Am letzten Wochenende waren wir einmal mehr in Stavanger zu Besuch. Und das erste Mal überhaupt war das Wetter dort - bis auf den obligatorischen Sturm - besser als bei uns in Schweden. So konnten wir uns dem Wandern, Lachsangeln und dem Spazieren am Strand widmen und zudem noch einen runden Geburtstag nachfeiern. Dank norwegischer Erdbeeren, eichsfelder Rostbratwurst und sherryhaltiger Vorspeisen konnten wir es uns richtig gutgehen lassen. Und auch wenn in Norwegen Mittsommer nicht richtig gefeiert wird, habe ich zur Kompensation einen Blumenkranz geflochten.
Freitag, 27. Juni 2014
Dienstag, 17. Juni 2014
Abstecher zur Himmelsscheibe
Auf dem Weg von der Hochzeit zum Flughafen haben wir am Sonntag noch einen Abstecher zum Himmelsscheibenmuseum in Nebra gemacht. Nebra liegt im Burgenland inmitten von Feldern und Hügeln und wäre wahrscheinlich immer noch ein verschlafenes Nest, wenn es nicht vor einigen Jahren archäologischen Weltruhm erlangt hätte.
Auf einem Berg in der Nähe wurde nämlich von Grabräubern eine Broncescheibe gegunden, die sich nach einigen Jahren auf dem Schwarzmarkt als der älteste astronomische Kalender der Menschheit herausstellte. Die Scheibe ist 3600 Jahre alt und zeigt Sonne, Mond und Sterne sowie Horizontbögen aus Gold.
Schon als die Himmelsscheibe gerade erst entdeckt war, habe ich ihre Entdeckungsgeschichte und die Deutung mit Spannung in National Geographic verfolgt. Das Museum eröffnete aber erst, als ich schon in Schweden wohnte. Also war das Museum ein schönes Ausflugsziel. Dort gibt es eine Ausstellung zur Fundgeschichte, zu den Rohstoffen der Scheibe, der Gesellschaft in der Bronzezeit und noch vieles mehr. Das Highlight ist wahrscheinlich die Vorführung zur Verwendung der Scheibe im Planetarium.
Mir hat unser Besuch im Himmelsscheibenmuseum sehr gefallen. Schade, daß wir nicht so viel Zeit hatten. Man kann dort locker mehrere Stunden verbringen.
Montag, 16. Juni 2014
Hochzeit auf dem Kyffhäuser
Donnerstag, 29. Mai 2014
Meeting auf der Insel Gotland
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| Der stockholmer Schärengarten aus dem Flugzeug gesehen. |
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| Am Strand an der Nordküste Gotlands. |
Donnerstag, 8. Mai 2014
Mal wieder Utö
Es ist Anfang Mai, und das bedeutet wie jedes Jahr eine Woche mit den Bachelorstudenten auf Exkursion auf der Schäreninsel Utö. Wie immer spielt das Wetter eine entscheidende Rolle. Diese Woche ist es in erster Linie kalt gewesen, aber bis auf heute sind wir wenigstens trocken geblieben. Ansonsten waren diesmal nur wenige, dafür aber umso motiviertere Studenten dabei. Das ist sogar noch wichtiger als das Wetter.
Sonntag, 4. Mai 2014
Mal wieder Wien
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| Bei der Postersession: Jede Menge interessierte Besucher, also keine Zeit zum Luftholen oder für Langeweile :-) |
Donnerstag, 3. April 2014
Gran Canaria - Teil 2
Tag 7: Eine letzte Wanderung steht an: das Agaete-Tal. Wir starten mit einem Kaffee im La Esquina und beginnen gegen 10 die Wanderung, die uns über einen Pilgerpfad vorbei an Gärten und Stauseen hinauf auf das Tabadaba-Massiv führt. Wir laufen lange durch flechtenverhangene Nebenwälder und blicken irgendwann wieder auf den Ausgangspunkt ganz weit unter uns zurück. Die letzten Kilometer geht es leider nur noch steil bergab, aber dafür vorbei an ehemals von den Ureinwohnern geschaffenen Höhlen und sonnige Steilhänge voller Blumen. Nach etwa 17 km und 1300 Höhenmetern erreichen wir nach 7 Stunden wieder das Auto. Wir lassen uns ins Tal hinunterrollen, wo wir im La Esquina noch einen cafe con leche schlürfen. Dann geht's noch weiter runter an die Küste zum Fisch essen. Na wenn das mal kein würdiger Abschluß für einen letzten Urlaubstag war!
