Samstag, 27. Februar 2010

Jag pratar svenska

Diese Woche war Prüfungswoche in meinem Schwedischkurs sfi (Schwedisch für Einwanderer). Am Dienstag wurde der schriftliche Teil erledigt, Donnerstag der mündliche. Nun fehlt nur noch das Gespräch mit der Online-Lehrerin, die meine Hausaufgaben korrigiert, dann wird die Note festgelegt. Aber ich denke, bestanden hab ich auf jeden Fall. Deshalb geht es ab nächstem Dienstag auch gleich weiter mit dem Nachfolgekurs, Kurs D (ich hab bei C angefangen).

Langsam bringt es sogar richtig was. Nun gut, Fortschritte gab es sowieso die ganze Zeit. Dafür ist schwedisch dem Deutschen einfach zu ähnlich. Aber mittlerweile ist der Knoten geplatzt, ich kann mich richtig unterhalten und verstehe eine Menge. Es fehlen nur noch mehr Wörter und etwas Übung. Aber dafür mache ich ja den nächsten Kurs. Wenigstens ist er bei der gleichen Lehrerin, was wirklich viel wert ist. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Freitag, 26. Februar 2010

Hur är ISläget idag?

Nötige Hintergrundinformation für Nichtschweden: Wenn man fragen will "Wie gehts?", dann sagt man auf schwedisch "Hur är läget?", wörtlich "Wie ist die Lage?"

Isläget ist dagegen die "Eislage" bzw. die Vereisungssituation der Ostsee und der großen Seen in Schweden. Die Eislage kann man täglich auf der Seite des Wetteramtes SMHI verfolgen. Dort findet man so schöne Karten wie diese hier von heute, die uns sagt, daß die Ostsee bis runter nach Stockholm fest zugefroren ist. Unter diesem Link kann man den Verlauf der Vereisung verfolgen.

Und obwohl wir heute das erste Mal seit ich-kann-mich-nicht-erinnern-wann wieder Plusgrade haben, wird die Ostsee wohl so schnell nicht auftauen. Sich die zugefrorene Ostsee mal mit eigenen Augen anzuschauen, dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Dieses Wochenende wird das zwar leider nichts, aber vielleicht nächstes. Wir verfolgen jedenfalls die isläget.


Donnerstag, 25. Februar 2010

Vom Elch geknutscht

Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit habe ich meinen ersten Elch gesehen! Und meinen zweiten. Die beiden waren gerade dabei mit ihren langen Staksibeinen durch den Schnee über ein kleines, von Wald umgebenes Feld zu waten. Wäre ich nicht mit 90 km/h unterwegs gewesen und hätte ich eine Kamera dabeigehabt, hätte ich so gern ein Foto gemacht.

Aber jetzt bin ich wirklich in Schweden angekommen, kann man sagen.

Freitag, 19. Februar 2010

Problemkatt i Morgongåva

Gerade kommen wir mal wieder aus Morgongåva. Ja richtig, das ist da, wo wir vor zwei Wochen mit Leon in der Tierklinik waren. Und genau da waren wir auch schon wieder. Und schon wieder mit Leon. Der hat uns nämlich, seit er seine Harnwegsinfektion überwunden hat, schon wieder Sorgen gemacht.

Die Schmerzmittel und Entzündungshemmer waren alle eingenommen, die Harnwegsinfektion geheilt. Doch plötzlich hat Leon alles, was er gefressen hat, wieder erbrochen. Er konnte nachts nicht schlafen wegen des Brechreiz. Außerdem hat er angefangen, sie wie ein Bessessener zu putzen. Seine Gesichtshaut war ganz rosa, bis sie dann richtig wund war.
Um etwas gegen das Erbrechen zu tun, haben wir ihm Reis und gekochtes Hühnchen püriert, eine bekannte Schonkost für Katzen. Das hat auch etwas geholfen, sodaß wir es dann mit Naßfutter probiert haben. Das Erbrechen ist nicht mehr so häufig, aber mit der Haut ist es nicht besser geworden. Heute Morgen haben wir dann entdeckt, daß Leon auch Ausschlag zwischen den Zehen und zudem jetzt auch noch Durchfall hat. Und dürr ist er mittlerweile auch schon.

