Mittwoch, 31. Juli 2013
Abenteuergeschichte für meine Nichte
Besuch vom Discovery Channel
Die letzten zwei Tage auf Arbeit waren im wahrsten Sinne des Wortes ein Ausnahmezustand. Ein Team von Discovery Channel Kanada hat uns besucht, um einen Beitrag für eine Dokumentation über Vulkanausbrüche zu drehen. Entgegen meiner früheren Erfahrungen mit Kamerateams war es dieses Mal eher spannend und lustig. Also falls Ihr zufällig Ende August kanadisches Fernsehen guckt, könnt Ihr mich ja vielleicht im Hintergrund entdecken.
Sonntag, 28. Juli 2013
Exkursion zu Skandinaviens Rückgrat
![]() |
| Wasserfall am Rande des Siljan-Meteoritenkraters, den man sogar aus dem Weltraum sehen kann (siehe Ortsangabe). |
![]() |
| Aussicht auf den See Storsjön, an dessen südlichem Ende Europas ältester Meteoritenkrater liegt. |
![]() |
| Die steinzeitlichen Felszeichnungen von Gösa wurden zufällig genau auf der Überschiebungsbahn einer Gesteinsdecke gemalt. Ob die Steinzeitleute das wohl gewußt haben? |
![]() |
| Auf dem Gipfel des Åreskutan, Schwedens Nummer 1 Skigebiets. Was heute 1470 m hoch ist, war mal 100 km tief im Erdmantel versunken. |
![]() |
| Hier ist der Beweis: Katzen gab es schon vor mehr als 400 Millionen Jahren. |
Mittwoch, 17. Juli 2013
Sommerschweden
![]() |
| Letzten Freitag beim Grillen mit Freunden am Mälaren. |
Nach fast 4 Jahren hier fange ich auch langsam an, die Schweden in ihrer Einstellung zum Sommer zu verstehen. Der Winter ist hier einfach die längste Jahreszeit. Nicht selten liegt 6 Monate lang Schnee. Dann gibt es jeweils Monate vor und nach dem Winter, in denen es noch oder schon zu kalt ist für die Vegetation, was letztendlich Mai bis September übrig läßt für Aktivitäten im Grünen und Mitte Juni bis Ende August für die Chance auf richtigen Sommer. Insofern kann ich die Sommersehnsucht und das Gefühl, der Sommer wäre zu kurz, sehr gut verstehen.
Hinzukommt die mentale Blockade, die alles betrifft, was mit Sommer zutun hat. Als Schwede hat man die Pflicht, den Sommer in vollen Zügen zu genießen, was beinhaltet, sich in sein Sommerhaus im Wald oder an der Küste zurückzuziehen, möglichst viel Sonne abzubekommen und mit den Kindern die 2monatigen Sommerferien zu genießen. 2 Wochen Urlaub, was bei uns schon viel ist, werden von meinen schwedischen Kollegen nicht mal ernstgenommen. 4 bis 6 Wochen sind normal. Diese totale Verweigerung der Wirklichkeit führt bei uns auf Arbeit dazu, daß nur noch Einwanderer in ihren Büros sitzen und zur Mittagspause alle zusammen aus allen Abteilungen an einen Tisch im Innenhof passen. Das ist mitunter sehr gemütlich und lustig. Letzten Freitag hatten wir uns mit drei Freunden zum Grillen am See verabredet. Letztendlich waren wir dann aber um die 20 sozial vernachlässigte Einwanderer, die sich zu einer spontanen Grillparty zusammenfanden :-)
Nun ja, man muß sommarsverige hinnehmen und das Beste daraus machen!
Sonntag, 14. Juli 2013
Bastelprojekt Vogelfütterstation
Mittwoch, 3. Juli 2013
Sommerurlaub Teil 4: Fischsaison beendet
Mit diesem Fang ist die Fischsaison für diesen Urlaub beendet. Heute war es nochmal eine richtig gute Ausbeute: 2 Steinbeißer und einiges an großen Dorschen und Seelachsen.
Auf dem Foto sieht man den Fang des letzten Mitternachssonnenangelns. Nach dem Abendessen sind wir rausgefahren. Jetzt ist es gerade 3, und wir sind mit Filettieren fertig und müssen noch die Filets einschweißen und einfrieren. Dann gehts endlich ins Bett. Man muß dazu sagen, daß man hier aufgrund der Mitternachtssonne ganz schnell den normalen Tag- und Nachtrhythmus verliert.
Trotzdem gute Nacht!







