eruption stattgefunden hatte. Ich erspare Euch die Details, aber es war eindeutig der Ursprung des riesigen Ignimbrits, den die Diplomanden vor 25 Jahren gefunden hatten!

Gluecklich ueber die Entdeckung, ging es zurueck zum Zelt, wo es zur Feier des Tages ein leckeres Fertiggericht gab. Leider zogen ganz plötzlich Wolken auf, ein kalter Wind blies vom Berg herunter und es gan sogar einen Regenschauer. Es war also fraglich, ob wir unseren Plan, am nächsten Tag den Calderaberg von der anderen Seite zu untersuchen, am nächsten Tag in die Tat umsetzen konnten oder ob wir den gleichen Weg, den wir gekommen waren, wieder zuruekgehen mussten. Am nächsten Morgen, als ich die Zeltklappe aufmachte, war ich also auf alles gefasst - Nebel, Wolken? Doch zum Glueck schien die Sonne und kam langsam herum in unser Tal. Zum Fruehstueck gab es dann Instantcappucchino, den mein Chef uns in einem kleinen Ueberlebenspaket eingepackt hatte.
Ein leckerer Cappucchino an einem der schönsten Orte, an denen ich je gezeltet habe.
So gestärkt konnte es weiter gehen, mit komplettem Gepäck und einigen Gesteinsproben, die wir am Abend zuvor mitgenommen hatten. Es ging immer weiter nach oben und um den Calderaberg herum. Was mich nämlich immernoch wunderte, war die Grösse der Caldera. Denn ein so gewaltiger Ausbruch sollte eigentlich eine viel grössere Caldera hinterlassen. Erst nachdem wir am höchsten Punkt unserer Wanderung angekommen waren und den Berg fast völlig umrundet hatten, wurde klar, dass die Caldera tatsächlich viel grösser war als nur der eine Berg. Tatsächlich tronte ueber uns eine kilometerlange senkrechte Wand aus Ignimbrit, die wahrscheinlich das Calderainnere fuellte, bevor grosse Teile des Vulkans abgetragen wurden. Die nächsten Kilometer gingen wir ueber ausgedehnte Schneefelder unterhalb der Ignimbritwand entlang. Dabei dachte ich die ganze Zeit darueber nach, warum vor uns noch niemand diese riesige Caldera gefunden hatte. Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie hoch oben ueber einer Hochfläche tront, von der aus man in etwa 5 bis 6 Stunden bis zur nächsten Strasse laufen laufen kann. Von der anderen Seite, also vom Fjord aus, ist die Caldera dagegen kaum zu sehen, weil sie so weit oben liegt.

Leider enden Abenteuer wie dieses nie auf dem Höhepunkt der Entdeckung. Im wirklichen Leben muss man immer noch stundenlang ueber Schneefelder, durch eiskalte Fluesse, Klippen hinunter, durch sumpfige Wiesen und eiskalte Fluesse laufen - und die Fluesse unterhalb der Schneefelder sind so kalt, dass einem schon nach wenigen Schritten Fuesse und Beine so wehtun, dass man am liebsten schnell ans andere Ufer rennen möchte. Doch weil die Wasserströmung so stark ist, darf man sich nur ganz langsam und Schritt fuer Schritt vortasten. Erst wenn die Fuesse wieder trocken sind und in warmen Socken und Wanderschuhen stecken und zu kribbeln beginnen, denkt man, dass sich der Schmerz fast gelohnt hat.
Fuesse trocknen vor dem Abstieg ins Tal.
Insgesamt haben wir an den zwei Tagen fast 2000 Höhenmeter bergauf und mehr als 31 km zu Fuss durch die weglose Wildnis zurueckgelegt. Zur Belohnung gab es eine bisher unentdeckte Caldera. Wenn man bedenkt, dass die meisten Vulkane der Welt bekannt sind, ist es eine einmalige Erfahrung, eine solche Entdeckung zu machen. Diese ist also wahrscheinlich meine erste und letzte selbst entdeckte Caldera!

