Dieses Wochenende fand auf dem Markt hier in Uppsala ein Oktoberfest statt. Richtig gelesen: Es hat auch Schweden erreicht! Meine Kollegen hielten es an sich für eine gute Idee, dahin zu gehen. Ich war dagegen sehr skeptisch. Zu recht.
Wie sich herausstellte, kostete das ganze 140 SEK (ca. 14 €) Eintritt. Außerdem gab es nur eine Bierverkostung. Richtig zu trinken gab es natürlich nur schwedisches Bier. Und von ordentlichen Würstchen hat man in Schweden auch noch nichts gehört. Das ganze war also nicht im Mindesten authentisch, weshalb wir beschlossen, eine Gegenparty zu feiern. Nur so nebenbei: Heute berichte die Zeitung Uppsalas Nya Tidning, daß das Oktoberfest in Uppsala ein großer Erfolg war, was wohl auch daran lag, daß es lönhelg (das Wochenende nach dem Zahltag) war.
Unsere Gegenveranstaltung war jedenfalls mindestens genauso erfolgreich, wenn auch nur wenig authentischer. Als einzige anwesende Deutsche fiel die Auswahl der Biere und der Verpflegung in meinen Zuständigkeitsbereich. An dieser Stelle muß ich die Auswahl im systembolaget mal loben: Es gab Paulaner, Paulaner Oktoberfestbier, Franziskaner und Franziskaner und Paulander Weißbier. Nur Schöfferhofer war aus, aber man kann ja nicht alles haben. Fürs Essen sind wir zu Lidl gefahren. Da gab es wenigstens eine Sorte echte Bratwurst und Nürnberger. Immerhin! Schwedische Grillwurst kann man nämlich absolut vergessen. Da ja auch keine Bayern anwesend waren, dachte ich, der Autentizität ist damit genüge getan. Deshalb hatte das Menü auch nicht unbedingt was mit Oktoberfest zutun: Bratwurst, Nürnberger, Kartoffelbrei, gebratene Zwiebelringe und Tomatensalat. Alles ist sehr gut angekommen, besonders der Tomatensalat und das Bier. Dabei war das Essen ja nun wirklich nichts Besonderes für deutsche Verhältnisse. Ich sage nur: abgepackte Bratwurst...
Na ja, aber es war schön, mal wieder deutsches Bier zu trinken, wenn auch nicht aus den richtigen Gläsern.
So laß ich mir Oktoberfest gefallen!
Wie sich herausstellte, kostete das ganze 140 SEK (ca. 14 €) Eintritt. Außerdem gab es nur eine Bierverkostung. Richtig zu trinken gab es natürlich nur schwedisches Bier. Und von ordentlichen Würstchen hat man in Schweden auch noch nichts gehört. Das ganze war also nicht im Mindesten authentisch, weshalb wir beschlossen, eine Gegenparty zu feiern. Nur so nebenbei: Heute berichte die Zeitung Uppsalas Nya Tidning, daß das Oktoberfest in Uppsala ein großer Erfolg war, was wohl auch daran lag, daß es lönhelg (das Wochenende nach dem Zahltag) war.
Unsere Gegenveranstaltung war jedenfalls mindestens genauso erfolgreich, wenn auch nur wenig authentischer. Als einzige anwesende Deutsche fiel die Auswahl der Biere und der Verpflegung in meinen Zuständigkeitsbereich. An dieser Stelle muß ich die Auswahl im systembolaget mal loben: Es gab Paulaner, Paulaner Oktoberfestbier, Franziskaner und Franziskaner und Paulander Weißbier. Nur Schöfferhofer war aus, aber man kann ja nicht alles haben. Fürs Essen sind wir zu Lidl gefahren. Da gab es wenigstens eine Sorte echte Bratwurst und Nürnberger. Immerhin! Schwedische Grillwurst kann man nämlich absolut vergessen. Da ja auch keine Bayern anwesend waren, dachte ich, der Autentizität ist damit genüge getan. Deshalb hatte das Menü auch nicht unbedingt was mit Oktoberfest zutun: Bratwurst, Nürnberger, Kartoffelbrei, gebratene Zwiebelringe und Tomatensalat. Alles ist sehr gut angekommen, besonders der Tomatensalat und das Bier. Dabei war das Essen ja nun wirklich nichts Besonderes für deutsche Verhältnisse. Ich sage nur: abgepackte Bratwurst...
Na ja, aber es war schön, mal wieder deutsches Bier zu trinken, wenn auch nicht aus den richtigen Gläsern.
So laß ich mir Oktoberfest gefallen!