Deshalb habe ich mir dann heute Vormittag alle wichtigen Worte, um Leons Symptome zu beschreiben, aus dem Wörterbuch rausgesucht. Jetzt kenne ich Wörter wie
hudutslag - Hautausschlag
diarré - Durchfall
kräkas - sich übergeben
det kliar - es juckt
klö - kratzen
Ist das nicht toll? Ich hätte gern drauf verzichtet. Aber ich mußte der Tierärztin am Telefon ja erklären, was er hat. Das hat auch gut geklappt, und wir haben einen Termin heute Nachmittag bekommen. Also mußte Leon wieder mal Auto fahren.
Nun ja, er hat es überstanden und liegt jetzt völlig erledigt auf seinem Lieblingsplatz auf dem Kratzbaum - mit einem Lampenschirm um den Kopf, damit er nicht kratzt. Er hat eine Salbe bekommen und eine Spritze mit einem Langzeitcortison, denn die Ärztin vermutet, es ist eine allergische Reaktion. Entweder auf die Arzneimittel gegen die Harnwegsinfektion oder auf das Futter. Eine Futtermittelallergie kann sich über längere Zeit entwickeln, zumal ich das Futter gewechselt habe, nachdem die Katzen hierher nach Schweden gezogen sind. Das Cortison wird jetzt helfen, wenn es eine Allergie ist, und 2 bis 3 Wochen anhalten. Sollten die Symptome dann verschwunden sein, war es eine Arzneimittelallergie. Sollten sie aber wieder auftreten, ist es wohl eine Futtermittelallergie, sodaß er dann ein Diätfutter bekommen muß.

So ist das mit Katzen (und Kindern): Die haben immer was. Und man leidet wie immer mit. Ich hoffe, es geht Leon ganz schnell besser und es hat sich damit erledigt.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Clichés (?) über Geologen - Teil 2

Unter den Naturwissenschaftlern sind Geologen wohl diejenigen, die dafür bekannt sind, am wenigsten mit Zahlen und Formeln anfangen zu können. Wir denken an Steine - Gesteine, um genau zu sein -, an Minerale, Strukturen, Fossilien und an Bier (zu letzterem muß ich demnächst separat schreiben). Blöd nur, daß Minerale Chemie bedeutet und Strukturen Geometrie. Und überhaupt muß es ja einen Grund haben, warum man im Grundstudium mehr Zeit in Mathematik-, Statistik-, Chemie-, Physik- und Biologievorlesungen verbringt als in Veranstaltungen zu dem Fach, was man eigentlich studiert. Der Grund dafür ist, daß man als Geologe leider eine ganze Menge Mathe (und den ganzen Rest) benötigt. Das sieht man nur nicht auf den ersten Blick.

Doch selbst der größte Geländefuchs, der am liebsten 10 Monate mit dem Hammer in der Pampa unterwegs ist, muß früher oder später seine Proben analysieren und seine Daten auswerten. Und das ist mit einer Menge Statistik verbunden.

Die Wahrheit ist: Wir können soviel Mathematik (Statistik, Geometrie, Physik, Chemie...), wie wir können müssen. Wir finden das nicht toll, und wir geben es nicht gern zu, aber sie ist ein Werkzeug wie ein Hammer eben auch. Nicht umsonst sitze ich seit einem halben Jahr am Computer und sehe nur Zahlen. Ich benutze sogar Matlab (!!!), wenn auch widerstrebend.

Auf jeden Fall sind manche mit unserem Image als Brachialwissenschaftler nicht glücklich, zumal das Einfluß auf die Verteilung von Geldern hat (Chemiker bekommen mehr Geld für die Laborausbildung von Studenten, obwohl auch wir Labore benutzen). Aber ob es da hilft, sich nicht mehr Geologe zu nennen?

Dienstag, 16. Februar 2010

Von fettis und semmlor

Zwar wird in Schweden kein Karneval gefeiert, aber ein paar Traditionen in Verbindung mit den eigentlichen Feiertagen, die dahinterstehen, gibt es schon. Die wichtigste, die mir bisher bekannt ist, wird heute gefeiert, denn heute ist fettisdagen oder auch fett tisdagen (fetter Dienstag), was in Deutschland wohl der Fastnacht entsprechen würde. Zum fettis wird nochmal richtig reingehauen, bevor man dann theoretisch bis Ostern fastet. Die Schweden halten es aber nicht so mit den religiösen Bräuchen, weshalb das Fasten meist ignoriert wird. Umso ernster nimmt man aber das mit dem Reinhauen. Zum fettis - und eigentlich nur dann - gibt es nämlich semmlor. Frei übersetzt, wären das Semmeln. Das stimmt aber nicht unbedingt mit der Realität überein. Leider konnte ich das Foto, was ich gestern von diesem Gebäck gemacht habe, nicht von der Kamera kriegen. Deshalb hier ein link, wo man sich anschauen kann, wie semmlor aussehen. Im Prinzip sind es runde Hefegebäcke mit Kardamom, die aufgeschnitten und mit ein wenig Marzipancreme und viel Schlagsahne gefüllt werden. Dann kommt der Deckel wieder drauf.