Sonntag, 28. Juli 2013

Exkursion zu Skandinaviens Rückgrat

Norwegen und Schweden teilen sich ein gemeinsames Gebirge, das sich die gesamte skandinavische Halbinsel entlang zieht, die sogenannten Skanden. Sie sind der Rest eines Gebirges, das vor 440 Millionen Jahren Nordamerika, Nordeuropa, Großbritannien und Grönland verbandt und kaledonisches Gebirge oder Kaledoniden genannt wird. Letzte Woche durften wir an einer Exkursion teilnehmen, die einmal quer durch die skandinavischen Kaledoniden führte. Aus Zeitmangel haben wir uns zwar nur den schwedischen Teil anschauen können, aber es war trotzdem sehr spannend.
 
Unter anderem ging es zu Skandinaviens größtem Meteoritenkrater, dann zu Europas ältestem Meteoritenkrater, zu Ozeangesteinen, die 100 km tief im Erdmantel versunken waren, dann wieder aufgetaucht und 400 km über die darunterliegenden Gesteine geschoben wurden
Wasserfall am Rande des Siljan-Meteoritenkraters, den man sogar aus dem Weltraum sehen kann (siehe Ortsangabe).
Aussicht auf den See Storsjön, an dessen südlichem Ende Europas ältester Meteoritenkrater liegt.
Die steinzeitlichen Felszeichnungen von Gösa wurden zufällig genau auf der Überschiebungsbahn einer Gesteinsdecke gemalt. Ob die Steinzeitleute das wohl gewußt haben? 
Auf dem Gipfel des Åreskutan, Schwedens Nummer 1 Skigebiets. Was heute 1470 m hoch ist, war mal 100 km tief im Erdmantel versunken.
Hier ist der Beweis: Katzen gab es schon vor mehr als 400 Millionen Jahren.

Dienstag, 1. Januar 2013

Das war 2012

Wieder mal ein Jahr vorbei, und entgegen meiner Gewohnheit habe ich dank Umzug wenig bis gar nicht darüber nachgedacht, was mir 2012 so gebracht hat. Das will ich jetzt wenigsten ins Kurzform nachholen.
 
Mein großer und fast einziger Vorsatz war, mit meinem neuen Job und den damit verbundenen Herausforderungen klarzukommen. Da ich noch immer am leben bin, keine meiner Lehrveranstaltungen zum Disaster geworden ist und ich auch noch nicht von meinen 5 Angestellten gelyncht wurde, verbuche ich meinen Vorsatz mal als erfüllt. Bis zu diesem Punkt, war es ein ganz schön stressiges Jahr, das aber auch ein paar Highlights hatte, auf die ich mich lieber konzentrieren möchte. Also hier bitte:
 
Meine Highlights 2012 und zwar ohne Ranking, sondern chronologisch rückwärts:
Ich wünsche Euch allen ein aufregendes und erfolgreiches neues Jahr 2013!

Montag, 27. August 2012

Padjelantaleden - Teil 2: Anreise & Start

Mittwoch, 15. August
Sehr viel ist zu diesem Tag eigentlich nicht zu sagen: Wir haben die Katzen in die Pension gebracht und sind dann 18 Uhr losgefahren. Unser Ziel, das Städtchen Jokkmokk in Lappland, ist von uns 997 km und laut Routenplaner 12 Stunden 30 Minuten entfernt.

Donnerstag, 16. August
Nach etwa 3 Stunden Schlaf irgendwo auf einem Rastplatz ging es am Morgen weiter nach Norden. Und im strahlenden Sonnenschein sieht man auch die interessanten Dinge etlang des Weges, zum Beispiel den Wasserfall Storforsen oder den Polarkreis, den ich zu dieser Gelegenheit zum ersten Mal überschritten habe.
Storforsen. Da bekommt man schon einen Eindruck, wieviel Wasser so aus den Bergen herunterkommt.
Der Polarkreis liegt - man glaubt es kaum - auf einem Rastplatz. Vielleicht ist der Rastplatz auch nur da, weil da der Polarkreis durchgeht. Wer weiß...


