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Samstag, 31. Mai 2014

Gartenmöbel für Katzen

Unsere Katzen haben heute für den Balkon ein eigenes Möbelstück bekommen, nämlich eine Sonnenbank mit Graseinsatz. Leider ist heute kein gutes Balkonwetter, aber auch in naß haben Ginny und Leon das eigens für sie angefertigte Kunstwerk schon mal für gut befunden. Mein Anteil war übrigens das Gras.
Letztes Wochenende war die Bank schon fertig, aber der Rasen noch in Arbeit.
Anwändertest.

Sonntag, 18. Mai 2014

Gartennacht in Uppsala

Zur Zeit feiert ganz Uppsala den Geburtstag eines seinerberühmtesten Söhne, Karl von Linné, dem Begründer der systematischen Botanik. Zu diesem Anlaß gibt es über mehrere Wochen jede Menge Aktivitäten in Uppsalas Parks und botanischen Gärten, sowie in Linnés Landsitz Hammarby und in den Naturreservaten im Umland.
Ein Tulpenmeer im botanischen Garten. Im Hintergrund ein Stand vom Pflanzenflohmark und ein paar der Steine von Prinzessin Estelles eigenem "Berg".
Gestern waren wir bei schönstem Vorsommerwetter im botanischen Garten, haben die Blumenpracht genossen, Prinzessin Estelles "Berg" (einen imposanten Steingarten mit Pflanzen aus den Bergen Skandinaviens) bewundert, ein paar Pflanzen auf dem Flohmarkt erstanden und uns eine Vorführung zum Anlegen eines Steingartens angeschaut.

Trotz meiner eher amatörhaften Gärtnerkünste fühle ich mich jetzt auf jeden Fall etwas besser informiert, wie es mit meiner Steinmauer weitergehen soll.

Montag, 28. April 2014

Projekt Schattenecke - Teil 4

Meine Arbeitsbank. Außerdem hat die Mauer ein paar neue Steine bekommen.
Und noch ein Teil im Projekt Schattenecke. So langsam nähert sich das ganze dem Endergebnis an. Am Wochenende habe ich das herrliche Wetter genutzt, um einen Arbeitstisch (fast ganz alleine) zu bauen. Außerdem haben wir als Sichtschutz zwei Aroniabüsche gepflanzt, die hoffentlich schön groß werden und im Herbst auch ein paar Beeren tragen. Jetzt muß nur noch der Rasen wachsen.
Die beiden Aroniabüsche sollen bald den Blick in die Schattenhecke begrenzen.

Sonntag, 27. April 2014

Projekt Schattenecke - Teil 3

Ohne den riesigen Haufen Äste ist die Schattenecke gleich viel größer.
Auch das Projekt Schattenecke wurde zu Ostern weiter vorangetrieben. Zunächst mal haben wir einen ganzen Tag lang den riesigen Haufen mit Ästen verbrannt, der sich von der umgefallenen Birke und dem Baumschnitt des ganzen letzten Jahres aufgetürmt hatte. Zwischen dem 15. und 30. April darf man nämlich hier in Uppland, unserem Bundesland, seine Gartenabfälle verbrennen. Und das war wie gesagt bitter nötig.
Der alte Sandkasten muß weg!
Neben dem Ästehaufen mußte auch der alte Sandkasten weichen. Der stellte sich nach dem Auseinandernehmen als ziemlich marode heraus. Außerdem habe ich mit dem Spaten eine Menge Blumen mit dicken Wurzelballen aus der Erde in der Schattenecke ausgegraben und an den Rand der Fliederhecke versetzt. Dort in der Ecke herrschte irgendwie schon seit Jahren Wildwuchs. Also sprossen auch nicht zu wenige kleine Bäumchen und Unkraut, die da nix zu suchen hatten.
Endlich tabula rasa.
Zum Schluß war dann endlich der Boden geglättet und wir konnten Rasen aussähen. Zur Begrünung des Holzschuppens haben wir dann noch zwei immergrüne, stachellose Brombeeren gepflanzt, die noch auf ein Spalier warten.

