Montag, 5. Oktober 2009

Das Abenteuer "schwedisches Landleben" beginnt

Mein erstes Wochenende im neuen Haus ist vorüber, und ich muß davon berichten, bevor ich mich nicht mehr so daran erinnern kann, wie ich es in dem Moment empfunden habe. Leider habe ich noch etwa 10 Tage kein Internet zu Hause, sodaß ich nur rückblickend berichten kann. Doch wo soll ich anfangen...?

Am besten am Anfang, oder wenigstens Samstag. Eine wichtige Aufgabe, die ich mir für dieses Wochenende gestellt hatte, hieß: Holz bestellen. Doch um das wenigstens noch ein bißchen hinauszuzögern, bin ich erst einmal ums und durchs Haus gelaufen und hab den Rest des schönen Wetters genutzt, um Fotos zu machen. Ein Kollege hatte mir freundlicherweise seine Kamera geliehen.

Doch ewig dauert so eine Fotosession ja auch nicht, denn so ein Haus hält ja schön still. Außerdem war es etwas kalt, sodaß ich mich dann doch ins Dorf aufgemacht habe. Mein Vermieter hatte mir gezeigt, zu wem ich gehen muß, um Holz zu kaufen. Ich hab mir also ein Herz gefaßt und hab an der entsprechenden Haustür geklingelt. Und dann habe ich tatsächlich ein längeres Gespräch mit dem Herrn auf schwedisch geführt. Ich habe ihm gesagt, was ich will - Holz kaufen -, wo ich wohne, gefragt, ob ers liefern kann. Dann haben wir noch klargemacht, daß er es nicht kleinmachen muß für mich, weil ich eine Säge (mit dem Haus mitgemietet) habe. Er wird es also in 2 bis 3 Wochen liefern und mir als Haufen auf den Hof schütten. Ich muß es dann sägen uns hacken, ist billiger so. Aber für sofort hatte ich noch einen Kubikmeter Kleinholz bestellt, damit ich bis dahin nicht erfrieren oder - noch schlimmer - mit Strom heizen muß. Wir haben dann noch diskutiert, wie klein er es machen soll, weil ich nicht sicher war, ob die großen Stücke auch in den Ofen passen. Zu Testzwecken hat er mit dann ein "Probeholz" mitgegeben. Hätte es nicht gepaßt, wäre ich zurückgegangen. Dann war das Gespräch zuende, und obwohl ich hin und wieder fragen mußte, ob er einen Satz nochmal wiederholen könnte, war ich enorm stolz auf mich. Also lief ich dann stolz wie Oskar mit einem ziemlich großen Holzstück durchs Dorf zurück zum Haus.

Dort fing ich dann mit der 2. großen Aufgabe des Wochenendes an: Renovieren. Da man in Schweden beim Ausziehen nicht streichen muß, hatte mein Vormieter den Flur so belassen, wie er war, das heißt mit ziemlich angegrabbelten Wänden. Am Freitag hatte ich in weiser Voraussicht schonmal einen Besuch im Baumarkt eingeschoben, sodaß ich bestens vorbereitet war. Also habe ich mich gegen Mittag an die Arbeit gemacht. Nach einer Weile wurde ich aber erst einmal vom Traktor des Holzmannes unterbrochen, der mir meinen Kubikmeter Kleinholz lieferte. Da es regnen sollte, mußte ich erstmal das Holz stapeln und eine Plane drüberplatzieren. Trotzdem war ich sehr zufrieden, wie gut das alles geklappt hat.

Am frühen Nachmittag hatte sich außerdem mein Vermieter angekündgt, um mir noch ein paar Sachen am Haus zu zeigen und das Bad zu vermessen. Das wird nämlich nächste Woche renoviert. Ich durfte mir auch die Farben für Wände und Decke aussuchen. Mittwoch fahre ich dann mit meinem Vermieter neue Badmöbel einkaufen. Ach, ist das schön, wenn jemand anders bezahlt, wenn wohl auch von meiner Miete. Trotzdem bin ich sehr froh, daß das Bad gemacht wird. Momentan ist es noch, sagen wir rustikal. Ich zeige bei Gelegenheit Vorher-Nachher-Bilder.

