Am letzten Wochenende waren wir einmal mehr in Stavanger zu Besuch. Und das erste Mal überhaupt war das Wetter dort - bis auf den obligatorischen Sturm - besser als bei uns in Schweden. So konnten wir uns dem Wandern, Lachsangeln und dem Spazieren am Strand widmen und zudem noch einen runden Geburtstag nachfeiern. Dank norwegischer Erdbeeren, eichsfelder Rostbratwurst und sherryhaltiger Vorspeisen konnten wir es uns richtig gutgehen lassen. Und auch wenn in Norwegen Mittsommer nicht richtig gefeiert wird, habe ich zur Kompensation einen Blumenkranz geflochten.
Freitag, 27. Juni 2014
Sonntag, 18. Mai 2014
Gartennacht in Uppsala
![]() |
| Ein Tulpenmeer im botanischen Garten. Im Hintergrund ein Stand vom Pflanzenflohmark und ein paar der Steine von Prinzessin Estelles eigenem "Berg". |
Dienstag, 31. Dezember 2013
Das war 2013!
![]() |
| Resorptionsstrukturen im Schnee. |
Juni
Neben Mai ist Juni einer meiner Lieblingsmonate in Schweden. Dieses Jahr stand erstmal ein Wochenendbesuch in Stavanger an, bevor es dann ab Mittsommer in den Urlaub ging. Der führte uns und unsere Freunde ein paar tausend Kilometer nach Norden durch Schweden, Finnland und Norwegen zunächst nach Alta und dann an den Lyngenfjord zum Angeln. Sowohl zu Hause als auch bei 70°N war das Wetter einfach nur fantastisch. Ein Sommer, wie man ihn sich besser nicht wünschen kann.
Juli
Als es Anfang Juli aus dem Urlaub wieder zurückging, war der schwedische Sommer noch in vollem Gang. Bei langen Tagen und warmem Wetter machte selbst das Arbeiten Spaß, zumal der ganze Stress von Meetings im Sommer einfach ausfällt. Zu meinem Geburtstag waren wir dann auf Exkursion, um etwas mehr über Schwedens Geologie zu lernen. Die war gefolgt von einem kleinen Stresspeak, da wir auf Arbeit Besuch von einem Kamerateam von Discovery Channel hatten.
August
Der August stand hauptsächlich im Zeichen der Geländearbeit in Island. Neben einem Besuch auf dem Vulkan Hekla, hatten wir noch eine ganze Menge anderer Aufgaben zu erledigen. Unter anderem haben wir eine neue Caldera entdeckt und den schönsten Berg Islands bestiegen. Für mich war die Islandreise nicht zuletzt wegen des außergewöhnlich tollen Wetters der Höhepunkt des Jahres, wenn auch leider das Ende des Sommers.
September
Der September bringt mit dem Anfang des Herbstsemesters immer auch eine riesige Menge Arbeit mit sich. Die ersten zwei Wochen laufe ich generell Stundenten im Wald hinterher, was in der ersten Woche dieses Jahr noch OK war, denn der Sommer war kurzfristig zurück. Ab der zweiten Woche wurde es aber doch sehr herbstlich, was der Motivation der Studenten nicht gerade zuträglich ist. Die schöne Seite des Septembers ist, daß man es sich endlich wieder auch drinnen gemütlich machen kann und im Garten ernten kann, was über den Sommer gewachsen ist.
Oktober
Den diesjährigen Oktober verbinde ich in erster Linie mit Laubharken und Wintervorbereitungen. Und irgendwo war da auch noch Zeit für Kreativität, sowohl in meinem Führungskräftekurs, als auch zu Hause. Das Wetter war typisch für den Oktober. Bei einem Sturm fiel doch tatsächlich ein Baum in unserem Garten um und verfehlte nur knapp das Haus.
