So, endlich finde ich ein klein wenig Zeit, mich aus Wien von der EGU-Tagung zu melden. Die EGU ist die grösste geowissenschaftliche Tagung Europas. Dieses Jahr sind mehr als 10000 Wissenschaftler gekommen, um an 5 Tagen ihre Forschung vorzustellen und sich mit Kollegen zu treffen. Wie schon im letzten Jahr und im Jahr davor, bin auch ich wieder mit dabei. Eine Reise nach Wien im Fruehling ist ja auch nicht das aller Schlimmste, was einem passieren kann.
Ich habe ja schon im letzten Jahr berichtet, wie so eine Tagung vor sich geht. Dieses Jahr ist insofern anders, als dass ich mit Freunden und Kollegen aus Deutschland, England, Norwegen, Frankreich und Belgien eine eigene Session geplant hatte. Dazu gehört, eine Beschreibung bei den Organisatoren einreicht. Wenn diese dann entscheiden, dass das Thema von Interesse ist, wird die Session im Programm der Tagung angeboten, und Teilnehmer können Beiträge fuer Vorträge und Poster fuer die Session einreichen. In unserem Fall waren das ziemlich viele Leute, sodass wir den gesamten Dienstag Vormittag Vorträge und dann am Nachmittag Posterpräsentationen hatten. Als Convenerin (Organisatorin einer Session) hatte ich in diesem Jahr keinen eigenen Vortrag, sondern ein Poster. Ausserdem durfte ich noch das Poster meiner Doktorandin und ein Poster meiner Arbeitsgruppe, das wir wegen einer kurzfristigen Absage aufgehangen haben, präsentieren. Das war ganz schön anstrengend, sodass ich so gut wie keine Zeit hatte, mir andere Poster anzuschauen.
An den anderen Tagen höre ich mir natuerlich Vortäge in anderen Sessions an, die mich interessieren. Am Montag habe ich so erfahren, dass der riesige Vulkan, der die Santorini-Inseln bildet und vor 3600 Jahren die minoische Kultur durch einen Ausbruch vernichtet hat, wieder Zeichen von Aktivität zeigt. Sehr besorgniserregend! Gestern war ich dann beim Vortrag von Deutschlands beruehmtestem Vulkanologen, dem "Grossvater der deutschen Vulkanologie", Hans-Ulrich Schmincke. Den kennt man sonst aus dem Fernsehen, wenn er ueber die Eifel oder die Kanaren berichtet.
So eine Tagung muss natuerlich auch mit der Zeit gehen, und so ist mir neben den EGU-Fähnchen an den Strassenbahnen vor allem das EGU-App aufgefallen, das anstelle eines Tagungsbandes das Programm und die Raumpläne der Tagung enthält. Noch gibt es zwar einen gedruckten Band mit Zeit und Namen der einzelnen Sessions, aber das App enthält auch den Titel der einzelnen Vorträge und Poster, eine Suchfunktion, einen verlinkten Raumplan und so weiter. Zudem ist mir zum ersten Mal untergekommen, dass jemand sein Poster mittels QR-Code auf seinem gedruckten Poster mit dem PDF verlinkt hatte. Sehr spitzfindig.
Abends geht es eigentlich immer mit Freunden und Kollegen irgendwo essen. Die österreichische Kueche ist ja bekannt fuer Deftiges und Suesses aller Art. Ansonsten kann ich mich nur ueber das wunderbare Wetter freuen. Hier ist der Fruehling wirklich in vollem Gange: Die Sonne scheint, es ist 20 Grad und alles blueht. Zu Hause in Schweden hatte es am Wochenende noch geschneit und wir hatten uns gefreut, dass die Krokusse bluehen und der Rhabarber langsam aus der Erde schaut. Aber dafuer haben wir dann eben nochmal Fruehling von vorn.
An den anderen Tagen höre ich mir natuerlich Vortäge in anderen Sessions an, die mich interessieren. Am Montag habe ich so erfahren, dass der riesige Vulkan, der die Santorini-Inseln bildet und vor 3600 Jahren die minoische Kultur durch einen Ausbruch vernichtet hat, wieder Zeichen von Aktivität zeigt. Sehr besorgniserregend! Gestern war ich dann beim Vortrag von Deutschlands beruehmtestem Vulkanologen, dem "Grossvater der deutschen Vulkanologie", Hans-Ulrich Schmincke. Den kennt man sonst aus dem Fernsehen, wenn er ueber die Eifel oder die Kanaren berichtet.
So eine Tagung muss natuerlich auch mit der Zeit gehen, und so ist mir neben den EGU-Fähnchen an den Strassenbahnen vor allem das EGU-App aufgefallen, das anstelle eines Tagungsbandes das Programm und die Raumpläne der Tagung enthält. Noch gibt es zwar einen gedruckten Band mit Zeit und Namen der einzelnen Sessions, aber das App enthält auch den Titel der einzelnen Vorträge und Poster, eine Suchfunktion, einen verlinkten Raumplan und so weiter. Zudem ist mir zum ersten Mal untergekommen, dass jemand sein Poster mittels QR-Code auf seinem gedruckten Poster mit dem PDF verlinkt hatte. Sehr spitzfindig.
Abends geht es eigentlich immer mit Freunden und Kollegen irgendwo essen. Die österreichische Kueche ist ja bekannt fuer Deftiges und Suesses aller Art. Ansonsten kann ich mich nur ueber das wunderbare Wetter freuen. Hier ist der Fruehling wirklich in vollem Gange: Die Sonne scheint, es ist 20 Grad und alles blueht. Zu Hause in Schweden hatte es am Wochenende noch geschneit und wir hatten uns gefreut, dass die Krokusse bluehen und der Rhabarber langsam aus der Erde schaut. Aber dafuer haben wir dann eben nochmal Fruehling von vorn.




