Der November ist da und damit der schlimmste Monat des ganzen Jahres. Das sagen alle. Schon als ich letztes Jahr im August hier ankam, mußte ich mir anhören, wie schlimm es doch im November werden würde. Von mehreren Seiten wurde mir empfohlen, Schweden im November zu verlassen, wenn das möglich ist.
Der November letztes Jahr war tatsächlich ein schlimmer Monat, mein schlimmster Monat überhaupt. Im Allgemeinen ist das Wetter hier im November ähnlich wie in Deutschland: grau, kalt, naß. Dazu kommt hier noch dunkel. Nach der Zeitumstellung wird einem das so richtig bewußt. Letztes Jahr hatten wir hier keine 12 Sonnenstuden im November. Und selbst wenn mal die Sonne scheint, hat man nicht viel davon, da mal ja zu der Zeit arbeitet. Schnee gibt es meist auch noch nicht dauerhaft, und die bunten Blätter an den Bäumen sind seit Wochen schon zu einer braunen Masse auf den Gehwegen geworden.
Das schlägt aufs Gemüt. Und so laufen die Leute deutlich grimmiger durch die Gegend, sind schneller gestreßt und weniger gesellig.
Für mich persönlich war der letzte November wirklich furchtbar: Ich saß allein in einem kalten Haus ohne Möbel (mit nur wenigen Lampen) und ohne Bad. Dann gab es da noch die ihrerseits extrem anstrengende Katzenüberführung, sowie den Umzug in der letzten Novemberwoche. Da hätte ich einen mehrwöchigen Urlaub in der Sonne gut gebrauchen können.
Da ist es natürlich verständlich, daß ich nicht die allerhöchsten Erwartungen an den November habe. Aber mal ehrlich, es kann dieses Jahr nur besser werden!
Da ist es natürlich verständlich, daß ich nicht die allerhöchsten Erwartungen an den November habe. Aber mal ehrlich, es kann dieses Jahr nur besser werden!