Tag 8: Packen, auschecken und ein letzter Einkauf, um uns mit Verpflegung für den Flug und Leckerlies für zu Hause einzudecken. Dann sitzen wir auch schon auf dem scheinbar endlosen Flug zurück nach Schweden. Nach einer Woche ist es komisch, daß im Flugzeug nur noch schwedisch gesprochen wird :-)
Fazit: Gran Canaria ist toll! Tolle Geologie. Tolles Essen. Frühling mit Blumen und Sonne ist wunderbar, wenn man um die Zeit aus Schweden kommt. Charterreisen sind anstrengend und zähren an der Erholung. Keine E-Mails lesen oder an Arbeit denken für eine Woche, unbezahlbar!
P.S.: Fotos kommen demnächst.
Samstag, 29. März 2014
Gran Canaria - Teil 1
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| Pause im Schatten eines Löwenzahns. |
Sonntag, 9. Februar 2014
Skiwochenende in Norwegen
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| Einer der Berge auf der Skitour, vor denen ich kapituliert habe. |
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| Auf der Rückfahrt an die Küste aus dem Autofenster. |
Sonntag, 12. Januar 2014
Konferenz in Edinburgh
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| Blick auf den erloschenen Vulkan neben dem Konferenzzentrum in Edinburgh |
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| Vor dem Konferenzdinner im Our Dynamic Earth Museum. |
Dienstag, 31. Dezember 2013
Das war 2013!
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| Resorptionsstrukturen im Schnee. |
Juni
Neben Mai ist Juni einer meiner Lieblingsmonate in Schweden. Dieses Jahr stand erstmal ein Wochenendbesuch in Stavanger an, bevor es dann ab Mittsommer in den Urlaub ging. Der führte uns und unsere Freunde ein paar tausend Kilometer nach Norden durch Schweden, Finnland und Norwegen zunächst nach Alta und dann an den Lyngenfjord zum Angeln. Sowohl zu Hause als auch bei 70°N war das Wetter einfach nur fantastisch. Ein Sommer, wie man ihn sich besser nicht wünschen kann.
Juli
Als es Anfang Juli aus dem Urlaub wieder zurückging, war der schwedische Sommer noch in vollem Gang. Bei langen Tagen und warmem Wetter machte selbst das Arbeiten Spaß, zumal der ganze Stress von Meetings im Sommer einfach ausfällt. Zu meinem Geburtstag waren wir dann auf Exkursion, um etwas mehr über Schwedens Geologie zu lernen. Die war gefolgt von einem kleinen Stresspeak, da wir auf Arbeit Besuch von einem Kamerateam von Discovery Channel hatten.
August
Der August stand hauptsächlich im Zeichen der Geländearbeit in Island. Neben einem Besuch auf dem Vulkan Hekla, hatten wir noch eine ganze Menge anderer Aufgaben zu erledigen. Unter anderem haben wir eine neue Caldera entdeckt und den schönsten Berg Islands bestiegen. Für mich war die Islandreise nicht zuletzt wegen des außergewöhnlich tollen Wetters der Höhepunkt des Jahres, wenn auch leider das Ende des Sommers.
September
Der September bringt mit dem Anfang des Herbstsemesters immer auch eine riesige Menge Arbeit mit sich. Die ersten zwei Wochen laufe ich generell Stundenten im Wald hinterher, was in der ersten Woche dieses Jahr noch OK war, denn der Sommer war kurzfristig zurück. Ab der zweiten Woche wurde es aber doch sehr herbstlich, was der Motivation der Studenten nicht gerade zuträglich ist. Die schöne Seite des Septembers ist, daß man es sich endlich wieder auch drinnen gemütlich machen kann und im Garten ernten kann, was über den Sommer gewachsen ist.
Oktober
Den diesjährigen Oktober verbinde ich in erster Linie mit Laubharken und Wintervorbereitungen. Und irgendwo war da auch noch Zeit für Kreativität, sowohl in meinem Führungskräftekurs, als auch zu Hause. Das Wetter war typisch für den Oktober. Bei einem Sturm fiel doch tatsächlich ein Baum in unserem Garten um und verfehlte nur knapp das Haus.
