Ein neuer magischer Ort in meinem Geoversum: die Dyrfjöll in Nordostisland. Ich war bisher dreimal dort - zu unterschiedlichen Zeiten und bei unterschiedlichem Wetter. Doch sie sind immer faszinierend. Ein Isländer hat sie mir gegenüber als "das am besten gehütete Geheimnis Islands" bezeichnet. Vielleicht liegt das daran, daß sie recht abgeschieden sind - mehr als 70 km bis zur nächsten Stadt, Egilstadir, und so ziemlich so weit, wie man von Reyjavik wegkommen kann - und deshalb noch nicht sehr viele Touristen die Idylle stören. In der Hauptsaison kommen mittlerweile mehr Leute, auch um die Vögel an der Küste zu beobachten.
Ich war glücklicherweise immer außerhalb der Saison da, sodaß ich die Umgebung ungestört erkunden konnte. Und wenn man Geländearbeit macht, sieht man ohnehin viel mehr von der Landschaft, weil man natürlich auch dahin geht, wohin es nie einen Touristen verschlägt. Da kann man schon verstehen, warum die Einheimischen glauben, daß hier Feen leben.


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