Montag, 16. Juni 2014
Hochzeit auf dem Kyffhäuser
Sonntag, 16. Februar 2014
Hej då Octavia! Hej hej Octavia!
Heute haben wir unser altes Auto gegen ein neues eingetauscht. Nun ja, nicht wirklich getauscht und nicht wirklich neu. Der Neue ist auch ein Octavia. Aber natürlich jünger, von 2008, und mit nur 68000 km. Gekauft haben wir ihn in Västerås, eine Stunde Fahrt von hier, von einem Gebrauchtwagenhändler, der unseren alten in Zahlung genommen hat. Der Händler hat auch gleich Ummeldung und Versicherung für uns geregelt. Das Kennzeichen behalten Autos in Schweden ja ihr Leben lang. Also war der Autotausch ziemlich einfach. Ist aber schon ein bisschen komisch, daß jetzt kein blaues Auto mehr vorm Haus steht, sondern ein graues. Und ein bisschen wehmütig wird einem auch. Gleichzeitig ist es aber auch schön, ein neues Auto zu haben.
Dienstag, 31. Dezember 2013
Das war 2013!
![]() |
| Resorptionsstrukturen im Schnee. |
Juni
Neben Mai ist Juni einer meiner Lieblingsmonate in Schweden. Dieses Jahr stand erstmal ein Wochenendbesuch in Stavanger an, bevor es dann ab Mittsommer in den Urlaub ging. Der führte uns und unsere Freunde ein paar tausend Kilometer nach Norden durch Schweden, Finnland und Norwegen zunächst nach Alta und dann an den Lyngenfjord zum Angeln. Sowohl zu Hause als auch bei 70°N war das Wetter einfach nur fantastisch. Ein Sommer, wie man ihn sich besser nicht wünschen kann.
Juli
Als es Anfang Juli aus dem Urlaub wieder zurückging, war der schwedische Sommer noch in vollem Gang. Bei langen Tagen und warmem Wetter machte selbst das Arbeiten Spaß, zumal der ganze Stress von Meetings im Sommer einfach ausfällt. Zu meinem Geburtstag waren wir dann auf Exkursion, um etwas mehr über Schwedens Geologie zu lernen. Die war gefolgt von einem kleinen Stresspeak, da wir auf Arbeit Besuch von einem Kamerateam von Discovery Channel hatten.
August
Der August stand hauptsächlich im Zeichen der Geländearbeit in Island. Neben einem Besuch auf dem Vulkan Hekla, hatten wir noch eine ganze Menge anderer Aufgaben zu erledigen. Unter anderem haben wir eine neue Caldera entdeckt und den schönsten Berg Islands bestiegen. Für mich war die Islandreise nicht zuletzt wegen des außergewöhnlich tollen Wetters der Höhepunkt des Jahres, wenn auch leider das Ende des Sommers.
September
Der September bringt mit dem Anfang des Herbstsemesters immer auch eine riesige Menge Arbeit mit sich. Die ersten zwei Wochen laufe ich generell Stundenten im Wald hinterher, was in der ersten Woche dieses Jahr noch OK war, denn der Sommer war kurzfristig zurück. Ab der zweiten Woche wurde es aber doch sehr herbstlich, was der Motivation der Studenten nicht gerade zuträglich ist. Die schöne Seite des Septembers ist, daß man es sich endlich wieder auch drinnen gemütlich machen kann und im Garten ernten kann, was über den Sommer gewachsen ist.
Oktober
Den diesjährigen Oktober verbinde ich in erster Linie mit Laubharken und Wintervorbereitungen. Und irgendwo war da auch noch Zeit für Kreativität, sowohl in meinem Führungskräftekurs, als auch zu Hause. Das Wetter war typisch für den Oktober. Bei einem Sturm fiel doch tatsächlich ein Baum in unserem Garten um und verfehlte nur knapp das Haus.
