Samstag, 18. Februar 2012

Neues altes Hobby

Ja, ich habe jetzt eine Nähmaschine. Das fügt ein weiteres biederes Hobby zu meinem Repartoire hinzu. Eigentlich habe ich als Kind schon auf unserer alten Singer genäht. Aber im Gegensatz zu meiner unglaublich kreativen und in allen Künsten versierten Schwester habe ich meine Kreativität seit Schulzeiten ziemlich verkümmern lassen. 

Vor ein paar Jahren habe ich mir dann aufgrund kreativer Verwahrlosung das Stricken wieder beigebracht (meine beiden Omas sind in meiner Kinderzeit mehrfach an dem Versuch gescheitert). Beim Stricken habe ich es mittlerweile den Schritt von glatt gestrickten Schals über Socken zu Mützen und Handschuhen mit Zöpfen und mehreren Farben gebracht. Ich versuche mich halt nach und nach zu steigern.
Mein monumentaler Schal mit Zopf- und Sternchenmuster mit dazu passender Mütze. Wahrscheinlich der einzige Schal, der in 3 Ländern gestrickt wurde.
Meine fingerlosen Handschuhe hatte ich ja schon im Herbst fertiggestellt. Da aber noch so viel Wolle übrig war, habe ich im gleichen Muster noch eine Mütze gestrickt, letztere ging überraschend schnell: der Großteil entstand auf dem Flug nach Island im Januar.
Jetzt fange ich also wieder an zu Nähen. Ich erinnere mich dunkel an ein paar Sachen, zumal die W6 vom Prinzip her ähnlich funktioniert wie die alte Singer. Ich muß mich halt wie beim Stricken von simpelsten Nähstücken (hab einen Vorhang rumgenäht) langsam zu schwierigeren Sachen hocharbeiten. Zu Übungszwecken habe ich deshalb die beiden Kissenbezüge auf dem Bild oben aus aussortierten Klamotten genäht. Und die Einsteckvariante mit Überschlag statt Knopfleiste, wie es bei der schwedischen Bettwäsche üblich ist, ist auch recht einfach zu machen. Als nächstes ist ein Kissen für den Katzenkorb dran.

1 Kommentar:

  1. Zu viel des Lobes... das ist doch schlcht für das Ego! Und stricken kannst du besser als ich (kann keine Muster...)

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