Ein kurzer Gruß aus dem Angelurlaub in Norwegen. Hier nur ein paar Eindrücke von den ersten paar Tagen. Ausführlichere Beschreibungen folgen.
Montag, 30. August 2010
Mittwoch, 25. August 2010
Familienzuwachs oder Die Rückkehr der Romantik
Was bringt zwei Menschen dazu, monatelang zu planen, sich zu stressen, jede freie (und auch die meisten nicht freien) Minuten ihrer Zeit und eine Geldsumme in der Höhe des Preises eines guten Kleinwagens zu investieren und sich zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Familie und Freunden zu machen? Weil sie heiraten wollen und (da sie all das oben genannte freiwillig erdulden) weil sie sich sehr lieben.
Seit Samstag ca. 10:45 habe ich eine verheiratete kleine Schwester, einen Schwager und obendrein Adoptivschwiegereltern. Das ganze wurde standesgemäß mit der absolut fantastischsten Hochzeitsfeier aller Zeiten zelebriert, die den anwesenden Gästen nicht nur wegen des ausgefeilten Stylings, der beeindruckenden Hochzeitstorte oder wegen des opulenten, vegetarierfreundlichen Buffets unvergeßlich bleiben wird.
Und nachdem ich das Strahlen des Brautpaares gesehen habe, verstehe ich endlich auch, warum die Hochzeit auch als der schönste Tag im Leben genannt wird (... auch wenn ich mir persönlich die Option für einen zukünftigen, noch glücklicheren Tag offenhalten würde).
Dienstag, 24. August 2010
Schweden, nicht Deutschland - Teil 3
Hier endlich einmal wieder ein neuer Post zum Thema "Schweden, nicht Deutschland" (ältere finden sind hier und hier). Anlaß ist eine Studie der Zeitung Newsweek, die anhand der Gebiete Gesundheit, Bildung, Wirtschaft und Politik eine Top 100 Liste der bestern Länder erstellt hat. Abgesehen davon, daß die Aufbereitung dieser interaktiven Liste einfach Spitze ist, lohnt es sich tatsächlich mal einen genaueren Blick auf die "Konkurrenten" Deutschland und Schweden zu werfen.
Da es zu den einzelnen Gebieten zahlreiche Unterpunkte gibt, beschränke ich mich hier lediglich auf ein paar Dinge, die ich bemerkenswert fand.
Vorab ein paar generelle Informationen:
Schweden hat 9.1 Mio Einwohner, Deutschland 82.3 Mio, bei einer Fläche von 450 000 Quadratkilometern im Vergleich zu 357 000. Schweden ist eine parlamentarische Monarchie, Deutschland eine Demokratie. All das ist in der Wikipedia oder auch ansonsten überall nachzulesen.
Nun aber zu den Ergebnissen der Newsweekstudie im Vergleich: Während im Bereich Bildung Deutschland und Schweden, was Alfabetisierung und Dauer der Schulbildung angeht, ziemlich gleich aufliegen, ist im Bereich Gesundheit die durchschnittliche Lebenserwartung in Schweden (74 Jahre) um ein Jahr höher als in Deutschland. Im Bereich Lebensqualität zeichnet sich vor allem ein Unterschied ab: In Schweden ist die durchschnittliche Arbeitslosenquote 9,3% im Vergleich zu 8,2% in Deutschland (kaum zu glauben und irgendwie auch eher umgekehrt wahrzunehmen). Mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 48 100 $ liegt Schweden im Bereich Wirtschaft deutlich über den 42 600 $ in Deutschland, wobei die Ungleichverteilung des Einkommens in Deutschland auf einer Skala von 0 (gleich) bis 100 (absolut ungleich) mit 28,3 höher liegt als in Schweden (25). Trotzdem liegt der Pro-Kopf-Konsum in Deutschland mit 24 400 $ über dem von Schweden (21 200 $). Im Bereich Wirtschaft zeigt sich, daß Deutschland mehr als doppelt so viel produzierende Industrie (heißt das so?) hat als Schweden, wobei Schweden dafür aber wohl deutlich innovativer (gemessen an Investitionen in die Entwicklung neuen Wissens) ist. Schließlich und endlich hat Schweden auch im Bereich Politik die Nase ein kleines Stückchen weiter vorn: Auf einer Skala von 1 bis 10 bekommen die Schweden, was politisches Engargement angeht, eine glatte 10, gegenüber einer 7.78 für die Deutschen. Zudem erhält Schweden beim Thema politische Stabilität 89 Punkte, im Vergleich zu 85,5 für Deutschland.
Insgesamt bekommt Deutschland in diesem Vergleich 84,8 Punkte und landet auf Platz 12. Schweden dagegen landet mit 88,9 Punkten auf Platz 3 aller Länder der Welt.