November
Der November ist generell mein am wenigsten geliebter Monat. Aber ein großer Teil der Lehre des Herbstes war vorbei und so beschlossen eine Freundin und ich, übers Wochenende nach Kopenhagen zu fahren, um zu shoppen und uns zu erholen. Außerdem fand noch die 2tägige Abschlußveranstaltung meines Kurses auf dem Rånäs-Schloß statt. Am zweiten Tag bekam ich dann die Nachricht, daß meine zweite Nichte das Licht der Welt erblickt hatte, was den Monat November dieses Jahr auf jeden Fall zu einem der vorderen Plätze verhilft. Mitte des Monats fand dann auf Arbeit noch ein populärwissenschaftliches Kolloquium zum 50. Jubiläum des Vulkanausbruchs, der die Insel Surtsey geschaffen hat, statt. Dort durfte ich auch einen Vortrag halten. Abgesehen davon habe ich dann in der zweiten Hälfte des Monats noch recht viel unterrichtet, was in dem Fall aber wirklich Spaß gemacht hat. Zum Schluß des Monats bin ich dann nach Deutschland zu meinem 12jährigen Klassentreffen gereist. Wow, ein ereignisreicher November!
Dezember
Vom Klassentreffen ging es dann weiter nach Dresden, wo ich meine neue Nichte kennenlernen durfte und mit meiner "alten" Nichte ihren 3. Geburtstag gefeiert habe. Trotz Sturm bin ich nach einer Woche wieder in Schweden angekommen, nur um in der Woche darauf wieder nach Deutschland zu reisen. Das zweite Mal ging es zur diamantenen Hochzeit meiner Großeltern. Ein echter Blitzbesuch übers Wochenende. Am Montag darauf war ich zum Abendessen bei der Unipräsidentin. Und dann war weihnachtsbedingt endlich frei! Ich kann Euch sagen, daß ich nach einem solch rasanten Jahr echt geschafft bin und mich über ein paar freie Tage gefreut habe.
2013 war also ein Jahr voller Ereignisse. Man könnte sagen, es war das Jahr der Kurzreisen und das Jahr, in dem unser Haus ein richtiges Heim geworden ist. Ein tolles Jahr, das wahnsinnig schnell vorbeiging und in dem es eindeutig zu wenig Zeit für Freizeit gab. Ein Jah, an das ich mich auf jeden Fall gern erinnern werde.
Sonntag, 1. Dezember 2013
Jahrgangstreffen 12 Jahre nach dem Abitur
Gestern fand in einem kleinen Restaurant in meiner Heimatstadt ein Treffen meines Abiturjahrgangs statt, zu dem aber nur etwa ein Viertel gekommen sind. Trotzdem war es mal interessant herauszufinden, was aus allen so geworden ist.
Nach 12 Jahren gibt es natürlich einiges zu berichten in den Kategorien "mein Haus, mein Auto, meine Pferdepflegerin". Allerdings klangen die tatsächlichen Berichte eher nach "mein Beruf, meine Kinder, und ich wohne in Hannover". Die wenigsten haben tatsächlich die Berufe ergriffen, die sie damals im Jahrbuch als Berufswunsch angegeben haben. Einige haben schon richtig große Kinder, andere haben Tschibofilialen oder ein Priestergelübde. Einer war neulich im Fernsehen. Einer ist ein Aussteiger. Eine wohnt in den USA. Einer ist gerade wieder bei Mami eingezogen.
Es war sogar eine Lehrerin da, meine Klassenlehrerin in der 11. und 12. Klasse. Auf die hätte ich wirklich verzichten können.
Irgendwie hat mich im Vorhinein der Gedanke an so ein Jahrgangstreffen mental wieder zurückversetzt in die Schulzeit, in der man sich an der Meinung der Mitschüler mißt. Doch beim Treffen wurde mir klar, daß auch die anderen Falten bekommen haben und daß ich auf meiner Pferdepflegerinnenliste genau da bin, wo ich sein will.