November
Der November ist generell mein am wenigsten geliebter Monat. Aber ein großer Teil der Lehre des Herbstes war vorbei und so beschlossen eine Freundin und ich, übers Wochenende nach Kopenhagen zu fahren, um zu shoppen und uns zu erholen. Außerdem fand noch die 2tägige Abschlußveranstaltung meines Kurses auf dem Rånäs-Schloß statt. Am zweiten Tag bekam ich dann die Nachricht, daß meine zweite Nichte das Licht der Welt erblickt hatte, was den Monat November dieses Jahr auf jeden Fall zu einem der vorderen Plätze verhilft. Mitte des Monats fand dann auf Arbeit noch ein populärwissenschaftliches Kolloquium zum 50. Jubiläum des Vulkanausbruchs, der die Insel Surtsey geschaffen hat, statt. Dort durfte ich auch einen Vortrag halten. Abgesehen davon habe ich dann in der zweiten Hälfte des Monats noch recht viel unterrichtet, was in dem Fall aber wirklich Spaß gemacht hat. Zum Schluß des Monats bin ich dann nach Deutschland zu meinem 12jährigen Klassentreffen gereist. Wow, ein ereignisreicher November!
Dezember
Vom Klassentreffen ging es dann weiter nach Dresden, wo ich meine neue Nichte kennenlernen durfte und mit meiner "alten" Nichte ihren 3. Geburtstag gefeiert habe. Trotz Sturm bin ich nach einer Woche wieder in Schweden angekommen, nur um in der Woche darauf wieder nach Deutschland zu reisen. Das zweite Mal ging es zur diamantenen Hochzeit meiner Großeltern. Ein echter Blitzbesuch übers Wochenende. Am Montag darauf war ich zum Abendessen bei der Unipräsidentin. Und dann war weihnachtsbedingt endlich frei! Ich kann Euch sagen, daß ich nach einem solch rasanten Jahr echt geschafft bin und mich über ein paar freie Tage gefreut habe.
2013 war also ein Jahr voller Ereignisse. Man könnte sagen, es war das Jahr der Kurzreisen und das Jahr, in dem unser Haus ein richtiges Heim geworden ist. Ein tolles Jahr, das wahnsinnig schnell vorbeiging und in dem es eindeutig zu wenig Zeit für Freizeit gab. Ein Jah, an das ich mich auf jeden Fall gern erinnern werde.
Montag, 16. Dezember 2013
Diamanten, Plätzchen und Harzkäse
Freitag, 13. Dezember 2013
Happy Lucia allerseits!
Heute ist nicht nur Freitag, der 13., sondern auch das schwedische Lichterfest zu Ehren der heiligen Lucia. Zudem waren heute auch fünf der diesjährigen Nobelpreisträger in Uppsala, um nach alter Tradition Vorlesungen zu halten. Und trotz der ganzen Action bin ich gerade auf dem Weg nach Deutschland.
Grüße aus 10 km Höhe, besonders an meine Nichte, die heute Namenstag hat
Freitag, 6. Dezember 2013
Familienurlaub mit Neubekanntschaft
Jeder Auswanderer wird es einem bestätigen: Besuche in der Heimat werden nie wieder erholsam sein, wenn man erstmal im Ausland wohnt. Dann muß man nämlich Familie und Freunde in kürzester Zeit besuchen.
Gerade sitze ich nach einem sechstägigen Deutschlandbesuch auf dem schönefelder Flughafen und hoffe, daß Orkan Xaver mir nicht die Heimreise verdirbt. Bis jetzt waren meine 6 Tage in Deutschland nämlich sehr schön. Ich habe meine Klassenkameraden aus der Schulzeit und meine alten Freunde getroffen, hab meine Eltern und Großeltern gesehen und hab dann 4 Tage mit der Familie meiner Schwester verbracht. Dort habe ich meine fast 4 Wochen alte, zuckersüße und total liebe Nichte kennengelernt und hab ausgiebig Zeit mit meiner anderen Nichte verbracht, die heute schon ihren dritten Geburtstag feiert. Es hat super viel Spaß gemacht, mit ihr Plätzchen zu backen und ein Pfefferkuchenhaus zu bauen. Heute Vormittag haben sie und ich auch einen Ausflug zum Tierladen gemacht und für Leon ein neues Bällchen gekauft. Dann hat sie heute Nachmittag die Kerzen auf ihrem Geburtstagskuchen ausgepustet. Sie ist echt schon wieder so groß.
Ich hoffe, meine Reise nimmt demnächst noch ein planmäßiges Ende und ich kann, wie meine Nichte es ausdrücken würde, heute wieder in meinem Schweden schlafen.
