Freitag, 31. Januar 2014

Endlich Weihnachtsgeschenke!

Heute sind nach 2 Monaten endlich unsere Weihnachtsgeschenke geliefert worden, ein neues Sofa und ein Bett. Offensichtlich wurde das Sofa extra für uns handgeklöppelt, sonst hätten wir schon zu Weihnachten auf unseren Geschenken sitzen und schlafen können. Aber was lange währt, wird ja angeblich endlich gut.

Donnerstag, 30. Januar 2014

Jetzt fahrn wir übern See übern See...

Bisher hat sich der Winter noch nicht von seiner schneereichen Seite gezeigt. Zumindest reicht der Schnee nicht zum Skifahren im Wald oder auf dem Feld. Da muß man sich doch irgendwie anderweitig zu helfen wissen. Und wie schon im miesen Winter vor 2 Jahren heißt die Lösung: Skifahren auf dem See. Der ist spiegelblank und durchgefroren, sodass die 10 cm Schnee reichen, um daraus eine Loipe zu bauen, wenn man daneben eine Eislaufrunde freiräumt. Resultat: 4,5 km schönstes, bergfreies Langlaufen. Und am Sonntag sogar mit Sonne.
Das Häuschen vor der Sonne ist die auf dem See schwimmende Sauna, davor die Loipe.

Sonntag, 26. Januar 2014

Home office

Hin und wieder von zu Hause aus zu arbeiten, ist ein fester Vorsatz für dieses Jahr. 

Wenn man schon ein Arbeitszimmer zu Hause hat und die Möglichkeit von Seiten des Arbeitgebers besteht, ist Home office eine gute Gelegenheit, mal einigermaßen in Ruhe an wichtigen Sachen zu arbeiten. Bei mir kommen leider viel zu oft irgendwelche Meetings oder Unterricht dazwischen. Da kann ich natürlich nicht von zu Hause aus teilnehmen ;-) Aber die letzten beiden Freitage hatte ich mir extra für Home office freigehalten.
Zu Hause muß man im Gegensatz zur Arbeit das Büro natürlich mit anderen teilen. Und gelentlich mal ein Bällchen werfen.
Ein deutlicher Nachteil des Home office ist verständlicherweise, daß man sich die Arbeit mit nach Hause nimmt. Das war auch der Grund, warum ich nach dem Studium irgendwann aufgehört habe, zu Hause an meiner Doktorarbeit zu arbeiten und lieber am Wochenende in die Uni gefahren bin. Damals lag die Uni aber auch nur einen Katzensprung von meinem Zuhause entfernt, jetzt muß ich eine halbe Stunde Auto fahren.
 
Bleibt zu erwähnen, was es denn so Wichtiges gibt, daß man sich zu Hause in Ruhe und in letzter Zeit auch an den Wochenenden damit beschäftigen möchte. Derzeit gibt es zwei Dinge: Zum einen haben wir in der Woche vor Weihnachten endlich unseren Artikel in der Zeitschrift Nature Communications akzeptiert bekommen und waren im Prinzip über die Ferien damit beschäftigt, die entsprechenden Formalitäten für die Veröffentlichung fertigzumachen. Bei Nature gibt es offensichtlich keine Feiertage, und da bekommt man schonmal eine Deadline zwischen Weihnachten und Neujahr. Diesen Freitag Nachmittag kam dann die Druckvorlage unseres Artikels, den wir bitte innerhalb von 48 Stunden durchzusehen haben. In drei Stunden läuft die Deadline ab, und da hat man eben keine andere Wahl, als sich am Wochenende hinzusetzen. Das nimmt man auch in Kauf, denn eine Veröffentlichung in Nature oder auch den eher spezialisierteren Nature-Zeitschriften kann entscheidend für die Karriere sein.
Das andere Projekt, mit dem ich mich derzeit intensiv beschäftige, ist ein Antrag an den europäischen Forschungsrat, ERC. Ich hatte ja schon mal erklärt, daß man als Wissenschaftler selbst Geld für die eigene Forschung und nur allzu oft auch für seinen eigenen Lohn aufbringen muß. Ein ERC-Projekt zu bekommen, wäre besser als ein Lottogewinn. Da geht es um 1,5 Millionen Euro! Aber dementsprechend schwer ist es auch, mit dem Antrag erfolgreich zu sein. Die Deadline für dieses Jahr ist am 25. März. Bis dahin ist noch enorm viel zutun. Hoffentlich kann ich bis dahin noch ein paar mal von zu Hause aus arbeiten.

