Freitag, 3. Februar 2012

Supervulkane im tödlichen Würgegriff der Physik

Am 1. Februar ist im berühmten Wissenschaftsjournal Nature ein Artikel über Magmenentwicklung im Santorin-Vulkan in Griechenland erschienen. Solche Nature-Artikel erhalten immer eine Menge Aufmerksamkeit von Seiten der Presse. Dieses Mal wurde auch mein Chef interviewt, und zwar zum einen von einem Journalisten von Spiegel Online und zum anderen von einer schwedischen Journalistin vom Wissenschaftsradio. Da es der Presse irgendwie nie schnell genug gehen kann, wurde auch mein kompletter Arbeitsalltag durcheinander gewirbelt, weil ich helfen  mußte, die Antwort an den deutschen Journalisten zu formulieren, und beim Interview mit der schwedischen Radiotante dabei war. Nun ja, ein bißchen Abwechslung hat noch keinem geschadet. Ich mußte nur leider meinen Friseurtermin verschieben.

Zwei Tage später erschien dann sowohl das Radiointerview als auch der Spiegel-Artikel. Letzterer ist ganz schön reißerisch ausgefallen. Irgendwie hatte es der Spiegel-Journalist mit seinen Fragen auch darauf abgesehen, eine Sensationsstory zu schreiben. Zum Beispiel war eine seiner Fragen, ob es denn jetzt überhaupt keine Vorwarnzeiten vor einem großen Ausbruch eines Supervulkans gäbe. Dazu muß man sagen, daß in dem Artikel von der minoischen Eruption auf Santorin vor 3600 Jahren handelt. Dieser Ausbruch war zwar groß und hat zum Niedergang der minoischen Kultur geführt, das macht Santorin aber noch lange nicht zum Supervulkan. Außerdem sprechen die Autoren des Artikels von erhöhter Aktivität innerhalb von etwa 10 Jahren vor dem Ausbruch. Das sollte doch etwas Zeit zum Kofferpacken lassen. Die Effekthascherei des Spiegel-Journalisten ist übrigens auf Ironie von Seiten der Leser gestoßen. Besonders gelacht habe ich über den Kommentar von Robert_Rostock: "Vulkan-Kraft, nein danke! Dann wird es allerhöchste Zeit für einen Vulkanausstieg! Zumal es ja für die Endlagerung des ganzen Magmas ja noch keinerlei Konzepte gibt"
Auch der Kommentar von Jens Schuetz auf die Frage "Kann ich mich gegen Supervulkane versichern?" war nicht schlecht: "Vulkane sind in meiner Versicherung mit drin, wenn auch nur begrenzt auf zwei Eruptionen pro Woche, sind es drei wird der Schaden von der dritten nicht uebernommen... Da Supervulkane nur eine Unterkategorie der ganzen Vulkanklasse sind muessten die mit abgedeckt sein." Köstlich.
Ansonsten sind einige Kommentare einfach nur Schwachsinn. Ich sage nur "Im tödlichen Würgegriff der Physik"

Mittwoch, 25. Januar 2012

Studentenperspektive

Mal wieder durfte ich die Schulbank drücken: Die letzten drei Tage habe ich an einem Kurs zur Betreuung von Doktoranden teilgenommen. Ähnlich wie der Pädagogikkurs im letzten Herbst fand auch dieser Kurs im Pädagogikinstitut sozusagen bei mir auf Arbeit um die Ecke statt. Einer der Lehrer war sogar der gleiche, und eine der Teilnehmerinnen kannte ich auch von da. 

Am ersten Tag drehte sich alles um Regeln und Verpflichtungen. Eine Vorlesung war von einer Dame aus der juristischen Fakultät und dementsprechend trocken. Eine andere kam vom Doktorandenombudsmann, und eine von der Präsidentin des Doktorandenrates der Uni. Doktoranden sind hier in Uppsala schon sehr gut organisiert und haben sehr viele Rechte. Umso wichtiger, daß ich als Betreuerin gut ausgebildet bin.

