Bei uns im Institut ist gerade jede Menge los, denn viele Leute ziehen in neue Büros, so auch ich. Der Grund ist einfach ausgedrückt die Expansion einer Abteilung und der Mangel an Platz in deren Flur. Dieser einfache Grund hat aber eine nicht unkomplizierte logistische Kettenreaktion zur Folge, die man am ehesten mit diesem Plastikspiel vergleichen läßt, das ich aus meiner Kindheit kenne und bei dem man einen freien Platz hatte, den man benutzen konnte, um alle anderen Kästchen in eine bestimmte Ordnung zu bringen.
Also, man stelle sich vier parallele Flure vor. Abteilung A, die Expandierer, sitzt ursprünglich an einem Ende, also in Flur 1. Mit in Flur 1 ist die Administration, (dazwischen liegt der unbetroffene Flur 2), dann in Flur 3 sitzen meine Kollegen und ich, und in Flur 4 sitzen verschiedene Leute hauptsächlich von Abteilung A. Nun will Abteilung A aber nicht so weit auseinandergerissen werden. Was wäre also eine einfache Lösung für dieses logistische Problem? Einfach wäre, wenn die Mitarbeiter von Abteilung A in Flur 4 mit den Leuten der Verwaltung in Flur 1 tauschen.
Aber warum einfach, wenns auch kompliziert geht?! Die Administration möchte nämlich nicht in Flur 4 ziehen, weil man dort ja ganz außen im Gebäude wäre. Nicht daß sie nicht auch jetzt schon in Flur 1 außen säßen. Nein! Also wird momentan folgende Lösung umgesetzt:
Bei uns in Flur 3 wurde ein großes Büro eines Professors, der zur Zeit beurlaubt ist, ausgeräumt und in 2 Büros umgebaut. In Flur 4 wurde ein großes Büro in zwei kleine umgebaut und eine kleine Küche mit Esszimmer in ein großes Büro. Die Angehörigen von Abteilung A ziehen aus Flur 4 in die Räume der Verwaltung in Flur 1. Wir aus Flur 3 ziehen in Flur 4. Und die Administration aus Flur 1 zieht in Flur 3.
Flur 3, in dem ich bisher saß, hatte den Vorteil, daß es dort zwei Toiletten und die Gemeinschaftsküche/Mittagsraum/Kaffeemaschine aber eben auch den Nachteil, daß es eine Menge Durchgangsverkehr und Lärm von der Küche gab.
Wir wußten seit ein paar Monaten, daß wir umziehen, aber wann genau das passieren würde, war nicht mal den Chefs klar. Uns wurde nur versprochen, daß wir keine Arbeit mit dem Umzug haben würden, den eine Firma sollte angeheuert werden. Nun standen aber am Donnerstag eine Sekretärin und der Intendent vor meiner Bürotür und sagten, ich müßte jetzt umziehen, weil die Möbel früher als geplant geliefert würden. Ja, die armen Sekretärinnen bekommen auch neue Möbel, um den Umzug zu kompensieren.
Mein neues Büro liegt, wie gesagt, in Flur 4 genau in der gleichen Lage wie vorher in Flur 3, also glücklicherweise mit Südfenster. Es ist auch etwa 20 cm breiter. Doch trotz versprochener Hilfe, mußte ich den Umzug selbst organisieren, Kartons packen, tranportieren und auspacken. Am Donnerstag und Freitag war außer mir keiner aus meinem Flur da, um so ungehaltener war mein Chef, als er heute das Ausmaß des Umzugsdesasters erfahren hat.
Alle anderen werden ab morgen umziehen. Das werde ich zum Glück ausblenden können, denn morgen geht es auf die Reise in ein exotisches Land im Süden, in dem es viel wärmer* ist als hier.
*Merke: es sind laut Wetterbericht gerade -17°C draußen.
Aber warum einfach, wenns auch kompliziert geht?! Die Administration möchte nämlich nicht in Flur 4 ziehen, weil man dort ja ganz außen im Gebäude wäre. Nicht daß sie nicht auch jetzt schon in Flur 1 außen säßen. Nein! Also wird momentan folgende Lösung umgesetzt:
Bei uns in Flur 3 wurde ein großes Büro eines Professors, der zur Zeit beurlaubt ist, ausgeräumt und in 2 Büros umgebaut. In Flur 4 wurde ein großes Büro in zwei kleine umgebaut und eine kleine Küche mit Esszimmer in ein großes Büro. Die Angehörigen von Abteilung A ziehen aus Flur 4 in die Räume der Verwaltung in Flur 1. Wir aus Flur 3 ziehen in Flur 4. Und die Administration aus Flur 1 zieht in Flur 3.
Flur 3, in dem ich bisher saß, hatte den Vorteil, daß es dort zwei Toiletten und die Gemeinschaftsküche/Mittagsraum/Kaffeemaschine aber eben auch den Nachteil, daß es eine Menge Durchgangsverkehr und Lärm von der Küche gab.
Wir wußten seit ein paar Monaten, daß wir umziehen, aber wann genau das passieren würde, war nicht mal den Chefs klar. Uns wurde nur versprochen, daß wir keine Arbeit mit dem Umzug haben würden, den eine Firma sollte angeheuert werden. Nun standen aber am Donnerstag eine Sekretärin und der Intendent vor meiner Bürotür und sagten, ich müßte jetzt umziehen, weil die Möbel früher als geplant geliefert würden. Ja, die armen Sekretärinnen bekommen auch neue Möbel, um den Umzug zu kompensieren.
Mein neues Büro liegt, wie gesagt, in Flur 4 genau in der gleichen Lage wie vorher in Flur 3, also glücklicherweise mit Südfenster. Es ist auch etwa 20 cm breiter. Doch trotz versprochener Hilfe, mußte ich den Umzug selbst organisieren, Kartons packen, tranportieren und auspacken. Am Donnerstag und Freitag war außer mir keiner aus meinem Flur da, um so ungehaltener war mein Chef, als er heute das Ausmaß des Umzugsdesasters erfahren hat.
Alle anderen werden ab morgen umziehen. Das werde ich zum Glück ausblenden können, denn morgen geht es auf die Reise in ein exotisches Land im Süden, in dem es viel wärmer* ist als hier.
*Merke: es sind laut Wetterbericht gerade -17°C draußen.