Sonntag, 19. Januar 2014

Endlich Ski fahren!

In den letzten Tagen hat es endlich doch noch ein bisschen geschneit, sodass wir dieses Wochenende zum ersten Mal in diesem Winter auf unserer Jogging-/Skirunde Ski fahren konnten. Ein paar Zentimeter Schnee fehlen zwar noch zum großen Erlebnis, aber es war trotzdem schön.

Sonntag, 12. Januar 2014

Endlich Winter!

Man hätte ja fast meinen können, daß dieses Mal der Winter einfach ausfällt. Weihnachten bei 10°C und Regen ist nichts, was man in Schweden erwartet. Und ohne Schnee ist es hier sehr, sehr dunkel! Doch nun, fast Mitte Januar ist es endlich an der Zeit für Winter! Es schneit. Es sind etwa -10°C tagsüber, und Plusgrade sind nicht in Sicht. Jetzt fehlen uns nur noch 10 cm mehr Schnee, damit wir ordentlich Ski fahren können. Für die Katzen reicht die Schneemenge aber schon.
Ein Spaziergang auf der Skiloipe hinterm Haus. Zum Ski fahren reicht der Schnee gerade noch nicht.
Leon auf dem Balkon im Schnee.
Schnee schmeckt offensichtlich.

Konferenz in Edinburgh

Um nach der langen Feiertagszeit wieder in Gang zu kommen, beziehungsweise um gar nicht erst so richtig einzurosten, ging es diese Woche zu Tagung der Volcanic and Magmatic Studies Group (VMSG) der Londoner Geologischen Gesellschaft. 
Blick auf den erloschenen Vulkan neben dem Konferenzzentrum in Edinburgh
Die Tagung, die dieses Jahr ihr 50. Jubiläum feierte, findet jedes Jahr in einer anderen Stadt in Großbritannien und Irland statt. Dieses Jahr war sie in Edinburgh in einem Tagungszentrum am Fuße eines alten Vulkans, welch passender Ort für eine Vulkanologietagung! Die Veranstalter haben zudem wirklich tolle Arbeit geleistet und sowohl die eigentlichen Tagungskomponenten (Vorträge und Poster), als auch das Drumherum hervorragend organisiert. So gab es eine Menge Twittergewitter und Blogs, die simultan berichteten, sowie einen "Vulkanausbruch" kombiniert mit einem Quietscheentchenrennen, bei dem die Enten der Teilnehmerunis auf spektakuläre Art und Weise in die Luft gejagt wurden. Das Konferenzdinner fand im "Our Dynamic Earth" Museum statt und beinhaltete die ein oder andere schottische Spezialität, unter anderem mit Häggis gefüllte Hähnchenbrust. Nach dem Essen gab es ein sogenanntes Ceilidh, eine Art Squaredance mit schottischer Volksmusik.
Vor dem Konferenzdinner im Our Dynamic Earth Museum.
Der Besuch der Konferenz diente natürlich in erster Linie der Arbeit. Die Vorbereitung der Vorträge und Poster hat durchaus einige Stunden unserer Weihnachtsferien in Anspruch genommen. Nur gut, daß sie auch gut ankamen. Zum Poster meines einen Doktoranden wurden wir sogar von Deadline News interviewt. Den etwas sensationsjournalistischen Nachrichtenartikel dazu gibt's hier.

Jedenfalls war die VMSG-Tagung ein toller Start ins neue Jahr. Und die ersten 4 Flüge sind auch schon wieder auf dem Flugkonto.