Montag, 12. August 2013
Live aus Island: Abenteuer Geländearbeit
Mittwoch, 29. Mai 2013
Eine fast schwedische Doktorfeier
Dienstag, 30. April 2013
Grüße von der Nordseeküste
Mittwoch, 27. März 2013
Bizarrer Traum
Dienstag, 1. Januar 2013
Das war 2012
- unsere Konferenz- & Urlaubsreise quer durch Südafrika
- die Hausjagd, natürlich mit positivem Ausgang
- unser Wanderurlaub auf dem Padjelantaleden in Lappland
- die Hochzeit unserer Stavangerer im Eichsfeld
- der Besuch der Dresdner zu Mittsommer
- Geländearbeit auf der schottischen Insel Rum
- meine Konferenzreise nach Wien mit eigener Session
- Wochenendbesuch aus Stavanger
- Osterurlaub in Bad Schandau und Dresden
- meine Konferenzreise nach Kiel
- meine Konferenzreise nach Island
Donnerstag, 3. Februar 2011
1,5 Jahre Schweden
Dagegen kenne ich mich heute eben gut genug aus, um nicht alles in Frage zu stellen. Man hat sich eben eingerichtet in seinem Leben und macht meist Tag für Tag die gleichen Sachen, trifft die gleichen Leute, kauft im Supermarkt die gleichen Dinge. Im Vergleich zu unserer neuen Doktorandin hier (auch eine Deutsche) bin ich eine alte Häsin, was das Leben in Schweden angeht. Das ist ja auch gut so, denn diesen Dauerbeschuß mit Eindrücken wie am Anfang und auch die eigene Beeindruckbarkeit kann man auf Dauer nicht so richtig gut verkraften. Deshalb ist der Mensch eben ein Gewohnheitstier. Man braucht einfach eine gewohnte Umgebung, um sich sicher zu fühlen.
Trotzdem trauere ich den ersten Tagen der Faszination ein bißchen nach. Deshalb werde ich mich in Zukunft wieder um ein wenig mehr Neugier (auf schwedisch nyfikenhet) bemühen. Versprochen.
Mittwoch, 26. Januar 2011
Verpaßtest Jubiläum
Freitag, 31. Dezember 2010
2010 - der große Jahresrückblick
- Silvester mit unserem Besuch aus Göttingen bei Freunden hier in Uppsala, ein würdiger Start.
- Wintersport im schwedischen Winter.
- Das Leon-Tier war krank.
- Wir feierten Einweihungsparty in der Villa Kunterbunt.
- Ausflug auf die finnischen Åland-Inseln zum Skifahren auf der gefrorenen Ostsee.
- Ausflug in die nahe gelegene Stadt Sala.
- In Deutschland bei der Familie.
- Immer noch in Deutschland, aber mit Freunden im Urlaub und auf Tagung.
- Ausbruch des Eyjafjalajökull mit allerhand Auswirkungen auf Europa und mich.
- Kurzer Arbeitsausflug nach Småland.
- Valborg (Walpurgis), die ultimative Uppsala-Erfahrung.
- Auf Exkursion auf der schwedischen Insel Utö.
- Meine Eltern sind für eine Woche zu Besuch.
- Eurovision-Party in der Villa Kunterbunt & Sieg für Lena!
- Meine Freundin aus Heidelberg ist für eine Woche zu Besuch.
- Mittsommer wurde ganz traditionell gefeiert.
- Ich habe meinen Schwedischkurs erfolgreich abgeschlossen.
- Sommerzeit, Gartenzeit.
- Besuch aus Basel.
- Besuch aus Martfeld.
- Mein einjähriges Schwedenjubiläum.
- Eine Woche Geländearbeit auf den Åland-Inseln.
- Die Hochzeit meiner Schwester.
- Angelurlaub in Norwegen.
- Angelurlaub in Norwegen (immer noch).
- Kulturnacht in Uppsala.
- Ernten, ernten, ernten und andere Herbstaktivitäten.
- Apfel-Party.
- Auf einer Tagung in Darmstadt.
- Zu Besuch bei meiner Freundin in Heidelberg.
- Wissenschaftsklub für kleine schwedische Kinder.
- Besuch aus Göttingen.
- Der Winter hält sehr früh Einzug.
- Umzug in ein neues Büro.
- Zu Besuch in Göttingen.
- Fossilientreffen in Göttingen.
- Meine Nichte wird geboren.
- Weihnachtsurlaub in Deutschland.
Dienstag, 3. August 2010
Mein 1. Schwedenjubiläum!
Dabei würde ich nicht mal von Aushalten sprechen. In Schweden läßt es sich mehr als nur aushalten. In dem einen Jahr ist sooooo viel passiert, aber ich kann jetzt aus Erfahrung berichten, daß es auch fast ein Jahr dauert, bis man wirklich angekommen ist. Es gibt einfach zu viele neue, d. h. ungewohnte Dinge:
- eine neue Sprache
- neue Kollegen, Bekannte und Freunde
- ein neuer Jobb mit neuen Aufgaben, Methoden etc.