Übrigens: Platz 1 belegt Finnland mit 89,4 Punkten (nur im Bereich Bildung und Lebensqualitat besser als Schweden, sonst geringfügig schlechter), Platz 2 die Schweiz (89,3 Punkte).
Andere interessante Platzierungen sind:
6. Norwegen
10. Dänemark
11. USA
14. Großbritannien
16. Frankreich
18. Österreich
23. Italien
59. China
100. Burkina Faso
Fazit: 1. Schweden ist besser als Deutschland. 2. Finnland ist besser als Schweden. Aber wer will schon in Finnland wohnen. Da ist es kalt. Das Essen ist teuer. Die Leute sind unfreundlicher. Die Selbstmordrate ist hoch. Und die Sprache ist der Graus. (So viel zum Thema Clichés über Finnland).
Dienstag, 17. August 2010
Djur och växter: Stenbär
Und wieder eine neue Frucht aus der Kategorie "typisch für Schweden" bzw. Skandinavien. Dieses Mal stenbär Der deutsche Name ist Steinbeere. Die stenbär ist als Pflanze und Frucht der Himbeere recht ähnlich. Sie wächst an eher feuchten Stellen und ist im Vergleich zur Himbeere eine kleine Pflanze. Ihre Beeren bestehen aus ein bis ca. 6 "Kügelchen", die größer sind als die der Himbeere. Richtig reif sind sie rot, weil die Beeren allerdings eher selten sind, wird sie nicht kommerziell geerntet. Der Geschmack ist recht unspektakulär, wobei der Kern in jedem Kügelchen, der größer ist als bei Himbeeren, ziemlich stört.
Samstag, 14. August 2010
Wieder mal Finnland
Nachdem ich vor etwa einem Jahr mit Studenten aus Franfurt und dem finnländischen Turku auf Exkursion auf den Ålandinseln war, hat mich ein Ort, den ich damals gesehen habe, nicht mehr losgelassen: eine Stelle an der Küste der kleinen Insel Åva, die im Prinzip genau das zeigt, was ich in den letzten Jahren untersucht habe. Nachdem ich meinen Chef überredet hatte, mir die ganze Sache zu finanzieren, war ich diese Woche für ein paar Tage dort, um alles in Ruhe und im Detail zu untersuchen.
Leider ist es trotz einer lächerlichen Luftliniendistanz von 220 km benötigt man einen ganzen Tag, um an diesen wunderbaren Ort zu kommen:
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| Der Åva-Ringkomplex macht seinem Namen, wie man sieht, alle Ehre. |
Man muß insgesamt mindestens drei Fährverbindungen in Kauf nehmen, die sich leider nicht gerade logistisch lückenlos aufeinander abstimmen lassen. So hat man auf der Hin- und Rückfahrt einige Stunden zu überbrücken, zum Beispiel mit Sightseeing:
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| Das Schloß Kastellholm aus der Zeit Gustaf Vasas, der auch das Schiff Vasa bauen lies. |
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| Freilichtmuseum Jan Karls Gården, eine größere Version von Disa Gården in Uppsala. |
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| Die Festung Bomarsund, die im 19. Jahrhundert gesprengt wurde. |
Doch kommen wir zurück zum eigentlichen Gegenstand dieser Reise: Geologie. Der Aufschluß (ein Ort, an dem die Gesteine des Untergrundes zu Tage treten), den ich untersucht habe, befand sich an der Küste der Insel Åva und sieht so aus:
Wir sehen also dunkle Brocken in rotem Gestein, in Kombination äußerst interessant für mich, da es sich hier um das Dach einer erkalteten, 1,8 Milliarden Jahre alten Magmakammer handelt. Die Arbeit im Gelände umfaßte ein mühsames Sichdurchsgebüschundüberhügelkämpfen, bis man an der Küste ankam, und dann neben Beobachtungen und Messungen, das akribische Aufnehmen des Aufschlusses. Während das früher alles per Hand skizziert wurde, ist es für die digitale Auswertung zu Hause heute notwendig, alles zu fotografieren. Und zwar nicht irgendwie, sondern systematisch und gerastert. Dazu muß man mit Kreide ein Gitter auf die Oberfläche des Aufschlusses machen. Das ist leider sehr zeitaufwändig und erfordert ständiges Hinknien und wieder aufstehen. Bei 700 Quadratmetern, die wir kartiert haben, sind das bestimmt über 1000 Kniebeuge. Und genauso hat es sich auch angefühlt. Meine Güte, hatte ich Muskelkater!!!
Da bleibt einem abends nicht mehr viel Energie, um noch die Landschaft zu genießen oder zu angeln (beides haben wir gemacht).
