Heute ein Bild von einem magischen Ort, den ich 2005 während meiner Diplomarbeit kennenlernen durfte: Geitafell, noch ein erloschener und bis zu seinen Wurzeln erodierter Vulkan in Island. Meine Arbeit befaßte sich mit der Struktr des Inneren des Vulkans. Die Geländearbeiten dazu dauerten etwa 3 Wochen. In dieser Zeit bin ich täglich mindestens zweimal durch einen einkalten Fluß gestapft, der das Gebiet vom Zugang mit meinem kleinen Auto bewahrte. Dann hieß es nur noch 45 Minuten Laufen, und dann konnte die Arbeit beginnen.Diese gestaltete sich auch lang, kalt, naß und teilweise schmerzhaft. Aber im Nachhinein würde ich jederzeit wieder hinfahren. Die Zeit war sehr schön. Und wie so oft hatte ich auch dort wieder die Möglichkeit, an Orte vorzustoßen, an denen bestimmt nur ganz wenige vor mir waren.
Bis auf diesen einen...
Es war nämlich an einem Tag, an dem meine beiden Mitdiplomanden und ich nach einem langen Tag besonders weit in eine Schlucht vorgestoßen waren. Über uns erhob sich eine scheinbar uneinnehmbare Bergkette. Da fanden wir plötzlich im Fluß zwischen zwei großen Steinblöcken stecken... einen Golfball! Vielleicht spielen Elfen ja auch gern mal eine Runde Golf...