Geologischer Kräutergarten 2.0


Kein richtiges Vorherbild. Der Busch ist schon weg.
Über das Osterwochenende haben wir meinen geologischen Kräutergarten verdoppelt. Ich hatte mich ja schon gefreut, daß bis auf den Lavendel alle meine Kräuter (sogar der Estragon) den zugegebenermaßen milden Winter überstanden haben. Und dieses Jahr wollte ich die Kräutergartenfläche dann eben noch vergrößern. Dazu mußte ein Busch weg, die ganze Erde einmal umgegraben werden und eine neue Umrandung aus Steinen und neue Erde her. Das alles ist leichter gesagt als getan und dauert schonmal mindestens einen ganzen Tag. Mittlerweile sieht man kaum noch, daß der Kräutergarten vorher nur halb so groß war.
Das Nachherbild. Fehlen nur noch neue Kräuter, für die es jetzt eindeutig noch zu kalt ist.

Samstag, 15. März 2014

Projekt Schattenecke - Teil 2

Obwohl der Frühling an diesem Wochenende zeitweise einen Rückschlag erlitten hat (es hat geschneit und gestürmt), gibt es doch ein paar Fortschritte im Projekt Schattenecke zu berichten: Der Stamm und die Äste der Birke, die im Herbst auf unser Grundstück gefallen ist, sind mittlerweile in handlicheren Größen im Holzschuppen gelagert. Außerdem hat die Westseite des Holzschuppens einen neuen Anstrich bekommen. Und das Gestrüpp (Flieder) an der Grundstücksgrenze nach Norden ist auf etwa 2 Meter Höhe begrenzt worden.

Sonntag, 9. März 2014

Projekt Schattenecke - Teil 1

Die Umgestaltung der Ecke neben dem Holzschuppen im Garten hat begonnen. Noch herrscht Chaos, aber der Beginn meiner neuen Natursteinmauer ist gemacht. Hoffentlich ist das Wetter nächstes Wochenende wieder schön, sodass es weitergehen kann.
Vorher: Der Blick an die nördliche Grundstücksgrenze zeigt bietet ein Bild von Gestrüpp. Mit dem Spaten links war ich zu dem Zeitpunkt gerade am Ausbuddeln des Stachelbeerbusches, der hier sehr unglücklich stand und jetzt ein freieres Plätzchen bekommen hat.
Einmal nach rechts gedreht vom vorherigen Bild aus, sieht man die Westseite des Holzschuppens, mehr Getrüpp, Baumschnitt und Steine, die wir in Vorbereitung für eine neue Mauer gesammelt haben.
Nachdem der Stachelbeerbusch weg war, habe ich eine viereckige Grube abgesteckt und ausgehoben. Dort soll die neue Mauer hin.
Nachdem die Grube wieder mit Kies verfüllt ist, können die ersten Steine gestapelt werden. Leider fehlen noch ein paar Kubikmeter.
Soweit also erstmal für dieses Wochenende.

Samstag, 22. Februar 2014

Katzenfernseher a.k.a. Vogelhäuschen

Im Herbst hatte ich ja in einer kreativen Phase ein Vogelhäuschen gebaut und es so angebracht, daß es die Katzen vom Balkon und vom Wohnzimmerfenster aus beobachten können. Jetzt kommen endlich auch mal ein paar Fotos vom Vogelhäuschen im Einsatz. Die primäre Funktion als Katzenunterhaltung ist ebenso gegeben wie der sekundäre Einsatzbereich der Meisenernährung.

Sonntag, 16. Februar 2014

Geologischer Kuchen 2.0

Vor einem Jahr habe ich das erste Mal für die Studenten in meinem Kartenanalysekurs einen Kuchen gebacken, um ihrem dreidimensionalen Denken auf die Sprünge zu helfen. Damals war der Kuchen der Abschluss des Kurses. Doch diesmal habe ich einen deutlich verbesserten Kuchen am dritten Tag mitgebracht und ihn gezielt benutzt, um Blockmodelle, Quer-, Parallel- und Schrägprofile zu erklären. Der Kuchen ist wie letztes Jahr auch schon sehr gut angekommen.  Die Klasse dieses Jahr ist aber wesentlich motivierter, sodass es noch mehr Spaß gemacht hat. Und ich glaube, der Kuchen hat den Studenten wirklich geholfen, dreidimensional zu denken. Nächstes Jahr gibt es auf jeden Fall wieder Kuchen. Und ich gebe mir Mühe, daß er noch geologischer wird.

P.S. Dieses Jahr habe ich Fertigbackmischungen für Zucker- und Zitronenkuchen für den Teig benutzt, den ich dann in Etappen mit Lebensmittelfarbe, Kakao und Safran eingefärbt und auf einem Backblech gebacken habe. Jede Kuchenlage habe ich dann abkühlen lassen und dann mit Nutella zusammengeklebt.