Tag 2 stand ganz im Zeichen des Rollenspiels. Der Lehrer war ein sehr lustiger und sympathischer und total schwuler Schwede, der mit uns verschiedene Situationen in Rollenspielen durchspielte. Außerdem gab es eine Gruppenübung im aktiven Zuhören.

Heute saß die Gruppe wiederum den ganzen Tag zusammen und diskutierte Fälle, die jeder von uns vor dem Kurs aufschreiben und einschicken mußte. Das war tatsächlich ganz interessant, denn bei solchen Kursen profitiert man eigentlich am meisten von der Erfahrung der Mitteilnehmer.

In einem Monat geht der Kurs mit zwei weiteren Tagen weiter. Bis dahin kann ich mich endlich mal wieder meiner eigentlichen Arbeit widmen, die sich in den letzten Tagen schon wieder gestapelt hat.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Island im Januar - Teil 3

Wieder mal lautet das Motto "besser spät als nie". In dem Falle heißt das: Ich bin seit Freitag Nachmittag zurück aus Island, hab aber eine ziemliche Erkältung, weshalb ich das Wochenende hauptsächlich auf dem Sofa verbracht habe. Jetzt bin ich wieder auf Arbeit, das aber vorwiegend wegen Deadlines und Vorbereitung für einen Kurs, den ich in 2 Wochen unterrichten muß. Trotzdem erst einmal noch mein restlicher Bericht aus Island.

Tag 2: Konferenzdinner
Vor dem Dinner: Blick von der Empore auf die Tische. Im Hintergrund der Pool mit schneebedeckten Felsen am Rand.
Nach einstündiger Busfahrt durch den Schneesturm zur Blauen Lagune erwartete uns Konferenzteilnehmer ein ziemlich nobles Restaurant direkt mit Blick auf den Pool. Die Tische waren weiß gedeckt, und eröffnet wurde das ganze von der isländischen Umweltministerin, die eindeutig besser reden kann als die Tourismusministerin, die am Vorabend den Empfang im Rathaus eröffnet hatte. Auch beim Dinner gab es wieder Livemusik, diesmal von einem jungen Mann mit Gitarre und dann von zwei Damen, eine davon die Nichte von irgendeinem Minister. Vielleicht hätte den Mädels jemand sagen sollen, daß man bei einem solchen Event keine Lieder über Kindesmißbrauchh singt. Die Stimmung war jedenfalls kurzfristig recht gedrückt. Das Essen war dagegen durchgängig gut, wenn man auch nicht wußte, was man da aß. Das wurde immer erst nachträglich mitgeteilt. Und vom Aussehen konnte man auch nicht immer auf das tatsächliche Gericht schließen. Als Vorspeise gab es Garnele, Hummer und Jakobsmuschel (natürlich in entprechend vornehmen Portionsgrößen). Zum Hauptgericht gab es dann Lammsteak auf einem Ragout aus 12 Stunden-gekochtem Lammhals an einem Kartoffel-Pilz-Gratin, das aber eher aussah wie Lasagne. Und schließlich zum Nachtisch gab es eine Skyr-Creme (ein typisch isländisches Milchprodukt, dem deutschen Quark sehr ähnlich) mit Schokofüllung und ein Ananas-Basilikum-Sorbet an getrockneter Ananasknusperscheibe. Wie gesagt, der Überraschungseffekt war ein wichtiger Teil des Dinners. 5 Minuten nach dem Ende des Deserts wurden dann alle wieder in die Busse verfrachtet, und es ging zurück nach Reykjavik. Die 1stündige Fahrt habe ich komplett verschlafen.
Tag 3: Exkursion zum Eyjafjallajökull
Glücklicherweise war der Schneesturm am nächsten Morgen vorüber. Im Dunkeln (die Tageszeiten waren wie bereits erwähnt sehr schräg angeordnet) machte ich mich auf den Weg zum Konferenzzentrum, von wo aus Busse zu drei verschiedenen Exkursionszielen abfuhren. Da der Exkursionstag mitten in der Konferenz lag und in der zugegebenermaßen horrenden Tagungsgebühr enthalten war, gab es kein Alternativprogramm für mich, auch wenn ich den Sinn einer geologischen Exkursion in Island im Januar sehr zweifelhaft finde. Von den 3 möglichen Exkursionszielen gab es keines, das ich nicht aus dem Sommer kannte. Deshalb habe ich mich für die populärste Exkursion entschieden, die zum Eyjafjallajökull.