Gegen 11 waren wir dann in Jokkmokk, von wo wir zunächst den Bus nach Porjus genommen haben. Von da aus ging es dann weiter in die Berge nach Ritsem, was schon recht nahe an der norwegischen Grenze liegt. Diese zweite Busfahrt dauerte etwa 2,5 Stunden. Insgesamt kostet dieser Bustransport etwa 25 € pro Person, was es aber wert ist, zumal man einen großen Teil durch den Stora Sjöfallet-Nationalpark und immer entlang eines riesigen Stausees fährt. Der Stausee ist der vielleicht größte in Schweden und besitzt 17 Staustufen bis zur Ostseeküste hinunter. Damit deckt er 9% der Stromversorgung Schwedens. Andererseits bedeckt er auch ein Tal, daß früher Weidegrund für Rentiere war, weshalb das eigentliche Stauseegebiet auch aus dem Laponia-Weltnaturerbe und dem Nationalpark ausgegliedert ist.
Unser Bus in Jokkmokk.
Warten auf den Bus in Porjus.
Gegen 17:30 setzte uns der Bus in der Nähe von Ritsem am Bootsanleger der MS Storlule ab, mit der wir über den See zum Start des Wanderweges übersetzen wollten. Außer uns stiegen auch noch etwa 15 andere Wanderer aus, unter anderem eine Gruppe von 3 Schweden aus Stockholm in meinem Alter, mit denen wir uns auch schon in Porjus unterhalten hatten. Direkt am Anleger angekommen, gab es schon mal eine schlechte Nachricht: Die MS Storlule war kaputt, den Transport sollte stattdessen ein Anwohner mit einem kleinen Boot übernehmen. Letzteres transportierte aber maximal 10 Personen. Also wurden erst einmal alle, die eine Alternativroute auf den ersten Etappen laufen wollten übergesetzt. Dazu gehörten auch die 3 Schweden. Wir warteten so lange am Ufer in der Sonne. Ich wußte nicht, daß es da oben so warm werden kann. An diesem Nachmittag waren es bestimmt 25°C und kein Lüftchen wehte.
Ersatzboot.
Am Ufer. Da hinten soll's losgehen.
Etwa 40 Minuten später war das Boot zurück und wir durften uns auf die grandiose Fahrt über den spiegelglatten See begeben. Die Überfahrt schlug übrigens mit etwa 28 € pro Person zu Buche.
Die Überfahrt. Immer Richtung Akkamassiv, in dessen Nähe der Wanderweg losgeht.
Endlich, gut 25 Stunden, nachdem wir zu Hause aufgebrochen waren, kamen wir am Start des Wanderweges an und konnten im letzten Sonnenschein loslaufen. Die ersten Kilometer des Wegen führen durch einen Birkenwald, in dem es fast mehr Pilze als Birken gibt. Obwohl wir einen langsamen Start hatten verglichen mit den anderen Leuten auf unserem Boot, kamen wir doch noch wesentlich weiter als sie: In den zweieinhalb Stunden vor dem Dunkelwerden schafften wir noch 8,5 km. Unser Zelt bauten wir dann an einem Bach am Fuße des Akkamassivs auf. Aufgrund von zu vielen Mücken begnügten wir uns mit einem kalten Abendessen und konnten dann erschöpft einschlafen. Der Anfang war geschafft.