Sonntag, 10. November 2013
Dienstreise Nummer 9: Rånässchloß
Mittwoch, 6. November 2013
Kopenhagenwochenende Nachtrag
Hier kommen noch ein paar fotogarfische Nachträge aus Kopenhagen, wo meine Freundin und ich nach dem Wellness noch ein bißchen sightseeing in der Stadt gemacht haben.
Sonntag, 3. November 2013
Belohnungswochenende in Kopenhagen
Dieses Wochenende bin ich mit einer Freundin in Kopenhagen zum Shopping und Wellness. Wir hatten vor einiger Zeit beschlossen, daß wir für das viele Unterrichten diesen Herbst eine Belohnung verdient haben. Leider ist Wellness in Schweden sehr teuer. Außerdem ist zum Beispiel in Schweden auch die Auswahl an Schuhläden inakzeptabel. Also beschlossen wir, das ganze nach Kopenhagen zu verlegen, wohin man von Uppsala aus mal eben für wenig Geld in einer Stunde fliegen kann. Außerdem kann man hier gut einkaufen, und Wellness ist viel billiger als in Schweden. Zudem hat meine Freundin während ihrer Doktorarbeit zwei Jahre hier gewohnt, sodaß ich einen Insidereinblick bekomme.
Geshoppt haben wir gestern jedenfalls schon mal. Als schwedisches Landei komme ich sonst nicht groß dazu. Nachher steht dann noch unsere Wellnessbehandlung an, bevor es heute Abend wieder nach Hause geht.
Sonntag, 25. August 2013
Island-Missionen erfüllt
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| Der schönste Berg Islands ist übrigens auch ein Teil einer Cadera. Diesmal waren wir oben... und davor, dahinter, daneben... |
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| Hierhin kann ich mich ja an stressigen Tagen zurückträumen. Übrigens klingt das Laufen auf diesen Gesteinsscherben (von einem Ignimbrit), als würde man auf Katzenstreu laufen. |
Sonntag, 18. August 2013
Live aus Island: Auf der Jagd nach der verschollenen Caldera
Der Wetterbericht fuer Dienstag und Mittwoch klang vielversprechend, also machten wir uns am Dienstag Morgen mit dem Geländewagen auf den Weg in den suedlichsten der verlassenen Fjorde. Nach zweieinhalb Stunden Fahrt stellten wir das Auto an der Schutzhuette ab, die Wanderern als Unterkuft dient. dann ging es zu Fuss weiter ein Tal hinauf, in dem es keine Pfade mehr gibt, immer auf den Berg zu, in dem ich die Caldera vermutete. Nach drei Stunden ständigem Bergaufgehen, dem Ueberqueren von drei Fluessen und einigem Gekletter mit schweren Rucksäcken, fanden wir einen Platz unterhalb des Berges, den wir uns anschauen wollten, an dem wir unser Zelt aufbauten. Dann ging esmit etwas leichterem Gepäck weiter hinauf an den Fuss des vermeindlichen Calderaberges. Und anderthalb Stunden später standen wir endlich vor ihr, der verschollenen Caldera!
Die Sonne stand schon ziemlich niedrig, aber es war trotzdem klar, dass dort einmal eine gewaltige Eruption stattgefunden hatte. Ich erspare Euch die Details, aber es war eindeutig der Ursprung des riesigen Ignimbrits, den die Diplomanden vor 25 Jahren gefunden hatten!
Gluecklich ueber die Entdeckung, ging es zurueck zum Zelt, wo es zur Feier des Tages ein leckeres Fertiggericht gab. Leider zogen ganz plötzlich Wolken auf, ein kalter Wind blies vom Berg herunter und es gan sogar einen Regenschauer. Es war also fraglich, ob wir unseren Plan, am nächsten Tag den Calderaberg von der anderen Seite zu untersuchen, am nächsten Tag in die Tat umsetzen konnten oder ob wir den gleichen Weg, den wir gekommen waren, wieder zuruekgehen mussten. Am nächsten Morgen, als ich die Zeltklappe aufmachte, war ich also auf alles gefasst - Nebel, Wolken? Doch zum Glueck schien die Sonne und kam langsam herum in unser Tal. Zum Fruehstueck gab es dann Instantcappucchino, den mein Chef uns in einem kleinen Ueberlebenspaket eingepackt hatte.
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| Ein leckerer Cappucchino an einem der schönsten Orte, an denen ich je gezeltet habe. |
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| Fuesse trocknen vor dem Abstieg ins Tal. |