Der mittlerweile in der ganzen Welt berühmte Vulkan liegt etwa anderthalb bis 2 Stunden Fahrt von Reykjavik entfernt an der Südküste. Die Fahrt führt entlang der Ringstraße durch die Dunkelheit. So gegen 10:30 kamen wir dann zum Seljalandsfoss, der an der Westflanke des Vulkans liegt. Jetzt im Winter besticht er vor allem durch Eiszapfen, die aufgrund des Spritzwassers alles überziehen.
Eiszapfen am Geländer des Aussichtspunkten am Seljalandsfoss.
Weiter ging es zum Skogafoss, einem sehr populären Ausflugsziel an der Ringstraße. Ich erinnere an diesen Post von 2009. Im Winter hat er auch seinen Charm, aber im Sommer ist er eindeutig schöner.
Der Skogafoss in Südisland am Fuße des Eyjafjallajökull.
Mittags kam dann auch langsam die Sonne raus, die zwar sehr niedrig am Horizont stand, aber der an der Südküste nicht hinter Bergen verschwinden kann. Und erstaunlicherweise war auch kaum eine Wolke über dem Gipfel des Eyjafjallajökull zu sehen. Selten ist er so schön zu sehen. Nur im Sommer habe ich ihn noch schöner gesehen auf unserer Wanderung.
Eyjafjallaökull in winterlicher Schönheit.
Geologen beim Buddeln in der Asche.
Für die Exkursionsteilnehmer gab es sonst wenig Geologie zu sehen. Wir hielten leidglich an der Straße um zu sehen, daß der Fluß dort immer noch voller Asche ist und nur ein paar Dezimeter unter der Brücke durchfließt. Dann gab es noch einen Stopp an einem neuen Besucherzentrum, das von einer Bauernfamilie eingerichtet wurde, die direkt am Fuße des Eyjafjallajökull wohnt und damals evakuiert wurde. Jetzt zeigen sie einen Film über ihre Erfahrungen und verdienen eine Menge Geld mit Souveniers.
Eyjafjallajökull und ich.
Und noch mal: Eyjafjallajökull (die Flanke) und ich. Mein leicht verquollenes Gesicht deutet meine Erkältung nur an.
Tag 4: und noch ein Tagungstag
Ja, am Donnerstag fanden dann nochmal Vortrgäge und Posterpräsentationen statt. Am interessanten fand ich einen Vortrag über den Vulkan Hekla (wir erinnern uns: 2. Bild), einem wahrscheinliches Kandidaten für den nächsten Ausbruch in Island. Im Gegensatz zu Katla gibt es dafür aber maximal eine Vorwarnzeit von 50 min.

Am Nachmittag war dann die Tagung vorbei. Dumm nur, daß es nur einen Flug pro Tag nach Stockholm gibt. Also saß ich noch bis zum nächsten Morgen in Island fest. Mein Chef überredete deshalb Sylvia und mich dazu, zu einem Konzert in der Harpa, dem Konzert- und Kongresshaus, zu gehen. Am Abend spielten und sangen 4 junge Solisten zusammen mit dem isländischen Symphonieorchester in einer Art "Island sucht den Superstar", nur daß sie Mozart und Prokoview aufführten. Es war schon mal interessant, so ein Klassikkonzert.
Nochmal ein etwas besseres Bild von der Harpa. Die Lichtspiele sollen das Nordlicht simulieren.
Die Decke in der Eingangshalle der Harpa.
Tag 5: Heimreise
Schon um 4:30 mußte ich aufstehen, um den Bus zum Flughafen um 5 Uhr zu erwischen. Ist schon seltsam, sein Gepäck durch das dunkle und völlig menschenleere Reykjavik und die Schneehaufen am Straßenrand zu tragen. Es regnete übrigens ziemlich. Der Flug ging dann um 7:45. Und um 11:40 bin ich dann endlich in Arlanda gelandet. Den Flug hab ich verschlafen, was will man auch anderes machen? Und nach Taxi, Mittag beim Chef, etwas Arbeit und Einkauf war ich dann endlich wieder zu Huase. ENDLICH!