Dann habe ich weiter den Flur gestrichen, bis es zu dunkel wurde, um weiß und dreckigweiß zu unterscheiden. Die Lampensituation im Haus ist augenblicklich noch etwas eingeschränkt. Deshalb mußte ich am Sonntag dann auch ein paar Stellen etwas nachstreichen, was ja nicht das Problem war, denn Sonntag war der Flur im Untergeschoß dran. Außerdem habe ich dann noch die Wohnzimmerdecke weiß gestrichen. Die Wände hatte mein Vermieter schon frisch gestrichen, aber das leider noch unterstrichen, daß die Decke nicht mehr ganz weiß war. Also habe ich auch die Decke gestrichen, um dann zu dem Teil zu kommen, den ich mir für den Schluß aufgehoben hatte: Eine Wand im Wohnzimmer sollte Farbe bekommen. Da ich leider nicht halb so mutig bin wie meine Schwester, was Farbe an der Wand angeht, habe ich ein neutral schönes Hellgraubraun mit dem schönen Namen Stone ausgesucht. Die Farbe ähnelt in etwa Milchkaffee. Ich muß sagen, mit dem Ergebnis dieser Farbaktion und mit der Flurrenovierung bin ich extrem zufrieden. Und ich kann Euch sagen, es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn man die Freiheit hat, seine Wohnung so zu gestalten, wie man will. Dann renoviert es sich doch gleich mit viel mehr Motivation. Trotzdem war es ganz schön anstrengend, sodaß ich jetzt erstmal wieder eine Woche auf Arbeit brauche, um mich auszuruhen ;-)


Donnerstag, 1. Oktober 2009

Endlich ordentlich angestellt

Heute beginnt offiziell mein Arbeitsvertrag als foskare (Forscher) an der Universität Uppsala. Es ist schon ein gutes Gefühl nach einem Monat Gastaufenthalt und einem Monat Hiwi (mit gleicher Bezahlung wie jetzt) endlich richtig dazuzugehören - inklusive aller Vergünstigungen, die es mit sich bringt, im schwedischen öffentlichen Dienst zu arbeiten. Zur Unterzeichnung meines Vertrags hatte ich heute ein längeres Treffen mit der Sekretärin, die mir jeden einzelnen Punkt wie Arbeits- und Urlaubszeiten, Krankmeldungen usw. erklärt hat.

Das war natürlich eine Menge Stoff, aber was mir so an positivem in Erinnerung geblieben ist, ist:
  • In Schweden hat man das Recht auf 18 Monate Elternzeit.
  • Man bekommt Arztkosten anteilig und Medikamen-tenkosten voll (!!!) erstattet.
  • Man bekommt einen Zuschuß von 1400 SEK (ca. 140 €) für sportliche Aktivitäten.
  • Man kann Krankheits- und andere Abwesenheitszeiten direkt online eingeben.
  • Man hat das Recht eine ganze Anzahl von Tagen zu Hause zu bleiben, um seine Kinder zu pflegen, wenn die krank sind.
  • Die Uni besteht darauf, daß man seinen Urlaub auch tatsächlich nimmt. (An deutschen Unis nehmen die Leute eher zu wenig Urlaub, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann.) Es gibt auch ein Urlaubsgeld von ca. 81 SEK pro Tag zusätzlich zum Lohn.
An mehr kann ich mich im Moment nicht erinnern. Aber es war auch eine Menge. Dieses Jahr habe ich noch Anspruch auf 8 Tage Urlaub. Die werden wohl für den Umzug draufgehen. Mal sehen, wie sich das mit Weihnachten so gestaltet. Die meisten Leute sind dann ja ohnehin verreist. Außerdem kann ich ja auch von zu Hause arbeiten in der Zeit.

Demnächst kriege ich dann auch mein eigenes Büro. Momentan sitze ich noch im Gästebüro, was aber auch nicht unbedingt schlecht ist. Ja ja, es geht voran.