Da man es hier aus Gründen der Arbeitsmoral für wichtig hält, seine Angestellten mit derlei Köstlichkeiten zu versorgen, wurde gestern zum fika eine Wagenladung davon in der Gemeinschaftsküche abgeladen. Sehr lecker, kann ich nur sagen. Und: Gut, daß es die nur an einem Tag im Jahr gibt.

P.S.: In Schweden gibt es einige solche Tage, an denen der Verzehr einer bestimmten Köstlichkeit sozusagen staatlich verordnet wird. Ein Beispiel ist kanelbullardagen im Oktober, wo man die (übrigens auch sonst jederzeit verfügbaren aber dann sehr viel größeren) Zimtschnecken ist, die es auch bei jedem IKEA auf der Welt gibt. Solche Tage wurden natürlich eingeführt, um die Bäckereiindustrie zu unterstützen. Aber wenns schön macht...

Freitag, 12. Februar 2010

Clichés (?) über Geologen - Teil 1

Hier eine Dokumentation, die im Dezember auf der größten geowissenschaftlichen Konferenz in San Francisco gemacht wurde. Diesmal zum Thema "Warum Geologen Bier lieben". Viel Spaß.



P.S. In den ersten Sekunden des Videos ist doch tatsächlich ein Freund von mir zu sehen. Was ein Zufall!

Mittwoch, 10. Februar 2010

Der schwedische Telefonservice

Mal abgesehen, daß man in Schweden fast alles online erledigen kann, geht der direkte Weg zum Kundenservice meist der über das Telefon. Darum führt oft kaum ein Weg herum. Schon als ich hier angekommen bin, mußte ich beim Centrum für Vuxnas Lärande (Zentrum für Erwachsenenbildung) anrufen, um einen Termin zu machen, um mich für einen Schwedischkurs zu registrieren. Das ging nicht per Mail. Auch mein Festnetztelefon konnte ich nur telefonisch anmelden.

Überhaupt haben in Schweden scheinbar alle Unternehmen Telefonhotlines. Kein Wunder, daß Hörverstehen ein wichtiger Teil beim Schwedischkurs ist. Erst gestern haben wir eine Übung mit einer Ansage vom Telefonservice eines Kaufhauses gemacht. Ich telefoniere tatsächlich mehr mit schwedischen Hotlines, als mir lieb ist. Heute gleich schon wieder mit Agria, weil der Brief mit Leons Versicherung noch nicht da ist (er ist unterwegs).

Es gibt da wie in Deutschland auch diese Systeme, wo man sich mit Hilfe von Nummern durchwursteln muß oder wo man sagen muß, was man will. In Deutschland verstehen letztere einen ja grundsätzlich nie. Umso überraschter war ich, als ich gerade bei Vattenfall wegen der Stromrechnung angerufen habe. Auf die automatische Frage des Systems "Warum rufst Du an?" sagte ich "Betalningspåminnelse" (Zahlungserinnerung). Darauf der Computer: "Dein Anliegen hat mit der Rechnung zutun. Ist das richtig?" Ich: "Ja." "Dann verbinde ich Dich mit dem richtigen Mitarbeiter." Und durch war ich. Doch das war nicht alles. Ich wollte fragen, warum der Rechnungsbetrag nicht einfach abgebucht worden ist. Ich hatte ja eine Einzugsermächtigung geschickt. Ohne nach meinem Namen, meiner Personennummer, meiner Kundennummer oder der Rechnungsnummer zu fragen, sagte mir die Frau: "Ja, die Einzugsermächtigung gilt erst ab der nächsten Rechnung. Die beiden anderen vorher mußt Du so überweisen." Schön. Unkompliziert. Aber GRUSELIG! Die wußten, wer ich bin. Natürlich habe ich meine Nummer angegeben, als ich den Vertrag im Internet abgeschlossen habe. Aber das hat in Deutschland auch noch nie einem mitgeteilt, wer ich bin.

So gesehen, ist das mit den Telefonhotlines in Schweden einfacher als in Deutschland. Man erfährt auch, welche Nummer man in der Warteschleife hat und wie lange es noch dauert.

Und was lernen wir daraus?
VIELLEICHT ist in Schweden alles leichter. Zumindest am Telefon.
Auch am Telefon sagt man immer du, niemals Sie. Gesiezt wird nur die königliche Familie.

Zum Schluß noch etwas aus der Kategorie unnützes, empirisches Halbwissen: Am Telefon verabschieden sich die Schweden irgendwie immer mit "Hej!", was sowohl Hallo als auch Tschüß bedeutet. Aber im normalen Leben sagen sie zum Abschied eher "Hej då!" Ob da ein System dahintersteckt?