Mittwoch, 11. Januar 2012

Island im Januar - Teil 2

Es ist schon etwas widersinnig, eine Tagung in Island im Januar zu veranstalten. Und jetzt kam es auch, wie es kommen mußte: ein Schneesturm tobt über Island. Der erste Redner heute Morgen war 10 min zu spät, weil er mit dem Auto im Schnee steckengeblieben war. Auch den Rest des Tages war die Stadt außerhalb des Opernhauses nur sporadisch zu sehen. Die Straßen Reykjaviks werden seltsamerweise nicht geräumt. Schnee ist hierim Winter nicht so häufig. Und überhaupt reicht es ja, daß die Hauptstraßen beheizt sind.

Heute am Abend des 2. Konferenztages findet, wie zu solchen Anlässen üblich, das Konferenzdinner statt.Gerade sitze ich im Bus zur blauen Lagune, wo es stattfindet. Die blaue Lagune ist ein Freiluftschwimmbad, das mit geothermisch beheiztem Meerwasser gefüllt ist. Ich kann nur eine kurze Google-Bildersuche empfehlen. Es sieht sehr schön aus. Vor dem Dinner hätte ich als Tagungsteilnehmerin dort baden können. Aber erstens war ich 2006 schonmal dort und fand es nicht so toll, und zweitens sind den Badenden heute bestimmt Ohren und Nasen abgefroren. Das Dinner findet hoffentlich drinnen statt.

Ansonsten habe ich heute gelernt, daß Jan Mayen ein ziemlich absonderlicher Vulkan ist, von dem keiner recht weiß, warum er existiert.

Dienstag, 10. Januar 2012

Island im Januar

Irgendwie hab ich mich ja schon gefragt, wie der Winter in Island so ist. Jetzt weiß ich es: stürmisch, um die 0 Grad und dunkel.
Ich befinde mich momentan auf dem Nordic Geological Winter Meeting in Reykjavik. Gestern Nachmittag bin ich vom sonnigen und eisigen Schweden hierher geflogen. Ich übernachte bei meiner Doktorandin Sylvia, die seit Oktober hier wohnt und sich über etwas Gesellschaft freut.
Die Tagung ist eher klein: nur etwa 300 Teilnehmer aus Island, Norwegen, Dänemark und Schweden. Ich habe zur Abwechslung mal keinen Vortrag. Sylvia hat ein Poster über ihr Projekt.
Die Tagung findet in Reykjaviks nagelneuem Opernhaus Harpa statt, ein Prachtbau aus Glas, Beton und Lichtinstallationen direkt am Hafen. Zum Glück wohnt Sylvia nur 20 min zu Fuß von hier. Heute muß ich mich erst einmal an die seltsamen Tageszeiten gewöhnen: dank der Lage Islands geht de Sonne erst gegen 10 auf und gegen 16 Uhr wieder unter. Da war es heute Morgen natürlich noch Nacht auf dem Weg hierher. Die Tagung wurde dann unter anderem von Islands Präsident Grimsson eröffnet, der meinte, daß Geowissenschaftler die letzten sind, die sich über das Wetter in Island beschweren dürften. Den Witz hab ich nicht ganz verstanden.
Ansonsten habe ich gelernt, daß Gletscher ziemlich stur sind und bei gleichbleibendem Klima auch in 200 Jahren noch nicht abgetaut sind.
Mal sehen, was es noch so gibt diese Woche.

Freitag, 6. Januar 2012

Schwedenupdate im neuen Jahr

Zwar gibt es hier im dunklen, schwedischen Wald nicht wirklich etwas Neues, aber mitunter vergißt man ja, die alltäglichen Befindlichkeiten zu berichten, wenn man gefragt wird, was es so gibt. Hier also ein kleines Update des Alltäglichen.