Sonntag, 26. August 2012

Padjelantaleden - Teil 1: Fakten

Unser diesjähriger Wanderurlaub ging nach Lappland über den Padjelantaleden. Der Grund dafür war eigentlich, daß ich endlich einmal mehr von Schweden sehen wollte als den Süden. Zu Weihnachten hatte uns unsere Freundin Anna eine Karte des Sarek-Nationalparks in Lappland geschenkt, was letztlich die Inspiration für einen Wanderurlaub dort oben gewesen ist. Sarek wird auch als "letzte Wildnis Europas" bezeichnet und ist tatsächlich weg- und steglos, was doch etwas mehr ist, als wir wollten. Schweden hat dort oben im Norden aber noch einiges mehr zu bieten, unter anderem hunderte Kilometer von gekennzeichneten Wanderwegen wie den berühmten Kungsleden.
Ein weiterer Wanderweg in Lappland ist der Padjelantaleden, der mit 142 km relativ kurz ist und als vergleichsweise leicht gilt. Das sind in etwa die Informationen, die man leicht im Internet zum Beispiel auf der offiziellen Website findet und die dann auch für unsere Entscheidung für diesen Wanderweg verantwortlich waren. Er führt zum größten Teil durch den Padjelanta-Nationalpark und gibt einem einen guten Eindruck von den unterschiedlichen Landschaften, der Flora und der Fauna des skandinavischen Fjälls. Der Padjelanta-Nationalpark ist Teil des Laponia-Weltnaturerbes, zu dem auch der Sarek- und der Stora Sjöfallet-Nationalpark gehören. Zusammen schützen sie 9400 km² schwedischer Natur und den Lebensraum der letzten Ureinwohner Europas, der Samen. Da Laponia komplett über dem Polarkreis liegt, sind die Sommer kurz und die Vegetation zwischen Gletschern und Gebirgstälern perfekt daran angepaßt. 
Zur Vorbereitung auf die Wanderung hatten wir ja schon die geschenkte Karte, die auch das Gebiet des Padjelantaleden beinhaltete. Außerdem haben wir uns bei amazon.de dieses Buch gekauft. Das liefert schon die wichtigsten Informationen zur Länge der Etappen und was man so zu erwarten hat, ist aber im Nachhinein betrachtet etwas lieblos geschrieben und bei genauerem Hinsehen oftmals fehlerhaft. Hinterher weiß man eben immer mehr. 
Die Koordinaten unserer geogetaggten Fotos als Eindruck von unserer Wanderung.

Im nächsten Post berichte ich dann aber mal, was wir so erlebt haben.

Dienstag, 31. Juli 2012

Äntligen sommar!

= endlich Sommer!
Das Weiß meiner Beine ist ein Anzeichen für das bisherige Sommerwetter.

Wir haben Ende Juli und endlich ist der Sommer auch nach Schweden gekommen. Seit letzter Woche gibt es auch mal Temperaturen über 20°C. Da traf es sich, daß ein Freund und Kollege aus Göttingen gerade mit seiner Familie an der schwedischen Küste Urlaub macht und uns eingeladen hat.
Zwei Tage Urlaub inklusive baden in der Ostsee, Grillen, Stadtbummel und Krabbenbrötchen essen... ein echter Sommertraum!


Mittwoch, 18. Juli 2012

Deutschland als Tourist

Das letzte Wochenende bot neben einer Hochzeit und dem Besuch bei Freunden und Familie (zu all dem später mehr) auch die Möglichkeit, ein wenig (ca. 1000 km) im Land herumzufahren, nämlich von Berlin nach Nordthüringen über Niedersachsen zurück nach Berlin. Dabei ist mir aufgefallen, daß ich jetzt nach fast 3 Jahren in Schweden langsam einen anderen Blick für Deutschland bekomme.

Tatsächlich sieht man seine tägliche Umgebung ja meist nur noch als Hintergrund. Und gerade, wenn man an einem Ort aufgewachsen ist, ist alles einfach nur normal, wenn vielleicht auch schön, aber eben doch unbemerkenswert. 