Samstag, 7. August 2010
Postferiendepression
Die Ferienzeit der Schweden geht zuende. In einer Woche müssen die Kinder wieder in die Schule, und in 3 Wochen geht es auch für die Studenten wieder los. Das bedeutet, das die 4 bis 6 Wochen Urlaub der meisten Schweden und auch der Hochsommer vorüber sind. Und das führt bei vielen zu dem, was ich Postferiendepression nennen würde.
Als ich vor einem Jahr hier ankam und die Schweden aus dem Urlaub kamen, war ich verblüfft, daß viele sich beklagten und sagten "Der Sommer ist vorbei. Jetzt ist bald Winter!" Und das Mitte August. Ein Jahr später kann ich das fast verstehen, gerade weil es seit 2 Wochen auch nicht mehr ganz so sommerlich ist. Und wenn die Sonne nicht scheint, ist es in Schweden auch nicht unbedingt warm. Außerdem werden die Tage jetzt merkbar kürzer. Gegen 10 ist es jetzt schon fast dunkel! Da kommt durchaus Herbstfeeling auf.
Ja ja, der Sommer ist vorbei. Jetzt ist bald Winter!
Touristenprogramm: Vasa Museum
Am 10. August 1628 ging das Kriegsschiff Vasa im Stockholmer Hafen auf Jungfernfahrt. Die dauerte nur wenige Stunden, denn dann sank das Schiff noch im Hafen. 1961 wurde das Schiff vom Grund der Ostsee geborgen und anschließend konserviert und restauriert. Heute bildet die Vasa eine der größten Attraktionen Stockholms und ein absolutes Muß für jeden Touristen.
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| Die Vasa. Einen Eindruck von ihrer Größe vermittelt der Vergleich mit den Personen ganz unten auf der untersten Ebene des Museums. |
Dank des geringen Salzgehaltes der Ostsee ist das Schiff in den 333 Jahren seines Aufenthaltes auf dem Meeresboden kaum beschädigt worden. So besteht es noch heute aus 98% seiner unsprünglichen Teile. Diese geben Einblick in den Prunk und das Leben an Bord eines Kriegsschiffes aus dieser Zeit. Die Vasa wurde von König Gustaf II Adolf, der sich im Krieg mit dem polnischen König befand, in Auftrag gegeben. Mehr ein Prestigeobjekt als ein seetaugliches Gefährt, war die Vasa jedoch zu instabil und sank schon durch eine starke Böe. Ein Glück für Historiker und Touristen, denn die Vasa ist das einzige dertart gut erhaltene Schiff aus dieser Zeit. Es ist mehr als 11 m breit, 69 m lang und 52 m hoch. An Bord befanden sich 145 Soldaten mit deren Familien. 300 Soldaten warteten darauf, an Bord zu gehen.
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| Wichtiger als Stabilität waren den Schiffsbauern auf jeden Fall die zahlreichen Verzierungen und special features. Man stelle sich auch vor, daß das Schiff sehr bunt bemalt war. |
Zugegeben, ein Besuch des Vasa-Museums ist nich billig: 110 SEK (11 €) Normalpreis, 80 SEK ermäßigt. Aber das ist es wirklich wert. Das Museum bietet neben dem Schiff selbst, das man über 7 Etagen bestaunen kann, zusätzlich vielerlei Ausstellungen zu interessanten Themen wie dem Leben an Bord, der Gesellschaft der damaligen Zeit, Schiffsbau und Kriegsführung auf See. Besonders beeindruckend ist die Rekonstruktion der Gesichter und Geschichten der mit dem Wrak gefundenen Skelette. Diese sind als Wachsfiguren so rekonstruiert, wie man es von CSI kennt, und sehen erschreckend lebensecht aus. Dazu gibt es Informationen zu ihrem Lebensstandard, ihrem Gesundheitszustand und ihrer Funktion, soweit sich diese von den mit ihnen gefundenen Kleidungsstücken und Artefakten ableiten läßt. Wer sich nicht gern Schautafeln durchliest, kann ein Gefühl für das Leben an Bord bei einem Besuch in der Nachbildung des Schiffsinnenraums bekommen. Zudem kann man sich einen Film anschauen oder an einer der halbstündig stattfindenden Führungen (in den wichtigsten Sprachen) teilnehmen.
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| Das Vasa-Museum von außen. Man sieht nur die Masten aus dem Holzgebäude, das schon mehrfach den Preis für Stockholms häßlichstes Gebäude gewonnen hat, herausragen. |
Fazit: Wer in Stockholm ist, sollte das Vasa-Museum auf keinen Fall auslassen.
Mittwoch, 4. August 2010
Katzeneis
Eine Erfindung dieses heißen Sommers, um schwitzenden Katzen etwas Gutes zu tun, ohne ihnen ungesundes Menscheneis zu verabreichen, ist Katzeneis. Dazu lediglich Katzenmilch (keine Kuhmilch!) in einer Eiswürfelform portionieren und im Gefrierfach tiefkühlen. Dann servieren.