- ein neues Heim
- eine neue Umgebung, inklusive anderem Klima, anderer Natur, anderer Architektur etc.
- neue Behörden, Banken, Versicherungen
- neue Essensangebote
- ...
Nach einem Jahr kann ich auch sagen, daß ich immer noch am Anfang stehe. Zwar bin ich mit den wesentlichen Dingen des Alltags vertraut, ich spreche einigermaßen fließend schwedisch, ich habe Freunde (90% davon sind keine Schweden), ein Zuhause und bin mit meiner Arbeit zufrieden, aber das bedeutet nicht, daß es nicht noch Raum gibt für Verbesserungen. Es erfordert definitiv Überwindung, am Telefon einen Termin zu machen z.B. mit der Autowerkstatt. Ich bin mit meinem Schwedisch noch nicht so zufrieden, wie ich es gern wäre. Ich wäre gern in der Lage, richtigen small talk zu machen, so höflich zu sein, wie ich es für angemessen erachte, meine Lehrveranstaltungen wenigstens teilweise auf schwedisch zu halten. Außerdem hätte ich gern Kontakt zu echten Schweden in meiner Umgebung, mit denen ich nicht zur Not englisch sprechen kann. Dazu muß ich mir ein Hobby suchen oder irgendwie Kontakt zu meinen Nachbarn knüpfen, was beides nicht einfach ist und Überwindung verlangt. Aber all das sind wenigstens Ziele, die ich in meinem 2. Jahr in Schweden angehen kann.
Es gilt also noch immer, was ich vor einem Jahr sagte: Ich lebe noch, es geht mir gut, Schweden ist schön!
Freitag, 19. März 2010
Ein Jahr danach
Ach ja, mein 4jähriges Diplomjubiläum letzte Woche hab ich auch verpennt.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Südpaket
Dienstag, 1. Dezember 2009
Flyttning - Teil 1
Preflyttning: Donnerstag & Freitag vorletzte Woche
Nachdem ich am Abend zuvor meine Katzen in die Obhut zweier Kollegen gegeben hatte, konnte die Reise im Prinzip losgehen. Zuvor musste ich jedoch noch mein Auto zum schwedischen TUV (eigentlich mit Punktchen drueber, aber hat die schwedische Tastatur leider nicht), dem sogenannten bilprovning. Die besiktning ist jährlich fällig und musste jetzt unbedingt gemacht werden. Zum Glueck hatte mir mein Vermieter noch einen Termin besorgt fuer Donnerstag 8:20. Leider hat er mir die falsche der beiden Stationen genannt, sodass ich erst noch in 10 Minuten durch die ganze Stadt fahren musste, um die andere zu suchen. Dann ging es aber ganz einfach: die Anmeldung erfolgt durch Eingabe des Nummernschildes ueber einen Touchscreen. Dann fährt man auf den Warteplatz vor die Tore und wartet, bis man reinfahren darf, entrichtet einen Betraf von 300 SEK und wartet, bis die Herren das Auto ueberprueft haben. Dabei werden Lichter, Bremsen, Stossdämpfer etc. geprueft. Urteil war gut. Nur die Radlager sind nicht in Ordnung und hinten haben 2 Lichter die falsche Farbe. Insgesamt hat die besiktning aber nur 20 Minuten gedauert.
Dann habe ich mich von meiner Katzensitterin mit meinem Auto zum Flughafen fahren lassen, wo ich noch einiges an Zeit hatte, bis mein Flug ging. Der Flug selbst und die Zugfahrt nach Göttingen waren gluecklicherweise ereignislos, abgesehen von der bemerkenswert guten Laune des Piloten, der beim Landanflug gleich noch ein paar touristische Hinweise ueber die Stadt Celle und beim Aussteigen einen Kommentar ueber das grandiose Wetter in Niedersachsen loswerden musste. Das Wetter war aber auch wirklich phantastisch: Sonne, 12 Grad und hell bis halb 6 abends!
