Nein, der nächste Winter hat noch nicht begonnen in Schweden. Aber ich dachte, der letzte Winter ist es wert, noch einmal an ihn zu erinnern. Für mich war es wirklich ein traumhafter, wenn auch langer Winter.
Winter heißt in erster Linie Schnee und kalt, von beidem gab es mehr als genug diesen Winter. Mitte Dezember hat es das erste Mal so richtig geschneit, und bis Anfang April lag auch durchgängig Schnee. Ich habe keine Ahnung, wieviel Zentimeter Schnee insgesamt gefallen sind. Das läßt sich schwer abschätzen, denn der Schnee ist ja immer wieder zusammengesackt. Aber dank der anhaltenden Minusgrade hat es auch kaum getaut. Von Mitte Dezember bis Anfang März gab es vielleicht 3 oder 4 Tage mit Temperaturen nahe am Gefrierpunkt. Ansonsten war es wirklich wochenlang unter -15°C. In der letzten Februarwoche ist das Quecksilber dann sogar nochmal auf -28°C gefallen. In Nordschweden waren es sogar mal unter -40°C.
In Schweden kommt natürlich noch eine Sache dazu: die Dunkelheit. Die ging mir ja in Deutschland schon immer auf die Nerven. Doch hier ist es nochmal eine ganz andere Größenordnung, wenn es erst 9 Uhr morgens hell wird und 14 Uhr schon wieder dunkel ist.
Auf dem Weg zur Arbeit. Auf dem Heimweg war es ab Oktober bis März immer schon lange dunkel.
Es ist erstaunlich, wie sehr sich das Leben im Winter von dem im Sommer unterscheidet. Das ist in Schweden noch deutlicher als in Deutschland. Tatsächlich bedeutete Winter für uns im täglichen Leben in erster Linie heizen, Schnee schippen und Vollvermummung. Mehrere Wochenenden hintereinander haben wir mit Holz sägen und Holz hacken verbracht. Die erste Handlung jeden Abend nach dem Nachhausekommen war Feuer machen. Und immer wieder hieß es Schnee schippen. Morgens, um aus der Garage übers Grundstück auf die Straße zu kommen, abends, um wieder aufs Grundstück zu kommen. Im Laufe der Wochen wurde das Schippen auch immer schwieriger, denn der Schnee mußte immer höher über die Schneehaufen geworfen werden mußte.
Das Grundstück um Neujahr herum mit geräumter Fahrspur zur Garage links hinterm Haus.
Nach einem Sturm Ende Februar waren wir über Nacht eingeschneit, sodaß wir zusammen mit unserem Wochenendbesucher aus Göttingen 3 Stunden geschippt haben, nur um die eine Seite der Fahrspur freizuschippen, damit wir zum Bahnhof fahren konnten.
Blick aus der Haustür am Morgen nach dem Scheesturm. Die Treppe hat übrigens 6 Stufen nach unten. Von denen haben wir den ganzen Winter aber maximal 4 gesehen.
Abgesehen von den alltäglichen Dingen, die der Winter so mit sich bringt, gab es aber natürlich auch einige typisch "wintrige" Aktivitäten, die den Winter so schön gemacht haben. Dazu gehören:
1. Spaziergänge im Schnee und über das Eis auf den Seen.
2. Eislaufen und Grillen mit Freunden.
3. Freunde zu Besuch haben.
4. Unser Ausflug auf die Ålandinseln inklusive Fahrt durch die zugefrorene Ostsee.
5. Ski fahren.
Ach ja, was für ein schöner Winter. Trotzdem gut, daß er vorbei ist.
In Schweden kommt natürlich noch eine Sache dazu: die Dunkelheit. Die ging mir ja in Deutschland schon immer auf die Nerven. Doch hier ist es nochmal eine ganz andere Größenordnung, wenn es erst 9 Uhr morgens hell wird und 14 Uhr schon wieder dunkel ist.
Es ist erstaunlich, wie sehr sich das Leben im Winter von dem im Sommer unterscheidet. Das ist in Schweden noch deutlicher als in Deutschland. Tatsächlich bedeutete Winter für uns im täglichen Leben in erster Linie heizen, Schnee schippen und Vollvermummung. Mehrere Wochenenden hintereinander haben wir mit Holz sägen und Holz hacken verbracht. Die erste Handlung jeden Abend nach dem Nachhausekommen war Feuer machen. Und immer wieder hieß es Schnee schippen. Morgens, um aus der Garage übers Grundstück auf die Straße zu kommen, abends, um wieder aufs Grundstück zu kommen. Im Laufe der Wochen wurde das Schippen auch immer schwieriger, denn der Schnee mußte immer höher über die Schneehaufen geworfen werden mußte.
Nach einem Sturm Ende Februar waren wir über Nacht eingeschneit, sodaß wir zusammen mit unserem Wochenendbesucher aus Göttingen 3 Stunden geschippt haben, nur um die eine Seite der Fahrspur freizuschippen, damit wir zum Bahnhof fahren konnten.
Abgesehen von den alltäglichen Dingen, die der Winter so mit sich bringt, gab es aber natürlich auch einige typisch "wintrige" Aktivitäten, die den Winter so schön gemacht haben. Dazu gehören:
1. Spaziergänge im Schnee und über das Eis auf den Seen.
2. Eislaufen und Grillen mit Freunden.
3. Freunde zu Besuch haben.
5. Ski fahren.
Ach ja, was für ein schöner Winter. Trotzdem gut, daß er vorbei ist.
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