Freitag, 6. Dezember 2013

Familienurlaub mit Neubekanntschaft

Jeder Auswanderer wird es einem bestätigen: Besuche in der Heimat werden nie wieder erholsam sein, wenn man erstmal im Ausland wohnt. Dann muß man nämlich Familie und Freunde in kürzester Zeit besuchen.

Gerade sitze ich nach einem sechstägigen Deutschlandbesuch auf dem schönefelder Flughafen und hoffe, daß Orkan Xaver mir nicht die Heimreise verdirbt. Bis jetzt waren meine 6 Tage in Deutschland nämlich sehr schön. Ich habe meine Klassenkameraden aus der Schulzeit und meine alten Freunde getroffen, hab meine Eltern und Großeltern gesehen und hab dann 4 Tage mit der Familie meiner Schwester verbracht. Dort habe ich meine fast 4 Wochen alte, zuckersüße und total liebe Nichte kennengelernt und hab ausgiebig Zeit mit meiner anderen Nichte verbracht, die heute schon ihren dritten Geburtstag feiert. Es hat super viel Spaß gemacht, mit ihr Plätzchen zu backen und ein Pfefferkuchenhaus zu bauen. Heute Vormittag haben sie und ich auch einen Ausflug zum Tierladen gemacht und für Leon ein neues Bällchen gekauft. Dann hat sie heute Nachmittag die Kerzen auf ihrem Geburtstagskuchen ausgepustet. Sie ist echt schon wieder so groß.

Ich hoffe, meine Reise nimmt demnächst noch ein planmäßiges Ende und ich kann, wie meine Nichte es ausdrücken würde, heute wieder in meinem Schweden schlafen.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Endlich wieder stricken

Ein Gutes hat das ungemütliche Herbstwetter ja: es ist endlich wieder Zeit zum Stricken. Meine Schwester ist zur Zeit kaum zu stoppen. Und auch ich habe mich wieder an die Nadeln begeben. Mein neuestes Werk: superwarme Handschuhe aus isländischer Schafwolle nach einem Strickmuster von Drops.
Besonders schön finde ich den Mäusezähnchenrand.
Vielleicht wage ich mich jetzt ja mal an was Größeres als Handschuhe, Socken, Mützen und Schals.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Kreativitätsworkshop

Letzte Woche war es mal wieder Zeit für meinen Kurs für Führungskompetenz, nur daß der Tag diesmal etwas anders aussah, bunter irgendwie.

Bisher wurde jedes Mal für ein paar Stunden ein Gastdozent eingeladen. Oft waren das berühmte Leute wie Autoren, Sportler oder wie diesmal eine Künstlerin. Als Nichtschwedin kannte ich bisher keinen davon, was aber nicht bedeutet, daß es nicht spannend für mich war, den Gästen zuzuhören,  zumal wir Kursteilnehmer auch schon drei Bücher von den Gastrednern geschenkt bekommen haben. Letzte Woche mit der Künstlerin ging es aber nicht ums Zuhören, sondern um praktisches Arbeiten mit Kreativität

Als wir morgens zum Kurs kamen, standen also Pinsel, Farben und eine riesige Leinwand bereit. Einige meiner Kolleginnen waren schockiert über die Idee, malen zu müssen, während ich mich heimlich freute. Zwar habe ich außer Wände und Vogelhäuschen in den letzten Jahren nichts bemalt oder gemalt, wenn man von Skizzen in meinen Geländenotizen und Kritzeleien mit meiner Nichte absieht, aber das Konzept des Malens mit Akrylfarben ist mir nicht fremd.

Ich hatte also großen Spaß bei diesem Workshop. Und auch meine skeptischen Kurskolleginnen waren am Ende begeistert und stolz. Ohne zu viel über das Ergebnis oder seine Interpretation zu philosophieren, kommen hier mein Bild und das große Gruppengemälde.
Mein Bild: Es stellte sich heraus, daß ich nicht wirklich in der Lage bin, abstrakt zu malen. Nun ja, es gibt jedenfalls für jedes Bildelement eine Interpretation, die ich Euch an dieser Stelle erspare.
Das Gesamtgemälde. Jedes einzelne ist übrigens in etwa A2-Format.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Eichhörnchenfütterstation