In den letzten 3 Jahren war ich insgesamt vielleicht 6 Wochen in Deutschland, sowohl zu Besuch bei Familie und Freunden und im Urlaub, als auch auf Tagungen. Wenn ich da war, field mir meistens auf, wie voll es überall ist und wie viel die Leute doch ständig meckern und sich beschweren - ein typisch deutscher Zug, der uns auch im Ausland nachgesagt wird. Ansonsten kriege ich zwar nicht mehr alles mit, was sich so tut im Deutscheland, aber ich bin doch mit den meisten Dingen durch das deutsche Fernsehen auf dem Laufenden.
Burg Bodenstein über dem Eichsfeld tronend.
Nochmal die Burg Bodenstein bei Worbis.
Was ich dieses Mal allerdings doch als neu und spannend empfand, ist, daß ich auf einmal sehe, wie schön es doch dort ist, wo ich herkomme. Gerade jetzt im Sommer mit Kirschbäumen, goldenen Feldern und Blumen überall. Mittlerweile kann ich also Deutschland schon mit den Augen eines Touristen betrachten. Erstaunlich!
Richtig echter Touristenblick vom Neuen Rathaus in Hannover.
Und hier der Maschteich vorn und der Maschsee hinten, sowie das Landesmuseum vom Neuen Rathaus aus gesehen.

Dienstag, 26. Juni 2012

Arbeit auf Rum - Teil 3

Und nun zu guter letzt der dritte Teil des Berichts über die Reise zur Hebrideninsel Rum.

Nach insgesamt 5 Tagen hatten wir dank des untypischen Wetters alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten, unsere Regenbeschäftigungen nicht einmal angerührt und eigentlich noch anderthalb Tage Zeit, bevor die Fähre zurück ans schottische Festland gehen sollte. Laut Plan würde uns das etwa 14 Stunden geben, um Schottland zu durchqueren und es zu unserem Flug am Flughafen von Edinburgh zu schaffen. Eine recht knappe Sache, die wahrscheinlich eine kurze Nacht auf dem Flughafen beinhaltet hätte. Angesichts dessen und auch, weil unser Mietwagen etwa 7 Meilen von der Anlegestelle der Fähre, die am Donnerstag ging, stand, entschieden wir uns zu einer Planänderung. Dank der erfolgreichen Arbeit entschieden wir uns also, einen Tag vorher mit der Fähre, die direkt nach Mallaig zu unserem Mietwagen fuhr, abzureisen. Das gab uns einen extra Tag, um zum Flughafen zu kommen.

Da die Fähre aber erst am Mittwoch um 16 Uhr abfuhr, blieb noch Zeit für einen halben Geländetag bei strahlendem Sonnenschein. Von oben auf dem Berg hatten wir nicht nur einen tollen Blick auf die Gesteine des Calderarandes, sondern auch auf die Fähre, die am Anleger einen Zwischenhalt vor einem 5 Stunden-Abstecher zur Insel Canna machte, bevor sie um 16 Uhr nach Rum zurückkam.
Noch einmal strahlender Sonnenschein am letzten halben Geländetag.
Blick von oben auf die Fähre am Anleger.
Pünktlich zurück im Schloß hatten wir dann sogar noch Zeit für einen kleinen Spaziergang durch Kinloch, bevor wir dann mit der Fähre nach Mallaig übersetzten. Dort angekommen, nahmen wir erst einmal Abschied von unseren neu gewonnen Kollegenfreunden. Dann konnten wir uns schön gemütlich in den Mietwagen setzen und die Panorama-Küstenstraße entlang den Rückweg antreten.
"Mediterranes" Schottland bei Arisaig an der Westküste.
Loch Earn.
Unsere Autofahrt durch Schottland war sehr schön mit einigen Zwischenstopps und schönem Wetter. Ich habe sogar das berühmte Glencoe zum ersten Mal im Sonnenschein gesehen! Nach einer Nacht in einem Bed and Breakfast in Crianlarrich erreichten wir am Freitag gegen Mittag Edinburgh.
Obligatorisch.
Edinburgh ist eine sehr schöne Stadt mit viel Harry-Potter-Charm. An diesem Freitag war sie noch schöner, denn die Sonne schien. Für die Nacht vor dem Flug buchten wir in der Touristinformation ein B&B in der Nähe des Flughafens und spazierten dann ganz unbedarft und ohne festes Ziel durch die Stadt. Hier lediglich ein paar fotografische Eindrücke.
Nicht nur wir genossen die Sonne: im Park am Fuße des Schlosses saßen jede Menge Leute im Gras.
Blick aufs Schloß vom Park aus. Der Felsen, auf dem das Schloß steht, war übrigens mal ein Vulkan.
Whisky überall. Natürlich nur schottischer.
Direkt vorm Schloß.
In einer Weberei für schottische Kiltstoffe.
Am Nachmittag erschöpft in einem Coffeeshop sitzend bemerkte ich dann erst, daß ich mehrere Anrufe von einer britischen Nummer verpaßt hatte. Das war einer der Geologen, die mit uns auf Rum gewesen waren und der in Edinburgh wohnte. Ein Rückruf brachte mir seine Frau ans Telefon, die uns zum Abendessen und zur Übernachtung bei Ihnen einlud. Wir also direkt zurück in die Touristinformation, um unser B&B zu stornieren. Das war nach einigem Rumtelefonieren und Augen zudrücken auch möglich (immer das Kleingedruckte lesen bei solchen Buchungen!). Dann machten wir uns auf den Weg in den Vorort von Edinburgh, in dem unser Kollege mit seiner Frau wohnte. Dazu sei nur gesagt, daß sie super nette Leute sind, trotz ihres Alters (Mitte 70) beide sehr jung geblieben, ein tolles Haus haben und wir uns sehr wohlgefühlt haben. Ich hoffe, wir können uns irgendwann revanchieren, wenn sie mal wieder nach Schweden kommen.