Ginny und Leon haben das Katzeneis getestet und sind ganz und gar entzückt.
Und zum Schluß noch ein Bilderrätsel. Was ist das?
Dienstag, 3. August 2010
Mein 1. Schwedenjubiläum!
Bevor ich heute irgendetwas arbeite, muß ich kurz dieses denkwürdigen Anlasses gedenken: Heute vor einem Jahr bin ich in Schweden angekommen. Gerade mußte ich noch einmal meinen Blogeintrag zu meiner Ankunft hier lesen. Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug, nicht wahr? Aus einschlägigen Sendungen zum Thema Auswandern im TV weiß man ja: Wenn man es 1 Jahr aushält, hat man es geschafft.
Dabei würde ich nicht mal von Aushalten sprechen. In Schweden läßt es sich mehr als nur aushalten. In dem einen Jahr ist sooooo viel passiert, aber ich kann jetzt aus Erfahrung berichten, daß es auch fast ein Jahr dauert, bis man wirklich angekommen ist. Es gibt einfach zu viele neue, d. h. ungewohnte Dinge:
Nach einem Jahr kann ich auch sagen, daß ich immer noch am Anfang stehe. Zwar bin ich mit den wesentlichen Dingen des Alltags vertraut, ich spreche einigermaßen fließend schwedisch, ich habe Freunde (90% davon sind keine Schweden), ein Zuhause und bin mit meiner Arbeit zufrieden, aber das bedeutet nicht, daß es nicht noch Raum gibt für Verbesserungen. Es erfordert definitiv Überwindung, am Telefon einen Termin zu machen z.B. mit der Autowerkstatt. Ich bin mit meinem Schwedisch noch nicht so zufrieden, wie ich es gern wäre. Ich wäre gern in der Lage, richtigen small talk zu machen, so höflich zu sein, wie ich es für angemessen erachte, meine Lehrveranstaltungen wenigstens teilweise auf schwedisch zu halten. Außerdem hätte ich gern Kontakt zu echten Schweden in meiner Umgebung, mit denen ich nicht zur Not englisch sprechen kann. Dazu muß ich mir ein Hobby suchen oder irgendwie Kontakt zu meinen Nachbarn knüpfen, was beides nicht einfach ist und Überwindung verlangt. Aber all das sind wenigstens Ziele, die ich in meinem 2. Jahr in Schweden angehen kann.
Es gilt also noch immer, was ich vor einem Jahr sagte: Ich lebe noch, es geht mir gut, Schweden ist schön!
Dabei würde ich nicht mal von Aushalten sprechen. In Schweden läßt es sich mehr als nur aushalten. In dem einen Jahr ist sooooo viel passiert, aber ich kann jetzt aus Erfahrung berichten, daß es auch fast ein Jahr dauert, bis man wirklich angekommen ist. Es gibt einfach zu viele neue, d. h. ungewohnte Dinge:
- eine neue Sprache
- neue Kollegen, Bekannte und Freunde
- ein neuer Jobb mit neuen Aufgaben, Methoden etc.
- ein neues Heim
- eine neue Umgebung, inklusive anderem Klima, anderer Natur, anderer Architektur etc.
- neue Behörden, Banken, Versicherungen
- neue Essensangebote
- ...
Nach einem Jahr kann ich auch sagen, daß ich immer noch am Anfang stehe. Zwar bin ich mit den wesentlichen Dingen des Alltags vertraut, ich spreche einigermaßen fließend schwedisch, ich habe Freunde (90% davon sind keine Schweden), ein Zuhause und bin mit meiner Arbeit zufrieden, aber das bedeutet nicht, daß es nicht noch Raum gibt für Verbesserungen. Es erfordert definitiv Überwindung, am Telefon einen Termin zu machen z.B. mit der Autowerkstatt. Ich bin mit meinem Schwedisch noch nicht so zufrieden, wie ich es gern wäre. Ich wäre gern in der Lage, richtigen small talk zu machen, so höflich zu sein, wie ich es für angemessen erachte, meine Lehrveranstaltungen wenigstens teilweise auf schwedisch zu halten. Außerdem hätte ich gern Kontakt zu echten Schweden in meiner Umgebung, mit denen ich nicht zur Not englisch sprechen kann. Dazu muß ich mir ein Hobby suchen oder irgendwie Kontakt zu meinen Nachbarn knüpfen, was beides nicht einfach ist und Überwindung verlangt. Aber all das sind wenigstens Ziele, die ich in meinem 2. Jahr in Schweden angehen kann.
Es gilt also noch immer, was ich vor einem Jahr sagte: Ich lebe noch, es geht mir gut, Schweden ist schön!
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