Um im Winter zur allgemeinen Katzenunterhaltung beizutragen, haben wir eine Eichhörnchenfütterstation gebaut, die wir in den nächsten Tagen an einem der vielen großen Bäume im Garten anbringen wollen. Die Anleitung für die Fütterstation kommt von dieser Website, wo man sich sehr viele Gedanken über die Bedürfnisse der kleinen Puschel gemacht hat. So gibt es eine Plexiglasscheibe, durch die Nüsse leicht gesehen werden können, eine nicht zu schwere Klappe, die Hörnchen hochheben, sich aber nicht darin einklemmen kann, Wasserablauf, eine kleine Plattform zum Sitzen und Knabbern. Bevor die Fütterstation aufgehängt wird, habe ich sie heute nochmal mit Leinöl eingerieben, um das Holz auf ungiftige Weise zu schützen. Heute Morgen war auch ein Eichhörnchen im Garten unterwegs. Ich hoffe nur, daß es sich auch willkommen fühlt, wenn die Fütterstation erst hängt.
Ja, der Herbst ist da. Zeit, alles für den Winter vorzubereiten.

Sonntag, 29. September 2013

Einrichten für den gemütlichen Teil des Jahres

Jetzt wo die Tage rapide kürzer werden und es draußen ungemütlich wird, ist es an der Zeit, es sich drinnen extra gemütlich zu machen. Im Schwedischen gibt es das Wort mysig, was angenehm und gemütlich bedeutet. Es sich am Freitagabend mit Chips vor dem Fernseher gemütlich machen, nennt der Schwede fredagsmys. Sich an dunklen Herbsttagen drinnen einzukringeln bezeichnet er als höstmys.

Für mein höstmys habe ich heute neue Kissenbezüge genäht, nachdem ich endlich den perfekten Stoff passend zur Wohnzimmereinrichtung gefunden habe. Jetzt bin ich bereit für den Herbst. 

Samstag, 14. September 2013

Das ultimative Schweden-Vogelhäuschen

Nach Stunden und Tagen mühevoller Arbeit habe ich heute endlich mein erstes selbst gebautes Vogelhäuschen aufgestellt. Die Fütterungsstation ist vom Aussehen her unserem Haus nachempfunden und soll im Winter der Unterhaltung der Katzen dienen. Sowohl vom Wohnzimmerfenster als auch vom Balkon aus hat man gute Sicht auf die hoffentlich zahlreich dort speisenden Vögel. Aber auch ohne Vögel waren Ginny und Leon schon sehr interessiert an dem Häuschen, das da auf einmal auf einem Podest auftauchte.
Das Häuschen besteht aus Leimholz und ist mit Akryllack auf Wasserbasis lackiert.
Als Dachbelag habe ich einen Fußabtreter zurechtgeschnitten und mit der Unterseite nach oben aufs Dach genagelt.
Das Häuschen ist auf ein Brett geschraubt, das wiederum auf einem quadratischen Kantholz befestigt ist, der in einem dafür passenden Erdanker steckt.

Sonntag, 14. Juli 2013

Bastelprojekt Vogelfütterstation


In einem Anflug von Kreativität habe ich gestern eine Vogelfütterstation für den Balkon und die  Unterhaltung der Katzen im Winter gebastelt. Die Idee habe ich beim ziellosen Surfen im Internet gefunden. Ein paar Holzreste, etwas Schnur, ein Korken und eine Flasche, sowie ein bißchen  Sägen, Bohren und Schrauben... Fertig ist die Fütterstation.

P.S.: Dies war übrigens mein 500. Post. Happy blogging, my Geoverse!

Mittwoch, 29. Mai 2013

Der einzig wahre Vulkankuchen

Für die Doktorfeier meiner Freundin, die letzte Woche über ein vulkanologisches Thema promoviert hat, haben meine Freunde und ich einen Vulkankuchen gebacken. Wenn man volcano cake googelt, findet man eine Menge Ideen. Auch auf youtube gibt es einen schier unglaublichen Schatz and Ideen rund um dieses Thema. Bei uns hat die Idee allein ausgereicht, um eine Flut von Emails über alle Möglichkeiten zu erzeugen. Letztendlich kam aber dabei folgender Kuchen heraus:
Dies ist der wahrscheinlich einzige Vulkankuchen, der auch wirklich von Vulkanologen gemacht wurde, und der aufgrund dessen vollständig wissenschaftlich korrekt ist. Er hatte unter anderem Lavaströme, einen Lavadom, eine Magmakammer, eine unter dem Vulkan liegende Schicht aus Sedimentgestein und Xenolithe.