Die Feiertage haben wir dieses Mal hier in Schweden verbracht und es einfach mal ruhig angehen lassen. Nach dem Streß der letzten Monate hatte ich das wirklich dringen nötig. Heilig Abend und Silvester waren wir bei Freunden, die seit August Nachwuchs haben. Entsprechend ging es ruhig zu, was aber nicht reichliches Essen ausschloß. Zu Weihnachten gab es typisch polnische Spezialitäten, zum Beispiel Borscht. Für mich das erste Mal, der/die/das Borscht. Silvester gab es dann italienische Speisen, da kann man ja nichts falsch machen. Neujahr ging es dann wie im letzten Jahr auch schon zu meinem Chef zum Mittagessen, wo entsprechend fränkischer Tradition Sauerkraut und Würstchen auf den Tisch kamen. Sauerkraut zu Neujahr zu essen, bringt angeblich Geldsegen für das neue Jahr.
Borscht mit pilzgefüllten Teigtaschen.

Ansonsten wurde nicht wenig gearbeitet, was irgendwie ganz schön war, da fast niemand auf Arbeit war. Endlich konnte ich mich mal den Dingen widmen, für die ich sonst zu wenig Zeit habe. Und überhaupt ist es manchmal ganz schön, mal einen Moment innezuhalten und zu überlegen, was denn in den nächsten Monaten so anliegt und wohin es denn gehen soll.

Dazu gibt es natürlich die ein oder andere Sache, die schon geplant sind für 2012. Nächste Woche bin ich erstmal für eine Konferenz in Reykjavik. Ich hab zwar nicht so richtig Lust zu verreisen momentan, und schon gar nicht an einen Ort, an dem es dunkel und naß und kalt ist, aber in dem Fall geht es um networking, vom Chef verordnet. In der dritten Januarwoche beginnt dann ein Kurs über die Betreuung von Doktoranden für mich, der ein paar Tage im Januar und dann hin und wieder im Februar, März und Mai stattfindet. Ende Januar und Mitte Februar unterrichte ich dann einen Kurs in geologischer Kartenanalyse. Den muß ich demnächst auch erstmal richtig vorbereiten. Dank dieses Kurses fällt leider auch unser geplanter Thailandurlaub ins Wasser. Dabei würd ich so gern Urlaub machen und die Sonne sehen. Bis auf eine Woche Urlaub in Island und ein paar einzelne Tage, als der Besuch aus Dresden da war und als wir übers Wochenende in Stavanger und Dresden waren, gabs 2011 keinen Urlaub. Mal sehen, was sich dann 2012 so an Urlaub einrichten läßt. Urlaubsreif bin ich jetzt schon. Abgesehen davon geht es im März nach Deutschland. Vor Ostern findet in Kiel eine Tagung statt, bei dem wohl auch einige Kollegen aus Göttingen sein werden. Apropos Tagung: Im April ist dann auch wieder die EGU in Wien. Diesmal muß ich unbedingt einen Kaiserschmarrn essen. Und dann heiraten im Juli unsere besten Göttingen/Stavanger-Freunde. Da muß ich mich langsam mal auf Kleidsuche begeben.

Vieles ist aber auch noch ungeplant, vor allem was meine Stelle angeht. Da bisher alle im Urlaub waren, hat sich da nicht nichts getan. Na ja, das Leben in Schweden wird ab nächste Woche schon wieder losgehen. Diese Woche ist jedenfalls schon wieder vorbei, weil morgen Feiertag ist, nein, nicht Knut, sondern der 13. Tag nach Weihnachten. Am 20., dem Namenstag von Knut, werden hier in Schweden traditionell die Weihnachtsbeleuchtung und der -schmuck entfernt. Frei ist deshalb nicht.

Noch was: Neujahrsvorsätze. Die fallen dieses Jahr bescheiden aus. Vor allem aber: so weitermachen wie bisher und mit allem Neuen klarkommen.