Sonntag, 5. Februar 2012

In, um und auf dem See

Endlich ist der Winter auch in Schweden angekommen. Wie im Rest Europas hat auch uns das Russland-Tief fest im Griff. Aber nach dem enttäuschenden Wetter der letzten Monate sind -15°C  und 10 cm geradezu schön. Da nimmt man auch Nächte mit -23°C in Kauf. Wir haben diesen Winter im Vergleich zum letzten schon eine Menge Strom und Holz gespart, da machen ein zwei Monate mit winterlichen Temperaturen nicht so viel aus.

Letztes Wochenende, das ich hauptsächlich mit Arbeiten verbracht habe, waren wir dann für einen längeren Spaziergang bei/an/auf/um unserem Haussee. Der ist nämlich komplett zugefroren. Außerdem haben die Anwohner Spuren für Skilanglauf und Schlittschuhlaufen in den Schnee auf den See gefahren.

Deshalb konnte ich es in der stressigen Woche auch kaum erwarten, daß wieder Wochenende ist, damit wir Skilaufen können. Das haben wir dann gestern und heute auch gemacht. Jeweils eine Runde auf der 4,75 km langen Runde. Das war trotz -11°C sehr schön. Endlich mal wieder rauskommen!

Loipe, Eislaufbahn und Spazierstrecke in einem.
Aus dieser Perspektive haben wir unseren See vorher noch nie gesehen.
Ja, die Sonne steht immer noch ganz schön tief am Himmel. Aber sie wärmt sogar schon wieder ein bißchen.
Ein Anwohner, der mit den typischen schwedischen Schlittschuhen unterwegs ist.
Gestern beim Skifahren.
Parkplatzmangel gibt es bis Ende März auf jeden Fall keinen.

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