Um den Kuchen ins rechte Licht zu rücken, gab es auf der Party sogar eine power point-Präsentation, die an die Verteidigungspräsentation angelehnt war und den Kuchen in einen wissenschaftlichen Kontext setzte. Das große Finale war dann, daß meine Freundin den Kuchen anschneiden und zusehen durfte, wie das Magma (Kirschsauce) aus der Magmakammer herauslief. Ganz nebenbei hat der Kuchen dann natürlich auch als Nachtisch gedient.

Sonntag, 12. Mai 2013

Geologischer Kräutergarten

Wo ich einmal dabei bin, mich über meinen Garten auszulassen (ja, ja, da kommen die bäuerlichen Wurzeln zum Vorschein), hier noch ein kurzer Bericht zu meinem einzigen wirklichen konzeptionell geplanten Unternehmen, was Gartenentwicklung angeht: mein Kräutergarten. Ich bin nämlich der Meinung, daß Kräuter mit das Beste sind, was man ernten kann, selbst wenn man sonst keine Anbauambitionen hat.
Ja, Kräuter sind toll. Hier übrigens das diesjährige Habaneroexperiment, also keine Kräuter im eigentlichen Sinne.
In unserem Garten haben wir an der nördlichen Grundstücksgrenze diese Wahnsinnssteinmauer, die wahrscheinlich so alt ist, wie das Haus (1928) und aus vielen schwedischen Gesteinsbrocken gebaut wurde. Der originale Erbauer hat auf jeden Fall ein Auge für hübsche Gesteine gehabt. Auf jeden Fall bietet sich diese sehr sonnige Stelle für einen Kräutergarten geradezu an. Es mußte auch nur ein sinnloser Busch dafür entfernt werden.
Die Steinmauer, Gesteinsbrocken und eine verwaiste Gewegplatte dienen als Material.
Als Außenbegrenzung und zur Strukturierung dienen einige Brocken aus einem Blumenbeet, sowie einige Stücke aus der eigenen Kellersammlung (alle Geologen haben eine). Der obere Teil des Gartens ist mit Sand etwas höher angelegt. Darauf folgt jede Menge Gartenerde.
Das Beet nach dem Befüllen mit Sand und einigen Schubkarren voll Erde.
Und endlich ist es jetzt auch warm genug, um das Beet zu bepflanzen. Bisher stehen hier Minze, Thymian, Zitronenmelisse, Basilikum, Knoblauch, Lavendel, Habanero und Chilie. Fehlen eigentlich nur Ptersilie und Schnittlauch.
So ein paar Sachen sollen aber auch auf dem Balkon stehen, zum Beispiel Rosmarin (eh nicht winterhart), Salbei und Basilikum (kann man nie genug von haben).
Selbst gesähter Basilikum für den Balkon.

Terrasse/Balkon goes Katzenfreigehege

Ginny bei der ersten Begehung. Dabei ist das Netz noch nicht mal komplett fertig angebracht.
Unser Haus hat einen ca. 18 Quadratmeter großen und zu 2/3 überdachten Balkon auf der Ostseite, den man vom Eßzimmer aus betreten kann. Der Balkon ist also ideal, um dort morgens in der Sonne zu frühstücken oder abends im Sommer den Schatten zu genießen. Allerdings liegt er mit etwa 1,5 m über dem Erdboden zu niedrig, um unsere indoor-Raubtiere vom outdoor-Dasein abzuhalten. Nachdem ich gestern die Holzplanken geölt hatte, haben wir deshalb heute ein Katzennetz angebracht, daß unseren Monstern des Zugang zum Balkon ermöglicht, ohne daß sie abhauen.
Schnüffeln ist doch das Größte!
Endlich können jetzt auch Pflanzen und Menschen mit nach draußen. Herrlich! Und die Katzen sind begeistert. Eine ganze, große Welt der Gerüche tut sich auf. 


Fehlen eigentlich nur noch Gartenmöbel für Mensch und Tier, aber die kommen schon noch.

Montag, 21. Januar 2013

Katzenparadies: Katzeneckhochsitz

Vor dem Umzug haben wir den Katzen versprochen, daß das neue Zuhause nicht nur größer wird mit spannenderer Aussicht aus mehr Fenstern, sondern daß es auch schönere Katzeneinrichtung geben wird. Hier ein erstes Beispiel: Ein Katzeneckhochsitz mit Loch zum Duchangeln und allgemein als Rückzugsmöglichkeit. Die Befestigung funktioniert mit zwei gewöhnlichen Regalwinkeln. Leon bestätigt die Funktionstüchtigkeit.