Sonntag, 27. September 2009

Oktoberfest

Dieses Wochenende fand auf dem Markt hier in Uppsala ein Oktoberfest statt. Richtig gelesen: Es hat auch Schweden erreicht! Meine Kollegen hielten es an sich für eine gute Idee, dahin zu gehen. Ich war dagegen sehr skeptisch. Zu recht.

Wie sich herausstellte, kostete das ganze 140 SEK (ca. 14 €) Eintritt. Außerdem gab es nur eine Bierverkostung. Richtig zu trinken gab es natürlich nur schwedisches Bier. Und von ordentlichen Würstchen hat man in Schweden auch noch nichts gehört. Das ganze war also nicht im Mindesten authentisch, weshalb wir beschlossen, eine Gegenparty zu feiern. Nur so nebenbei: Heute berichte die Zeitung Uppsalas Nya Tidning, daß das Oktoberfest in Uppsala ein großer Erfolg war, was wohl auch daran lag, daß es lönhelg (das Wochenende nach dem Zahltag) war.

Unsere Gegenveranstaltung war jedenfalls mindestens genauso erfolgreich, wenn auch nur wenig authentischer. Als einzige anwesende Deutsche fiel die Auswahl der Biere und der Verpflegung in meinen Zuständigkeitsbereich. An dieser Stelle muß ich die Auswahl im systembolaget mal loben: Es gab Paulaner, Paulaner Oktoberfestbier, Franziskaner und Franziskaner und Paulander Weißbier. Nur Schöfferhofer war aus, aber man kann ja nicht alles haben. Fürs Essen sind wir zu Lidl gefahren. Da gab es wenigstens eine Sorte echte Bratwurst und Nürnberger. Immerhin! Schwedische Grillwurst kann man nämlich absolut vergessen. Da ja auch keine Bayern anwesend waren, dachte ich, der Autentizität ist damit genüge getan. Deshalb hatte das Menü auch nicht unbedingt was mit Oktoberfest zutun: Bratwurst, Nürnberger, Kartoffelbrei, gebratene Zwiebelringe und Tomatensalat. Alles ist sehr gut angekommen, besonders der Tomatensalat und das Bier. Dabei war das Essen ja nun wirklich nichts Besonderes für deutsche Verhältnisse. Ich sage nur: abgepackte Bratwurst...
Na ja, aber es war schön, mal wieder deutsches Bier zu trinken, wenn auch nicht aus den richtigen Gläsern.

So laß ich mir Oktoberfest gefallen!

Freitag, 25. September 2009

Grund zum Feiern

Auch wenn diese Woche sehr anstrengend war, muß ich doch sagen, sie hat durchaus zu meiner Zufriedenheit geendet. Mal davon abgesehen, daß es dank Exkursion und Abendessen beim Chef keinen Grund zur Langeweile gab und daß ich diese Woche meinen Schwedischkurs begonnen habe, gab es allein heute 2 Gründe, sich zu freuen:

1. Ich habe ein Paket von meiner Familie bekommen mit vielen tollen Sachen: z.B. Aspirin, Hustenbonbons, Nasenspray und Magentee (die nächste Erkältung ist auch schon wieder im Anmarsch), Filme für die Zeit ohne Fernsehen, eine Lampe, damit mich mein Papa auch sehen kann, wenn wir skypen, Heidelbeerlikör und eine Tasche von meiner Schwester, eine Tasse für die fika Pause (heute eingeweiht), Bücher, Knusperflocken und noch viele andere Kleinigkeiten. Ach, ist das schön, ein Südpaket zu bekommen!

2. Heute war Zahltag. Mein erster Lohn ist auf dem Konto eingetroffen. Daher kann ich jetzt anfangen, meine schwedische Visakarte zu benutzen und zahle nicht jedes Mal drauf, wenn ich mit meiner deutschen Karte zahle.

Trotz großer Müdigkeit schließe ich diese Arbeitswoche zufrieden ab und stoße an mit einer Dose lettöl. Skål!

Donnerstag, 24. September 2009

Ich hab ein Haus!!!

