Also, ich muß mal rein philosophischerweise anmerken, daß ich Veränderungen im Leben grundsätzlich gut finde. Irgendwie ist es aufregend, wenn man einen gewissen Fortschritt bemerkt, bzw. wenn man das Gefühl hat, daß man Einfluß auf sein Schicksal hat. Soweit die Philosophie. In der Praxis finde ich Neuanfänge zwar aufregend, aber irgendwie auch sehr anstrengend. Ich denke, die wenigsten können mit so viel Selbstsicherheit an eine neue Lebenssituation herangehen, daß sie sich nicht wenigstens hin und wieder einschüchtern lassen.
In meinem Fall heißt das: Ich finde es toll, hier zu sein. Ich weiß, es war die richtige Entscheidung. Ich fühle mich willkommen und kann mich demnach nicht beklagen. Allerdings wünschte ich, ich wäre nicht in dieser seltsamen Anfangssituation, in der ich mich zwangsläufig befinden muß. Ich meine, ich bin überall die Neue, ich kenne mich noch nicht gut aus damit, wie viele Dinge hier laufen, wo sie laufen, was zutun ist und wie man mit bestimten Dingen umgeht. Das ist einfach Teil der Situation, und ich muß sagen, ich halte mich ganz gut, lasse mir meine Verunsicherung nicht unbedingt anmerken und versuche, offen an alles heranzugehen. Aber ich wünsche mir doch, daß sich bald eine gewisse Routine ergibt, die mir ein bißchen Sicherheit gibt.
Ein Anfang wäre echt, wenn ich bald meine personnummer bekäme, denn ohne die kann ich weder eingestellt werden, noch ein Bankkonto eröffnen. Ich bin einfach ein niemand. Allerdings will ich mich noch nciht beklagen, immerhin habe ich die Nummer erst letzten Dienstag beantragt, und das ist ja noch keine Zeit, besonders wenn man bedenkt, daß noch immer Urlaubszeit ist.
Und dann ist da noch ein zweiter (und der einzige weitere) Punkt, der mir Sorgen bereitet: die Wohnungssuche. Die Wohnungssituation hier ist wie in allen Universitätsstädten Schwedens eine Katastrophe. Es gibt einfach nicht genug Mietobjekte, um alle Leute aufzufangen. Hier ist es nicht so schlimm wie in Lund zum Beispiel, wo sie zum Semesteranfang ernsthaft Zelte für die Studenten zur Verfügung stellen wollen. Aber es ist auch hier nicht gerade einfach, etwas zu finden. Der größte online-Anzeigenmarkt blocket veröffentlicht täglich etwa 5 neue Wohnungsangebote für Uppsala, von denen ca. Zimmer für Studenten sind, eins ist einfach zu weit außerhalb und das andere wahrscheinlich absolut überteuert. Und so kommt es, daß die meisten mal ein paar Monate hier wohnen, dann ein paar Monate da. Mein Kollege, der mit mir momentan das Büro teilt, ist in dem Jahr, das er jetzt hier ist, schon 3 mal umgezogen. Und das scheint normal zu sein. Ich bin zwar erst seit ca. einer Woche auf der Suche, bin aber schon jetzt frustriert, denn man kann auch nichts anderes machen, als den Leuten, die die Anzeige aufgeben, Nachrichten zu schicken, und zu hoffen, daß sie einen interessant und passend finden und einen kontaktieren. Bisher hat mir nur eine Person geschrieben, und die Wohnung war viel zu teuer. Ich hoffe wirklich, daß ich bald was finde. Wie sonst, soll ich mich hier irgendwann zu Hause fühlen?
Ich will mich wirklich nicht beklagen. Mir gehts gut. Es gibt wirklich keinen Grund zur Panik. Ich denke, das gehört alles zu einem Neuanfang dazu.
In meinem Fall heißt das: Ich finde es toll, hier zu sein. Ich weiß, es war die richtige Entscheidung. Ich fühle mich willkommen und kann mich demnach nicht beklagen. Allerdings wünschte ich, ich wäre nicht in dieser seltsamen Anfangssituation, in der ich mich zwangsläufig befinden muß. Ich meine, ich bin überall die Neue, ich kenne mich noch nicht gut aus damit, wie viele Dinge hier laufen, wo sie laufen, was zutun ist und wie man mit bestimten Dingen umgeht. Das ist einfach Teil der Situation, und ich muß sagen, ich halte mich ganz gut, lasse mir meine Verunsicherung nicht unbedingt anmerken und versuche, offen an alles heranzugehen. Aber ich wünsche mir doch, daß sich bald eine gewisse Routine ergibt, die mir ein bißchen Sicherheit gibt.
Ein Anfang wäre echt, wenn ich bald meine personnummer bekäme, denn ohne die kann ich weder eingestellt werden, noch ein Bankkonto eröffnen. Ich bin einfach ein niemand. Allerdings will ich mich noch nciht beklagen, immerhin habe ich die Nummer erst letzten Dienstag beantragt, und das ist ja noch keine Zeit, besonders wenn man bedenkt, daß noch immer Urlaubszeit ist.
Und dann ist da noch ein zweiter (und der einzige weitere) Punkt, der mir Sorgen bereitet: die Wohnungssuche. Die Wohnungssituation hier ist wie in allen Universitätsstädten Schwedens eine Katastrophe. Es gibt einfach nicht genug Mietobjekte, um alle Leute aufzufangen. Hier ist es nicht so schlimm wie in Lund zum Beispiel, wo sie zum Semesteranfang ernsthaft Zelte für die Studenten zur Verfügung stellen wollen. Aber es ist auch hier nicht gerade einfach, etwas zu finden. Der größte online-Anzeigenmarkt blocket veröffentlicht täglich etwa 5 neue Wohnungsangebote für Uppsala, von denen ca. Zimmer für Studenten sind, eins ist einfach zu weit außerhalb und das andere wahrscheinlich absolut überteuert. Und so kommt es, daß die meisten mal ein paar Monate hier wohnen, dann ein paar Monate da. Mein Kollege, der mit mir momentan das Büro teilt, ist in dem Jahr, das er jetzt hier ist, schon 3 mal umgezogen. Und das scheint normal zu sein. Ich bin zwar erst seit ca. einer Woche auf der Suche, bin aber schon jetzt frustriert, denn man kann auch nichts anderes machen, als den Leuten, die die Anzeige aufgeben, Nachrichten zu schicken, und zu hoffen, daß sie einen interessant und passend finden und einen kontaktieren. Bisher hat mir nur eine Person geschrieben, und die Wohnung war viel zu teuer. Ich hoffe wirklich, daß ich bald was finde. Wie sonst, soll ich mich hier irgendwann zu Hause fühlen?
Ich will mich wirklich nicht beklagen. Mir gehts gut. Es gibt wirklich keinen Grund zur Panik. Ich denke, das gehört alles zu einem Neuanfang dazu.
Das klappt schon noch!
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