Man kann es vielleicht zwischen den Zeilen meiner Posts zu unserer Südafrikareise lesen oder an den Fotos sehen, die ich jetzt bei allen Posts nachgetragen habe, aber diese Reise war wirklich unvergeßlich. Südafrika ist ein riesiges Land voller Kontraste. Unsere Reise führte uns von Johannesburg zum
Ithala Game Reserve bei Louwsburg, zum
Royal Natal und zum Giant's Castle Nationalpark in den Drakensbergen, nach
Coffee Bay an der Wild Coast, nach
Port Elizabeth und über Queenstown und Dordrecht in die
Karoo-Halbwüste, um am Ende von Post Elizabeth die Heimflüge anzutreten. Laut Google Maps sind das etwa 3000 km Direktstrecke vor allem in den Provinzen Kwazulu-Natal und Eastern Cape.
Wir haben die wahnsinnig schöne Natur der Nationalparks gesehen. Die Tiere und Pflanzen dort in freier Wildbahn zu sehen, ist einfach atemberaubend. Das Highlight dabei war ohne Frage der Besuch im Addo Elephant Park, wo die Elefanten wirklich zum Greifen nahe waren.
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| Nur ein Handyfoto, aber immerhin: so nah waren die Elefanten. |
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| Noch ein Elefantenhandyfoto. |
Außerdem war es fantastisch, im Oktober und November durch die grüne und blühende Landschaft zu wandern, Blumen zu sehen, die wir in Europa nur aus dem Gewächshaus im botanischen Garten kennen oder manchmal auch als Zimmerpflanze halten. Vor allem die Drakensberge mit ihren schroffen Bergen, den mehr als 15 verschiedenen Vegetationszonen und den Höhlenmalereien haben es mir angetan.
Auch kulinarisch hat Südafrika so einiges zu bieten. Wo sonst kann man so lecker und sogar bezahlbar essen gehen. Der Service ist um einiges besser als in Schweden, und neben köstlichen Weinen gibt es auch so exotische Dinge wie Krokodil, Warzenschwein und Kudu, was ich alles nur empfehlen kann.
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| Voila! Carpaccio vom Warzenschwein, Krokodil und Springbock. |
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| Springbockcarpaccio. Auch allein ein Wahnsinn! |
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| Kudu, Warzenschwein und Springbock als Filets! |
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| Noch eine Neuentdeckung für mich: Red Cappucchino mit Roibos. |
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| Mein neues Motto. |
Auf der anderen Seite ist Südafrika ein Land, in dem ein großer Teil der Bevölkerung in Lehmhütten mit Strohdach und ohne Strom oder fließend Wasser lebt, während der Lebensstandard in einigen Städten durchaus mit dem europäischen mithalten kann. Vielerorts, auch in den teuren und noblen Nationalparkunterkünften, sieht man, daß zwar alles pieksauber ist, aber seit Jahren nichts mehr repariert oder renoviert wurde. Auch im
Gespräch mit unserem ersten Gastgeber, der zu den Buren (weißer Südafrikaner niederländischer Abstammung) gehört, haben wir erfahren, daß es momentan kaum Fortschritt auf irgendeinem Gebiet in Südafrika gibt. Besonders deutlich war das in Coffee Bay, wo es wirklich traurig und trostlos zuging, obwohl man dort touristisch bestimmt einiges auf die Beine stellen könnte.
So oder so haben wir nicht einmal die Hälfte des Landes gesehen. Ich würde gern wenigstens noch einmal hinreisen und mir Kapstadt und die Südküste entlang der sogenannten Gartenstraße anschauen. Vielleicht wird das ja irgendwann noch mal was.
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