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Aschewolke des Grimsvötn über der Wolkendecke. Photograph: Egill Adalsteinsson/EPA auf guardian.co.uk |
Ein Jahr ist es in etwa her, daß der Ausbruch des Eyjafjallajökull den Flugverkehr in halb Europa lahmlegte. Damals bekam ich viele Fragen zum Thema Vulkanausbrüche, Island und den Gesundheitsgefahren, die mir dem Einatmen von Asche verbunden sind, sowohl von Lesern meines Blogs, Freunden und Familienmitgliedern, als auch von der schwedischen Zeitung und dem Radio.
Ich muß sagen, daß sich der Ausbruch des Eyjafjallajökull letztendlich als positiv für mich herausgestellt hat (mal abgesehen von kleineren Katastrophen am Rande), nicht zuletzt weil ich vom hiesigen Zentrum für Naturkatastrophenlehre 3 Monate Anstellung bekommen habe. Auch die generelle Verbesserung des Bewußtseins der Gesellschaft für die Verwundbarkeit der europäischen Industrienationen durch Vulkanausbrüche kann nur gut sein für die Forschung hier in meiner Arbeitsgruppe.
Nun aber zu Grimsvötn. Vorweg sei gesagt, daß man seit ein paar Monaten mit einem Ausbruch gerechnet hat, da die Erdbebenaktivität unter dem Vulkan deutlich darauf hingedeutet hat. Zudem ist Grimsvötn der aktivste Vulkan Islands mit Ausbrüchen in etwa alle 11 Jahre. Der letzte Ausbruch 2004 war etwas kleiner als der jetzige. Generell sind die Ausbrüche des Grimsvötn jedoch recht ähnlich. Der Vulkan liegt fast vollständig unter der Eiskappe des Vatnajökull, sodaß bei einem Ausbruch sehr viel Schmelzwasser entsteht, was zum einen zur Explosion des Magmas und damit zu starker Aschenetwicklung führt und zum anderen zur Entstehung von sogenannten jökullaups (Gletscherlauf), wenn das Schmelzwasser den Gletscher durchbricht und ins Umland abläuft. Da dort jedoch annähernd niemand wohnt, ist die Gefahr eher wirtschaftlicher Natur, da doch ein paar Straßen und Brücken im Weg sein können.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation im Zusammenhang mit dem momentanen Ausbruch entwickelt. Besorgniserregend ist sie jedenfalls nicht. Für Fragen stehe ich natürlich zur Verfügung.
Nun aber zu Grimsvötn. Vorweg sei gesagt, daß man seit ein paar Monaten mit einem Ausbruch gerechnet hat, da die Erdbebenaktivität unter dem Vulkan deutlich darauf hingedeutet hat. Zudem ist Grimsvötn der aktivste Vulkan Islands mit Ausbrüchen in etwa alle 11 Jahre. Der letzte Ausbruch 2004 war etwas kleiner als der jetzige. Generell sind die Ausbrüche des Grimsvötn jedoch recht ähnlich. Der Vulkan liegt fast vollständig unter der Eiskappe des Vatnajökull, sodaß bei einem Ausbruch sehr viel Schmelzwasser entsteht, was zum einen zur Explosion des Magmas und damit zu starker Aschenetwicklung führt und zum anderen zur Entstehung von sogenannten jökullaups (Gletscherlauf), wenn das Schmelzwasser den Gletscher durchbricht und ins Umland abläuft. Da dort jedoch annähernd niemand wohnt, ist die Gefahr eher wirtschaftlicher Natur, da doch ein paar Straßen und Brücken im Weg sein können.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation im Zusammenhang mit dem momentanen Ausbruch entwickelt. Besorgniserregend ist sie jedenfalls nicht. Für Fragen stehe ich natürlich zur Verfügung.