In Göttingen angekommen, hab ich mich am Bahnhof gleich mit einer sehr guten Feundin zum Kaffee getroffen, während ich auf meinen Friseurtermin gewartet habe. Einfach mal wieder ein bisschen quatschen und lecker Kaffee trinken. Und dann war ich bei meiner Stammfriseurin. Ach ist das schön, endlich wieder eine Frisur zu haben! Glaubt mir, man möchte bei einer empfindlichen Sache wie der Frisur seine Wuensche in seiner Muttersprache erklären können. Noch dazu ist ein Haarschnitt in Schweden wesentlich teurer.
Ansonsten gab es dann am Donnerstag nur noch einen gemuetlichen Abend, sozusagen um die Ruhe vor dem Sturm auszunutzen.
Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Zug ueber NDH nach Sondershausen und weiter zu meinen Grosseltern. Endlich wieder Hausmannskost! Und Familie nicht zu vergessen! Felix abends war auch grandios. Ich hätte nicht gedacht, dass so viele kommen. Ich hab mich jedenfalls riesig gefreut und hatte eine Menge Spass - auch danach noch im CC, auch wenn ich den Schlaf dringend gebraucht hätte. Danke, dass Ihr alle da wart! Wir sehen uns dann am 25.12. an gleicher Stelle wieder. Der Tisch ist ja schon bestellt.
Montag, 9. November 2009
20 Jahre danach
Im Nachhinein kann ich kaum ermessen, wie sich mein Leben entwickelt hätte, wenn die Mauer damals nicht gefallen wäre. Ganz sicher ist: Ich hätte wohl nicht studiert. Ich hätte bestimmt nicht "im Westen" studiert. Ich wäre ganz sicher nicht so weit gereist, wie ich das bisher schon getan habe. Und ich würde heute garantiert nicht in Schweden wohnen.
Ich kann nur spekulieren, daß sich mein Leben wohl "ganz normal" gestaltet hätte: Nach der 10. Klasse hätte ich wohl eine Lehre gemacht, gearbeitet, dann irgenwann geheiratet, einen Trabi gekauft, Kinder bekommen und in einer Wohnung im Plattenbau in meiner Heimatstadt gewohnt. Und das alles schon vor Jahren. In meinem Alter hätte ich wohl schon 2 Kinder im Kindergarten, würde wieder arbeiten und im Sommer an die Ostsee fahren. Diese Vision gründet sich natürlich darauf, wie ich es in meiner Kindheit beobachtet habe, und beinhaltet nicht die Option, das sich das Leben in der DDR weiterentwickelt hätte. Was ich beschrieben habe, ist das Leben der Generation meiner Eltern, die am 9. November 1989 28 und 30 Jahre alt waren.

Macht schon ziemlich nachdenklich, gerade weil dieses alternative Leben so greifbar und vorstellbar ist.
Freitag, 31. Juli 2009
Mein Juli
- 1 Doktorurkunde
- 2 Disputationen
- 1 Doktorparty
- 3 Geburtstage
- 1 Hochzeit
- 1 Friseurtermin
- 2 Besuche in der Autowerkstatt
- 1432 km (mindestens) unterwegs durch Deutschland
- 2 Kinobesuche
- und unzählige Kartons, die jetzt teilweise gepackt sind.
Heute Abend fange ich dann auch mal ernsthaft an zu packen. Es wird langsam Zeit. Irgendwie habe ich schon jetzt den Eindruck, die Hälfte vergessen zu haben.
Dienstag, 28. Juli 2009
Abschiedswoche
Zum Abschied gehört neben einem Kaffee-und-Kuchen-Nachmittag heute mit meinen Kollegen und einem Gläschen Sekt am Freitag mit anderen Kollegen, einem französischen Käseabend mit Freunden, Kino am Donnerstag und Essen gehen mit der Familie am Wochenende auch, daß ich nochmal die ganz alltäglichen Dinge genieße, die ich an meinem Leben hier so mag, z.B.
- sonntags morgens aufstehen und mit meiner National Geographic auf dem Balkon frühstücken
- beim Bäcker um die Ecke mein übliches halbes Landbrot für 1,38€ kaufen
- meine Jogging-Runde oben auf dem Niko-berg
- Schnitten-Hüpfen im Uni-Sport
- die tägliche Kaffeepause mit meiner Freundin
- spielen mit meinen Raubtieren
- ...