Sonntag, 7. Februar 2010

Inflyttningsfest in der Villa Kunterbunt


Nachdem wir nun seit mehr als 2 Monaten richtig mit Möbeln und allem drum und dran hier wohnen haben wir gestern endlich unsere Einweihungsparty gegeben. Das ganze hatte sich etwas verzögert, da erst Weihnachten dazwischengekommen war, dann einige Tagungen, auf denen immer gleich mehrere meiner Kollegen verschwunden waren, eine Disputation und schließlich weil eine Kollegin und Freundin bis Donnerstag auf Forschungsreise war. Doch nun haben wir es endlich wahr gemacht.

Circa 15 Leute hatten sich auf den Weg gemacht, um unser Häuschen zu besuchen. Zum Auftakt gab es deutschen Glühwein, Kartoffel- und Gulaschsuppe und selbstgebackenes deutsches Brot. Andere Getränke waren auch in Fülle vorhanden, nachdem wir am Freitag noch im systembolaget waren. 750 Kronen für 2 Paletten Bier tun ganz schön weh, wenn man weiß, was das Ganze in Deutschland kosten würde. Aber es hat sich gelohnt. Es war eine tolle Party. Ich wußte vorher nicht, daß unser Wohnzimmer groß genug zum Tanzen ist. Außerdem hat Ginny nach einer Vorführung ihrer Tricks eine ganze Fangemeinde im Sturm erobert. Und selbst Leon war untypisch unschüchtern beim Anblick so vieler Leute.

Wir hatten dann noch 4 Übernachtungsgäste, die heute morgen bei herrlichstem Sonnenschein mit uns gefrühstückt haben (mit heißen Brötchen und Frühstückseiern), bevor wir uns dann ans Aufräumen begeben haben. Dabei wurde glücklicherweise das meiste vom Geschirrspüler verrichtet.

Jetzt sind wir also offiziell eingezogen und besuchbar. Es gibt auch Frühstückseier.

6 månader Sverige

Diese Woche war etwas stressig, weshalb ich nicht dazu gekommen bin, am 3. Februar mein Resumé über meine ersten 6 Monate in Schweden zu posten. Hier also der Nachtrag:

6 Monate! Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug, besonders wenn man sich seine Alltagsroutine aufgebaut hat. Mittlerweile bin ich wirklich so richtig angekommen. Die Arbeit läuft. Das Heim ist eingerichtet. Es gibt keine großen Überraschungen mehr. Ich mache immer noch meinen Schwedischkurs. Mittlerweile bin ich sogar ganz zufrieden mit meinem Kurs, meiner Lehrerin und meinen Fortschritten - auch wenn ich schneller sein könnte, wenn ich mehr Zeit hätte zum Lernen. Ende diesen Monats ist dann auch die nationale Prüfung für den Kurs. Danach geht es weiter mit dem aufbauenden Kurs. Nach ca. 4 Monaten bin ich aber schon ganz zufrieden mit meinem Schwedisch. Ich verstehe Fernsehen und Radio ganz gut und Gespräche auch. Ich muß halt noch ein paar Vokabeln lernen und sprechen üben. Aber das ist ja generell so bei Sprachen. Also für den Hausgebrauch reicht es, sprich am Telefon Termine machen, nach dem Weg fragen, mit Kollegen plauschen, im Geschäft nach irgendwas fragen, im Internet Rezepte oder irgendwelche Informationen suchen,... Trotzdem werde ich den Kurs weitermachen. Er nimmt zar immer noch viel Zeit in Anspruch (5 Zeitstunden Unterricht allein plus online-Aufgaben und Hausarbeiten), aber er ist kostenlos und bringt wirklich was. Warum also nicht.

Abgesehen vom Schwedischkurs verbringe ich meine Wochentage natürlich mit Arbeiten. Über Langeweile kann ich mich dort auch nicht beklagen. Nächste Woche habe ich mal wieder 2 Stunden Lehre. Ansonsten gehts nach Ostern auf eine Tagung in Frankfurt und im Mai mit den Studenten auf eine Insel. Außerdem hält mich mein Chef auch so ganz gut auf Trab.

Neben Arbeit und Schwedischkurs bleibt dann nicht mehr viel Zeit für irgendwelche anderen Aktivitäten in der Woche. Am Wochenende gehen wir dann schon eher mal raus, neuerdings langlaufen, was sich hier in der Umgebung irgendwie anbietet: Viel Schnee, keine Berge, jede Menge Platz und Wege. Wir müssen nicht mal irgenwo hinfahren.

Es ist tatsächlich erstaunlich, wie wenig Spannendes ich nach einem halben Jahr noch zu berichten habe. Es ist alles irgendwie alltäglich geworden. Man findet nicht mehr alles so faszinierend wie am Anfang. Dabei war das schön und aufregend. Man betrachtete irgendwie alles wie ein Kind. Vielleicht sollte ich mich doch bemühen, wieder ein bißchen genauer hinzuschauen. Immerhin ist es schön und aufregend, hier zu leben! Also Augen auf!