November
Der November ist generell mein am wenigsten geliebter Monat. Aber ein großer Teil der Lehre des Herbstes war vorbei und so beschlossen eine Freundin und ich, übers Wochenende nach Kopenhagen zu fahren, um zu shoppen und uns zu erholen. Außerdem fand noch die 2tägige Abschlußveranstaltung meines Kurses auf dem Rånäs-Schloß statt. Am zweiten Tag bekam ich dann die Nachricht, daß meine zweite Nichte das Licht der Welt erblickt hatte, was den Monat November dieses Jahr auf jeden Fall zu einem der vorderen Plätze verhilft. Mitte des Monats fand dann auf Arbeit noch ein populärwissenschaftliches Kolloquium zum 50. Jubiläum des Vulkanausbruchs, der die Insel Surtsey geschaffen hat, statt. Dort durfte ich auch einen Vortrag halten. Abgesehen davon habe ich dann in der zweiten Hälfte des Monats noch recht viel unterrichtet, was in dem Fall aber wirklich Spaß gemacht hat. Zum Schluß des Monats bin ich dann nach Deutschland zu meinem 12jährigen Klassentreffen gereist. Wow, ein ereignisreicher November!
Dezember
Vom Klassentreffen ging es dann weiter nach Dresden, wo ich meine neue Nichte kennenlernen durfte und mit meiner "alten" Nichte ihren 3. Geburtstag gefeiert habe. Trotz Sturm bin ich nach einer Woche wieder in Schweden angekommen, nur um in der Woche darauf wieder nach Deutschland zu reisen. Das zweite Mal ging es zur diamantenen Hochzeit meiner Großeltern. Ein echter Blitzbesuch übers Wochenende. Am Montag darauf war ich zum Abendessen bei der Unipräsidentin. Und dann war weihnachtsbedingt endlich frei! Ich kann Euch sagen, daß ich nach einem solch rasanten Jahr echt geschafft bin und mich über ein paar freie Tage gefreut habe.
2013 war also ein Jahr voller Ereignisse. Man könnte sagen, es war das Jahr der Kurzreisen und das Jahr, in dem unser Haus ein richtiges Heim geworden ist. Ein tolles Jahr, das wahnsinnig schnell vorbeiging und in dem es eindeutig zu wenig Zeit für Freizeit gab. Ein Jah, an das ich mich auf jeden Fall gern erinnern werde.
Donnerstag, 26. Dezember 2013
Stuck, Schrotkugeln und Nobelpreisträger
Zum finalen Abschluss meines diesjährigen Führungskräftekurses war ich in der Woche vor Weihnachten zusammen mit den anderen Teilnehmern zum Abendessen bei unserer Unirektorin (in Deutschland entspricht das wohl der Unipräsidentin) eingeladen. Sowas passiert natürlich nicht bei der Rektorin zu Hause. Dafür gibt es im Hauptgebäude der Uni eine Repräsentationswohnung, die mit antiken Möbeln, Stuck und Gemälden eingerichtet ist.
Die Rektorin muß wahrscheinlich öfter solche repräsentativen Abendessen abhalten, als ihr lieb ist, Smalltalk und Reden halten und wichtige und weniger wichtige Leute treffen. Meine Gruppe war diesen Monat jedenfalls nicht der Höhepunkt, denn der Gästebucheintrag auf der Seite vor der, auf der wir unterschrieben war von den diesjährigen Nobelpreisträgern, die am Freitag zuvor Uppsala besucht hatten.
Doch auch wenn wir nicht die wichtigsten Besucher waren, bekamen wir hervorragendes Essen. Zum Hauptgang gab es Wildente (inklusive Schrotkugel), was dem Geschmack aber keinen Abbruch tat.
Punkt 20 Uhr war der Ball, äh das Abendessen jedenfalls vorbei, und ich ließ mich von meiner blauen Kutsche abholen.
Dienstag, 24. Dezember 2013
Die Regeln des schwedischen Weihmachtsessens
![]() |
| Dies ist einer der 4 Tische, durch die man sich kämpfen kann/muß. |
- Der erste Gang besteht aus eingelegtem Hering in allen Varianten, zusammen mit Brot (süß oder Knäckebrot).
- Darauf folgt ein Gang mit geräuchertem, gebeiztem, gekochtem usw. Lachs, Lachpastete und halben gekochten Eiern mit Kaviar.
- Bei Gang Nummer 3 gibt es dann endlich was Substanzielles: Sülze, Pasteten, Würstchen, Roastbeef, Hirsch, geräuchertes Fleisch und Julschinken.
