Freitag, 16. Januar 2009

Diese Woche

Da habe ich mir, während ich zwischen Weihnachten und Neujahr jeden Tag auch am Wochenende gearbeitet habe, so gewünscht, endlich ein bißchen Freizeit zu haben. Ich habe den Tag herbeigesehent, da ich endlich meine erste Version der Doktorarbeit an meine Gutachter abgeschickt habe. Und dann...
...dann war es diese Woche endlich so weit! Es lebe die [zumindest vorübergehende] Freiz(h)eit! Nur kann ich damit scheinbar nichts mehr anfangen. Ich fühle mich ziellos und unnütz, daddele studenlang nur herum oder surfe durch die endlosen Weiten des Internets. Aber das ist alles so unbefriedigend. Kann ich denn ohne meine Arbeit nicht mehr leben? Kann ich denn ansonsten nichts mehr mit mir anfangen?
Mittlerweile bin ich zu dem Schluß gelangt, daß ich von Anfang an eine Woche hätte freinehmen sollen, um wirklich nichts zu tun, statt mich der Illusion hinzugeben, ich könnte zur Arbeit gehen, als wäre nichts gewesen. Doch dazu ist es jetzt zu spät. Deshalb habe ich beschlossen, mich an diesem Wochenende noch progressiv zu entspannen (d.h. nichts zu tun), bevor ich dann am Montag voller Tatendrang und Motivation an die Arbeit zurückkehre und mir als erstes einen Plan mache, was ich tun werde.
Genau so mache ich es! Da gibt es keine Diskussion. Schönes Wochenende!

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