Unsere Fahrt am nächsten Morgen zum Flughafen, Mietwagen abgeben und einchecken waren eher unspektakulär. Leider hatte unser Flug nach Kopenhagen Verspätung: erst 10 Minuten, dann nochmal 20, dann nochmal 20, und dann nochmal 2 Stunden. Irgendwas war mit der Maschine nicht in Ordnung, und ich möchte ja durchaus in einem funktionierenden Flugzeug fliegen. Nur leider bedeutete die Verspätung, daß wir unseren Anschlußflug nach Stockholm-Arlanda verpaßten. Da half auch kein Verköstigungsgutschein für einen Kaffee. Zu guter letzt durften wir aber dennoch an Board und landeten mit 3 Stunden Verspätung in Kopenhagen. Doch was nun? Der einzige Hinweis, den wir bekamen, führte uns zum SAS-Transferschalter, wo sich auch die anderen Passagiere unseres Fluges einfanden. Nach geschlagenen 45 Minuten erfuhren wir dann auch, daß der Flug auf den man uns automatisch gebucht hatte, schon seit 25 Minuten in der Luft war. Ein Hoch auf die Informationspolitik am Flughafen! Die Dame am Schalter buchte uns also erneut um, auf einen Flug um kurz nach 20 Uhr (unser ursprünglicher Flug ging um 15 Uhr), und überreichte uns gleich auch noch einen Verköstigungsgutschein. Der erlaubte uns noch ein Abendessen, bevor es dann endlich nach Schweden ging. Eine unserer Taschen war auch schonmal vorgeflogen, was wir in Arlanda natürlich erst am Gepäckverlustschalter erfuhren. Nun ja, jedenfalls waren wir dann doch kurz nach 23 Uhr zu Hause (statt geplanten 17:30 oder so), wo uns zwei hungrige Katzen erwarteten. Endlich zu Hause!!!

Mittwoch, 20. Juni 2012

Arbeit auf Rum - Teil 2

Statt einen schönen Abend mit meiner dresdner Familie zu verbringen :-( habe ich jetzt Gelegenheit, diesen Post zu vervollständigen. Hier kommt also der zweite Teil des Rum-Reiseberichts, der sich damit befassen soll, was Geologen dort eigentlich so interessant finden.
Der Berg Hallival. Die Schichten spielen eine entscheidende Rolle in unserer Erzählung.
Zu Zeiten, in denen die Dinosauerier gerade am abtreten waren, also vor etwas mehr als 60 Millionen Jahren, gab es den Atlantik noch nicht, und Grönland, Nordamerika und Europa hingen noch zusammen. Damals war Rum ein Vulkan, und zwar ein zunächst einmal ziemlich explosiver. An einigen Stellen auf der Insel findet man noch Ablagerungen von Glut- und Aschewolken und Strukturen großer, explosiver Ausbrüche. Diese gehören zu einer sogenannten Caldera, einer Einsturzstruktur eines Vulkangebäudes. Heute ist davon noch ein wenig vom Inneren und vom Rand der Caldera zu erkennen.

