Bis auf ein wenig Shopping und zwei kurze Besuche an der Uni hatte ich dieses Wochenende dem exzessiven Nichtstun gewidmet. Und so habe ich endlich einmal wieder Zeit zum Lesen gehabt. Momentan lese ich, wie man ja jetzt auch rechts in der Leiste sehen kann Parable of the Sower von Octavia Butler.

An sich gehört das Buch in das Science Fiction Genre; allerdings kommen Raumschiffe und Zukunfts-technologien nur am Rande vor. Das Buch zeigt vielmehr eine düstere und erschreckend realistische Zukunftsvision der Vereinigten Staten von 2025, in der der Klimawandel und daraus resultierende Wasser- und Nahrungsknappheit zu einer schockierenden Kriminatität geführt haben. Normales Leben ist auf kleine Nachbarschaften hinter hohen Mauern zurückgedrängt worden, während draußen Horden von mit Drogen vollgepumpten Vandalen Feuer legen, plündern und vergewaltigen und die Polizei entweder zusieht oder mitmacht. Das Buch erzählt die Geschichte von Lauren Olamina, die in dieser Gesellschaft lebt und nicht glauben will, daß nicht jeder einzelne etwas daran ändern könnte. All das kann man sich sehr gut als mögliche Entwicklung unserer Gesellschaft vorstellen, weshalb das Buch auch so beunruhigt.
Es ist trotzdem eine interessante, lehrreiche und spannende Lektüre, sodaß ich kaum wieder damit aufhören konnte. Die Fortsetzung Parable of the Talents habe ich mir deshalb auch gleich bestellt.
Es ist trotzdem eine interessante, lehrreiche und spannende Lektüre, sodaß ich kaum wieder damit aufhören konnte. Die Fortsetzung Parable of the Talents habe ich mir deshalb auch gleich bestellt.
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