Ja, endlich hat das Suchen ein Ende. Ich habe ein Haus gefunden. Ein kleines Häuschen auf dem Lande, 81 Quadratmeter, Wohnfläche mit Küche, Bad, Wohnzimmer im Erdgeschoß und 2 Schlafzimmern im Obergeschoß. Das Häuschen ist nicht ganz neu, aber ich kann es mieten, so lange ich will - eine echte Rarität!

Doch bevor ich ins Detail gehe, hier erstmal, wie es dazu gekommen ist: Letzte Woche sind diese 2 Häuser im gleichen Ort bei den Anzeigen aufgetaucht. Der Link zur Anzeige ist vielleicht noch freigeschlatet. Der Ort heißt Järlåsa und liegt etwa 25 km westlich meiner Arbeit auf dem Lande. Ich dachte, daß das vielleicht der Schlüssel zum Erfolg ist: außerhalb wohnen. In der Stadt ist es, wie schon mehrfach beschrieben, unmöglich, etwas zu finden. Da ich ja in Göttingen auch außerhalb gewohnt habe, macht es mir nichts aus, nicht mitten in der Stadt zu wohnen. Warum also nicht mein Glück versuchen? Ich habe also eine Nachricht an beide Vermieter geschrieben. Das eine der beiden Häuschen durfte ich dann am Dienstag anschauen. Der Hausbesitzer hat mich sogar hier an meiner Arbeit abgeholt und ist mit mir rausgefahren. Er ist Marokkaner, lebt aber seit 26 Jahren in Schweden. Doch wie sich herausgestellt hat, hat er vorher auch eine Weile in Deutschland gewohnt, was man als Pluspunkt für mich verbuchen konnte, denn er mag Deutsche.

Die Besichtigung war lang aber aufschlußreich. Hier also mal ein Foto (das Foto ist Eigentum meines Vermieters):

Wie man sieht, ist das Haus nicht neu, aber ein guter Anfang. Außerdem gehört zum Haus noch ein Garten mit Apfelbäumen, eine Garage, ein Holzschuppen, ein Gästezimmer im Anbau an die Garage, ein kleines Gewächshaus und eine Menge Rasen.

Dank meiner Staatsbürgerschaft hatte ich also die Gelegenheit, das Haus einen Tag vor den anderen Interessenten zu sehen. Gut für mich, denn dadurch konnte ich trotz Beratung mit dem Freund und Bedenkzeit zusagen, bevor die anderen es überhaupt gesehen hatten.

Und heute hab ich schon den Mietvertrag unterschrieben. Ein Kollege und Freund war so nett, mitzukommen und mir das, was ich nicht verstehe, zu übersetzen. Jetzt hab ich den Schlüssel und muß nur noch einen Stromanbieter auswählen und versuchen, Interne zu bekommen. Nächste Woche ziehe ich auch schon ein, erstmal in ein leeres Haus (bis auf die Küchenausstattung). Aber jetzt kann endlich der Umzug geplant werden. Und noch was Gutes: Meine Raubtiere können nach Schweden ziehen und echte Waldkatzen werden. Hinterm Haus ist Wald!

An dieser Stelle wollte ich allen danken, die die Daumen gedrückt haben. Es hat geholfen!

Mittwoch, 23. September 2009

Ein laaanger Tag mit Exkursion und SFI

Heute (Ich schreibe hier aus der Mittwochsperspektive mit leichten Übergängen zum Donnerstag) war wieder einmal ein sehr anstrengender Tag, extrem anstrengend, weil lang. Heute morgen um 8 ging es auf Exkursion in die Gegend um die berühmte Dannemora Mine im Bergslagen-Gebiet. Einer der hiesigen Doktoranden hatte die Exkursion für Mitglieder meiner Abteilung und des SGU (den schwedischen geologischen Dienst/Amt, mein Deutsch versagt momentan im Angesicht der Menge an Englisch und Schwedisch um mich herum, also des survey auf neudeutsch) organisiert. Ich dachte, es wäre eine gute Gelegenheit, ein bißchen von der lokalen Geologie mitzubekommen, wenn ich schon mal hier bin. Und es war eine gute Idee: Das Wetter war phänomenal schön. Die Geologie ist beeindruckend mit metamorphen und mehrfach deformierten Vulkaniten und Sedimenten, die vor 1.89 Mrd Jahren eruptiert bzw. abgelagert wurden und nachträglich mineralisiert wurden. Ich wünschte wieder mal, ich hätte eine Kamera hier.