In einer zweiten Phase der Aktivität des Rum-Vulkans bildete sich an der Stelle der Caldera eine neue Magmakammer im Inneren des Vulkans. Diese Kammer wurde über lange Zeit hinweg mit Magma aus der Tiefe gespeist, das immer wieder in Pulsen in die Magmakammer eindrang. Aus dem flüssigen Magma kristallisierten dann beim Abkühlen verschiedene Arten von Mineralen als Kristalle. Die Kristalle sanken dann auf den Boden der Magmakammer und bildeten dort Schichten aus grobkörnigem Gestein. Jeder Puls neuen Magmas bildete eine neue Schicht.
Ein Gestein namens Peridotit, das zum größten Teil aus dem Mineral Olivin besteht. In der salzigen Meeresluft der Hebriden verwittert der Olivin und das Gestein sieht aus wie schweizer Käse.
Die Erosion (also mehrere Vergletscherungen, Wind und Wetter) hat den Rum-Vulkan dann bis auf das Niveau des Magmakammerbodens abgetragen. Weil die Schichten teilweise unterschiedliche Zusammensetzung haben, werden sie unterschiedlich stark abgetragen (siehe Foto 2) und bilden die deutlich sichtbaren Schichten in den Bergen von Rum (siehe Foto von Hallival oben). Auf Rum kann man also auf dem Boden einer Magmakammer entlang laufen und Gesteine und Strukturen analysieren, die sich dort gebildet haben.

Da ich mich in meiner Forschung damit beschäftige, wie Vulkane in ihrem Inneren funktionieren, ist Rum für mich ein geologisches Wunderland!

Sonntag, 17. Juni 2012

Arbeit auf Rum - Teil 1


Freitag sind wir von der Insel Rum in Schottland zurückgekommen, und ich möchte nicht versäumen, von unseren Abenteuern zu berichten. In diesem Post soll es erst einmal um die Anreise auf die Insel Rum und die Insel selbst gehen.
Die Gipfel der Insel Rum.
Schon vor ein paar Monaten habe ich mit der Reiseplanung begonnen, eine Unterkunft gebucht und mich um die An- und Abreise gekümmert. Es ist tatsächlich ein logistischer Albtraum, nach Rum zu kommen und auch wieder zurück. Von Stockholm-Arlanda gibt es kaum noch Direktflüge, schon gar keine ins näher gelegene Glasgow. Also flogen wir letzte Woche Donnerstag zusammen mit meinem Chef nach Edinburgh. Als wir am Schalter in Arlanda nach unserem Ziel gefragt wurden, gab es als Reaktion auf die Antwort "Edinburgh" nur ein mittleidiges "Wirklich?!". Nun ja, Schottland ist nicht gerade für sein gutes Geländewetter bekannt.

In Edinburgh angekommen, ging es für uns mit einem Mietwagen bei grauem Schauerwetter quer durch Schottland in die Nähe von Fort William, wo wir in einem Bed & Breakfast übernachteten. Am nächsten Morgen ging es dann zu Lidl für einen Großeinkauf. Auf Rum gibt es nämlich nur einen kleinen Laden, der noch dazu gepfefferte Preise hat. Mit dem Auto voller Essen und Gepäck ging es dann weiter an die Küste nach Mallaig, den Ort an dem die Fähren auf die Hebrideninseln ablegen. Jeden zweiten Tag kann man von dort in etwas mehr als einer Stunde zu den sogenannten "kleinen Inseln", zu denen unter anderem Rum, Eigg, Canna und Muck gehören fahren.
Gepäck von 4 und Essen für 6 Leute am Pier in Mallaig.