- Wer jetzt immer noch nicht genug hat, kann sich beim 4. Gang mit Weihnachtswürstchen, Auflauf, Omelette, Rippchen, Rotkohl und in Lauge gekochtem Trockenfisch (lutfisk) und Fleischbrühe mit eingetunktem Brot.
- Völlig fertig darf man sich beim 5. Gang endlich den süßen Dingen des Lebens widmen, dem Nachtisch. Der besteht typich schwedisch aus Reisbrei mit Schlagsahne (ris a la Malta), knuspriges Waffelgebäck, Bonbons und Pralinen, Käse und Cracker, sowie natürlich der obligatorische Kaffee.
Montag, 16. Dezember 2013
Diamanten, Plätzchen und Harzkäse
Freitag, 13. Dezember 2013
Happy Lucia allerseits!
Heute ist nicht nur Freitag, der 13., sondern auch das schwedische Lichterfest zu Ehren der heiligen Lucia. Zudem waren heute auch fünf der diesjährigen Nobelpreisträger in Uppsala, um nach alter Tradition Vorlesungen zu halten. Und trotz der ganzen Action bin ich gerade auf dem Weg nach Deutschland.
Grüße aus 10 km Höhe, besonders an meine Nichte, die heute Namenstag hat
Freitag, 21. Juni 2013
Doppeltes Midsommar
Donnerstag, 20. Juni 2013
Endlich Urlaub
Donnerstag, 30. Mai 2013
Zwischen Traubenkirsche und Flieder
Mittwoch, 29. Mai 2013
Eine fast schwedische Doktorfeier
Mittwoch, 22. Mai 2013
Clichés über Schweden - aus schwedischer Sicht
Montag, 1. April 2013
Påsk - Ostern auf schwedisch
Dienstag, 1. Januar 2013
Das war 2012
- unsere Konferenz- & Urlaubsreise quer durch Südafrika
- die Hausjagd, natürlich mit positivem Ausgang
- unser Wanderurlaub auf dem Padjelantaleden in Lappland
- die Hochzeit unserer Stavangerer im Eichsfeld
- der Besuch der Dresdner zu Mittsommer
- Geländearbeit auf der schottischen Insel Rum
- meine Konferenzreise nach Wien mit eigener Session
- Wochenendbesuch aus Stavanger
- Osterurlaub in Bad Schandau und Dresden
- meine Konferenzreise nach Kiel
- meine Konferenzreise nach Island
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Verspätete Festtagswünsche
Eigentlich wollte ich gestern Abend noch in letzter Minute einen Weihnachtsgruß nachreichen. Leider hatten wir ab 15 Uhr für insgesamt 10 Stunden keinen Strom mehr (so wie auch tausende andere schwedische Kunden von Vattenfall). Nun ja, besser spät als nie: ganz liebe Weihnachtswünsche an Euch alle. Vielen Dank für Karten, Geschenke, Emails und freundliche Gedanken. Hoffentlich hattet Ihr ein paar schöne Feiertage mit der Familie, Freunden und leckerem Essen.
Montag, 26. November 2012
Allergisch auf dunkel
| ||
| Lichtspiele am Fluß. |
![]() |
| Und noch eine Lichtinstallation: Geister an der Islandbrücke. |
Montag, 30. Juli 2012
Hochzeitsmarathon - Teil 2

Montag, 23. Juli 2012
Hochzeitsmarathon - Teil 1
![]() |
| Das Burgtor. |
![]() |
| Schöne Ringe! |
![]() |
| Die besten Bratwürstchen der Welt! |
![]() |
| Nur gegrillt sind sie noch schöner. |
![]() |
| Gepoltert wurde natürlich auch. |
![]() |
| Burg Bodenstein: das Turmzimmer ist übrigens die Honeymoonsuite mit grandiosem Blick. |
So, das war Teil 1 über die Hochzeit. Ein solcher Marathon erfordert 2 Teile.
Sonntag, 22. Juli 2012
30 über Nacht
![]() |
| Mein Geburtstagskuchen. Rezept gibt's demnächst auf voracioussilence.blogspot.com. |
![]() |
| Die Blaubeeren sind reif!!! |
![]() |
| Wandern auf dem Upplandsleden. |
![]() |
| Wandern am Siggeforasjön. |

















