Donnerstag, 23. April 2009

Frühlingsgrüße aus Wien

Grüße aus Wien von der EGU, der größten geowissenschaftlichen Tagung Europas. Nach unzähligen Vorträgen und Posterpräsentationen gehts morgen wieder nach Hause. Dabei ist das Motto bei solchen Veranstaltungen natürlich "sehen und gesehen werden." Und das hat geklappt. Alles Weitere in Kürze.

Mittwoch, 15. April 2009

Emanzipation

Von wegen tiefster und ahnungslosester Osten! In Dresden hat die Gleichstellung von Mann und Frau scheinbar ansonsten unerreichte Ebenen erreicht: Dort sind sogar schon einige "Ampelmännchen" weiblich.

Sitta

Man nehme eine Straßenbahn zum Elbepark, gehe zu IKEA und kaufe ein paar Sitta Stuhlkissen und etwas Stoff (nicht zu vergessen den kostenlosen IKEA Family Kafee im Restaurant), und man bekommt: Beschäftigung und Spaß für einen Nachmittag (siehe unten).

Dienstag, 14. April 2009

Frühlingsgrüße aus Dresden

Zur Zeit bin ich bei meiner Schwester in Dresden zu Besuch. Gestern hat es uns dann auf einen Spaziergang in den botanischen Garten und den Großen Garten verschlagen - wie übrigens auch die Hälfte der Dresdner Bevölkerung.

Foto oben: eine "späte Tulpe" im botanischen Garten.
Foto unten: sozialistische Bauersfrau nach getaner Arbeit, ruhend.

Donnerstag, 9. April 2009

Frühlingsgrüße aus Heidelberg

Momentan bin ich ich bei einer Freundin in Heidelberg zu Besuch. Im Gegensatz zum "frostigen" Norden ist hier der Frühling schon in vollem Gange. Alles blüht: Kirschbäume, Apfelbäume und Erdbeeren. Es ist draußen 24°C und alle Welt scheint auf den Straßen unterwegs zu sein.

Gestern waren wir in der Stadt spazieren. Auf den Neckarwiesen lagen und saßen die Leute und haben gegrillt und die Sonne genossen. Heidelberg im Frühling ist wirklich schön!




Montag, 6. April 2009

Es ist an der Zeit...

...für ein neues Bild aus meinem Geoversum. Hier ein Strand bei Orzola auf Lanzarote. Die schönste Farbkombination aus Basaltfelsen, türkisblauem Wasser, blauem Himmel und hellrosa Sand, die man sich vorstellen kann. Zum Thema Sand: Ich sammle seit einigen Jahren Sand von überall auf der Welt. Im Juni wird meine Sammlung im Museum meiner Fakultät ausgestellt! Mehr dazu demnächst.

...für Motivation! Und zwar allerhöchste Zeit. Nur wo ist sie abgeblieben?

Donnerstag, 2. April 2009

Wissensverdauung

Man stelle sich vor, es existiert ein geheimer Tunnel zwischen den Kanarischen Inseln und dem Atlas in Nord-Afrika. Zumindest könnte man das auf dem ersten Blick so verstehen, wenn man am 27. März bei Spiegel Online in der Rubrik Wissenschaft die Artikel flüchtig gescannt hätte. Dort wurde unter der Überschrift "Geoforscher vermuten Lava-Tunnel zwischen Kanaren und Afrika" die Essenz eines neulich im renomierten Fachblatt Geology erschienenen Artikels zusammengefaßt.
Dieser von Mineralogen vom IFM Geomar in Kiel veröffentlichte Artikel zeigt eine Übereinstimmung in der Zusammensetzung von kanarischen Vulkaniten mit Gesteinen aus dem Atlas, was den Schluß nahelegt, daß beide ähnlichen Ursprungs sind. Nun gut, die Idee ist durchaus nicht neu, aber schön, daß sie weiter untersucht und offesichtlich bestätigt worden ist. Besorgniserregend finde ich nur den Gedanken, was Pseudo-Bildungsmedien wie Galileo daraus machen, wenn sie denn in nächster Zeit auf die Meldung aufmerksam werden. Vorstellbar wäre ein Galileo Mystery zum Thema "Geheime Tunnel im Erdinneren - Hatte Jules Verne doch recht?"
Und was wird erst die Bild schreiben, wenn sie noch Platz auf der Rückseite hat? Vielleicht etwas wie: "Flüchtlingsstrom aus Afrika bald nicht mehr zu stoppen. Kieler Forscher finden geheime Tunnelverbindung zwischen Marokko und den Kanarischen Inseln. Spanischer Minister fürchtet: "Der Flüchtlingsansturm aus Afrika könnte uns endgültig überrollen!" Experten sollen Tunnel jetzt sperren."