Auf der Fahrt nach Mallaig klarte das Wetter zunehmend auf und die Sonne kam heraus. Es wurde sogar richtig warm. Viel zu gutes Wetter für Schottland. In Mallaig trafen wir dann den Betreuer der Bachelorarbeit meines Chefs von der Universität in St. Andrew. Der ging dann mit uns an Bord der Fähre nach Rum. Das Auto blieb übrigens in Mallaig zurück, da nur die Bewohner der Insel mit dem Auto übersetzen dürfen. Die Überfahrt war toll: Sonnenschein, wenig Wind und Wellen, klare Sicht und Robben und sogar ein Minkwal!
Auf der Fähre mit den Inseln Eigg hinter und Rum neben mir.
Nach etwas mehr als einer Stunde legte die Fähre am Anleger von Rum an. Rum ist eine spezielle Insel. Bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war sie Privatland und wurde danach Eigentum des Staates, der die Insel kurzerhand in ein Naturreservat verwandelte. Von Privatzeiten ist vor allem das Schloß in der einzigen Ortschaft Kinloch übrig.
Kinloch Castle: auch wenn es nicht so aussieht, es ist erst etwas mehr als 100 Jahre alt.
Kinloch Castle wurde von der reichen Unternehmerfamilie Bolloch gebaut, der die Insel bis in die 50er Jahre gehörte. Die Bollochs hatten die vorherigen paar hundert Bewohner Rums daz gezwungen, die Insel zu verlassen und nach Kanada auszuwandern. Statt Schafen wurde Rotwild auf die Insel gebracht, das man jagen konnte. Das Rotwild ist noch heute da und wird nur zur Jagdsaison behelligt, was dazu geführt hat, daß die Hirsche nicht besonders schüchtern sind. Ansonsten gibt es an größeren Tieren eine Herde Highlandrinder und wilde, zottelige Ziegen.
Highlandrinder im Vordergrund und Rotwild im Hintergrund.
Ist es nicht süß? Ich hab übrigens die gleiche Frisur.
Die Rinder sind nicht besonders schüchtern.
Die wilden Ziegen von Rum.
Außer dem Schloß hinterließen die Bollochs ein Mausoleum in der heute völlig einsamen Harris Bucht. Ganz im Sinne ihres unternehmerischen Größenwahnsinns ist es wie ein griechischer Tempel gestaltet und beherbergt drei Sarkopharge.
Das Bolloch-Mausoleum in der Harris-Bucht.
Als die Bollochs Rum an den Staat verkauften, wurde die Insel zum Naturreservat. Das bedeutet, daß bis heute alles von Scottish Natural Heritage verwaltet wird. Menschliche Aktivitäten wie die Besiedlung der Insel wurden streng reguliert. Heute hat Rum ca 40 Einwohner. In die Grundschule geht zur Zeit ein Kind. Das Schloß wird als Museum und Herberge genutzt. Wir hatten zum Beispiel das Eichenzimmer, ganz stilecht mit "Prinzessinnenbett". Das Schloß hat sowohl ein Restaurant als auch eine Selbstversorgerküche, die wir uns mit den anderen Gästen, unter anderem dem Förderverein des Schlosses und einigen Stundenten aus Glasgow, teilten. Neben dem Schloß gibt es noch ein paar Plätze für Zelte direkt an der Küste, und nächstes Jahr soll ein Bed & Breakfast aufmachen.
Handyempfang ist auf der Insel nur stellenweise vorhanden.
 Neben der Landschaft (davon im 2. Post mehr) ist auch die Fauna der Insel sehenswert.
Eine der Orchideenarten auf Rum.
Der fleischfressende Sonnentau liebt es feucht und warm.
So, das war der erste Teil des Berichts über unsere Rum-Reise. Im zweiten Teil werde ich mal beschreiben, was Rum zu einem geologischen Paradies macht und was der Zweck unserer Reise war.