Wie versprochen waren wir um 17 Uhr zurück am Institut, wo ich mich aufs Fahrrad geschwungen habe, um eine halbe Stunde später an der Schwedischschule anzukommen. Ich hatte es nicht mal geschafft, meinen verbliebenen Apfel zu essen. Es folgte eine Stunde Einweisung in das Internetprogramm, in dem man einen Teil des Kurses zu absolvieren hat. Der Kurs svenska för invandrare (SFI) C soll bis Ende Februar dauern. Er besteht aus Unterricht vor Ort 2x die Woche für 2,5 h mit der Lehrerin. Der Kurs wird von der Kommune bezahlt, wir kriegen also alles gestellt. Sogar die Bücher bekommen wir geliehen. Der 2. Teil des Kurses besteht darin, daß man online Aufgaben löst (Leseverstehen, schreiben, Grammatik, Vokabeln, Sprechübungen, die man aufnehmen muß). Kurs C hat 7 Teile. Am Ende jedes Teils muß man eine längere Hausaufgabe mit mehreren Teilaufgaben an eine Lehrerin schicken, die in Malmö sitzt und die Hausaufgabe bewertet. Hat man einen Teil bestanden, kann man den nächsten angehen. Am Ende kann man die Prüfung für den C-Kurs machen. Man kann den online-Teil so schnell durchlaufen, wie man möchte, was gut ist, denn der Unterricht war für mich sehr langweilig. Da ich 2 Jahre norwegisch gelernt habe, verstehe ich schwedisch einigermaßen. Ich kann es nur nicht sprechen. In meinem Kurs sind aber vorwiegend Nichteuropäer, was es für sie zusätzlich schwierig macht. Nur ein Beispiel: Nach der Stunde fragte der junge Mann hinter mir, ob die Lehrerin nicht mal erklären könnte, was der Buchstabe "a" mit den 2 Pünktchen drüber bedeutet...

Nun ja, nach Unterrichtsschluß bin ich dann schon halb verhungert in die Innenstadt geradelt, wo sich einige der Exkursionsteilnehmer bei einem Italiener zum Essen verabredet hatten. Ich war dank des Kurses schon eine dreiviertel Stunde zu spät. Die anderen bekamen gerade ihre bestellten Gerichte. Doch erstmal hat es ewig gedauert, bis uns der Kellner bemerkt hat, um mir die Karte zu bringen, und dann hat er auch noch vergessen, meine Bestellung aufzunehmen. Ich war kurz vorm Hungertod, als wir endlich seine Aufmerksamkeit erregen konnten. Das Essen war sehr gut, das Ambiente auch, die Preise gehoben aber in Ordnung. Trotzdem werde ich da freiwillig nicht nochmal hingehen. Mit mir ist nicht zu scherzen, wenn ich hungrig bin!

Dann bin ich jedenfalls doch noch in die Septemberwohnung geradelt - mit kurzem Umweg übers Institut, um zu sehen, ob das Paket von meinen Eltern angekommen war. Leider nicht ;-( Na ja, ich bin dann verständlicherweise totmüde ins Bett gefallen und habe mir den Luxus gegönnt, heute bis 9 auszuschlafen. Puh!

Dienstag, 22. September 2009

Herbstanfang? Nicht in Schweden!

Heute ist kalendarischer Herbstanfang in Deutschland. Doch in Schweden ist immernoch Sommer, auch wenn das Laub an den Bäumen langsam gelb wird und gelbe Birkenblätter auf der Straße liegen. In Schweden ist und bleibt bis auf weiteres noch Sommer, denn hier gibt es keinen kalendarischen Herbstanfang.

In Schweden beginnt der Herbst, wenn es an 5 Tagen hintereinander tagsüber weniger als 10°C sind. Und das war dieses Jahr noch nicht der Fall und wird es laut Wetterbericht auch nicht mehr diese Woche werden. Mal sehen, wie lange der schwedische Sommer noch durchhält.