Eigentlich interessiere ich mich ja so gar nicht für Politik. Wirklich nicht. Aber momentan ist der Ausgang der Wahl ein ziemlich viel diskutiertes Thema. Wie ich ja gestern bemerkte, ist die
Wahlstatistik veröffentlicht worden. Diese ist sehr ausführlich mit Ergebnissen in Prozent und Zahlen für jedes einzelne Wahlbüro. So auch für unseres.
Offensichtlich wohnen wir in einer ausländerfeindlichen Gegend, wie ich sie im letzten Post beschrieben habe. In unserem Wahllokal erhielt die Partei
Sveriges Demokraterna 8,2% der Stimmen für den
riksdag, 6,2% für das
landsting und 7,8% für den Kommunalrat. Im Vergleich zum Wahlkreis Uppsala-Stadt (merke: hier wohnen sehr viele Ausländer, Hochgebildete etc.) ist das erschreckend viel. Dort erhieltenen
Sveriges Demokraterna 3,9% für den
riksdag, 3,0% für das
landsting und 3,3% für den Kommunalrat und haben somit jedes Mal die 4%-Hürde nicht geschafft.
Län- also bezirksweit haben sie es nur mit 4,6% für den
riksdag geschafft. Da hat sich wohl die Landbevölkerung durchgesetzt.
Die meisten Stimmen erhielten
Sveriges Demokraterna übrigens in den Läns Skåne Nord und Ost (11,21%), Skåne West (10,06%) und Blekinge (9,81%) und in Skåne Süd (8,72%). Diese Läns liegen übrigens alle im äußersten Süden Schwedens. Ob das gute Ergebnis der
Sveriges Demokraterna wohl daran liegt, daß die Partei ursprünglich aus Dänemark kommt?
Die wenigsten Stimmen erhielt die Partei übrigens in Västerbotten-Län, dem zweitnördlichsten Län Schwedens. Dort gab es nur 2,73% der Stimmen.
Das reicht jetzt aber auch mit Politik.