Dienstag, 29. Juli 2014
Blogpause
Samstag, 5. Juli 2014
Besuch aus der Heimat 1
Letzte Woche waren zum ersten Mal, seit wir im neuen Haus wohnen, meine Eltern zu Besuch. Mit dem Wohnwagen hatten sie sich auf den Weg zu uns gemacht, um eine Woche mit uns zu verbringen. Auch wenn das Wetter sehr wechselhaft war, konnten wir einiges unternehmen, zum Beispiel im Garten grillen oder ins Museum in Gamla Uppsala gehen.
Freitag, 27. Juni 2014
Mittsommerwochenende in Stavanger
Am letzten Wochenende waren wir einmal mehr in Stavanger zu Besuch. Und das erste Mal überhaupt war das Wetter dort - bis auf den obligatorischen Sturm - besser als bei uns in Schweden. So konnten wir uns dem Wandern, Lachsangeln und dem Spazieren am Strand widmen und zudem noch einen runden Geburtstag nachfeiern. Dank norwegischer Erdbeeren, eichsfelder Rostbratwurst und sherryhaltiger Vorspeisen konnten wir es uns richtig gutgehen lassen. Und auch wenn in Norwegen Mittsommer nicht richtig gefeiert wird, habe ich zur Kompensation einen Blumenkranz geflochten.
Pimp my Keller
Mein Himmelfajrtsprojekt muß ich unbedingt noch loswerden: wir haben im vorderen Kellerraum den Boden renoviert. Die alte Farbe blätterte vor allem unter der Waschmaschine und entlang der Durchgangswege ziemlich stark ab. Mit dem Kärcher haben wir dann noch so viel Farbw wie möglich entfernt. Dann hab ich die Risse gespachtelt und drei Schichten Epoxyfarbe aufgetragen. Nach jeder Schicht hieß es mindestens 24 Stunden warten, und nach weiteren 7 Tagen durften dann die Waschmaschine und Co. wieder einziehen. Fertig.
Dienstag, 17. Juni 2014
Abstecher zur Himmelsscheibe
Auf dem Weg von der Hochzeit zum Flughafen haben wir am Sonntag noch einen Abstecher zum Himmelsscheibenmuseum in Nebra gemacht. Nebra liegt im Burgenland inmitten von Feldern und Hügeln und wäre wahrscheinlich immer noch ein verschlafenes Nest, wenn es nicht vor einigen Jahren archäologischen Weltruhm erlangt hätte.
Auf einem Berg in der Nähe wurde nämlich von Grabräubern eine Broncescheibe gegunden, die sich nach einigen Jahren auf dem Schwarzmarkt als der älteste astronomische Kalender der Menschheit herausstellte. Die Scheibe ist 3600 Jahre alt und zeigt Sonne, Mond und Sterne sowie Horizontbögen aus Gold.
Schon als die Himmelsscheibe gerade erst entdeckt war, habe ich ihre Entdeckungsgeschichte und die Deutung mit Spannung in National Geographic verfolgt. Das Museum eröffnete aber erst, als ich schon in Schweden wohnte. Also war das Museum ein schönes Ausflugsziel. Dort gibt es eine Ausstellung zur Fundgeschichte, zu den Rohstoffen der Scheibe, der Gesellschaft in der Bronzezeit und noch vieles mehr. Das Highlight ist wahrscheinlich die Vorführung zur Verwendung der Scheibe im Planetarium.
Mir hat unser Besuch im Himmelsscheibenmuseum sehr gefallen. Schade, daß wir nicht so viel Zeit hatten. Man kann dort locker mehrere Stunden verbringen.
Montag, 16. Juni 2014
Hochzeit auf dem Kyffhäuser
Freitag, 13. Juni 2014
Mein erster Doktorand - Teil 1
Nach all dem Gejammer will ich doch mal etwas Positives berichten, das sich diese Woche ereignet hat: am Montag ging endlich die Stellenausschreibung für meine erste eigene Doktorandenstelle online. Ab Herbst möchte ich einen Doktoranden einstellen, der sich mit Aufbau und Funktion von Magmatransportwegen beschäftigt.
Zwar bin ich schon Zweit- und Drittbetreuering von drei Doktoranden, die wahrscheinlich nächstes Jahr verteidigen werden, aber um irgendwann befördert zu werden und um meine eigene Forschung voranzutreiben, brauche ich einen eigenen Doktoranden. Die Schwierigkeit liegt darin, daß man in Schweden eine volle Finanzierung für 4 Jahre vorweisen muß, bevor man die Stelle auch nur ausschreiben darf. Das hat natürlich den Vorteil, daß ein Doktorand eine sichere Anstellung hat. Nicht wie in Deutschland, wo viele erst nur kurze Verträge ohne Garantie auf Verlängerung bekommen. Für mich als angehende Betreuerin ist ein Doktorand aber dadurch eine riesige Investition, zumal Doktorandenlöhne in Schweden viel höher sind als in Deutschland. Ich habe also vor der Ausschreibung ein Budget gemacht und es meinem Abteilungsleiter und der Sekretärin vorgelegt, die beide ihr OK geben mussten. Dann brauchte ich noch eine Stellenanzeige in schwedisch und englisch, die von der Personalabteilung geprüft wurde, bevor sie am Montag auf der Uni homepage veröffentlicht wurde.
Die Bewerbungsfrist endet am 31. August. Bis dahin möchte ich viele qualifizierte Bewerber anlocken. Wenn ihr also jemanden kennt, der interessiert ist, soll er sich auf meiner professionellen Homepage (mein name und dann .com) informieren.
Vorferienpanik
Diese Woche war der reinste Horror. Da in Schweden nächste Woche die Sommerferien losgehen und sich das ganze Land kollektiv in ihre Ferienhäuser zurückzieht, ist auf Arbeit eine derartige Geschäftigkeit ausgebrochen, daß es kaum auszuhalten ist.
Zum einen haben letzte Woche die Bachelorstudenten des 6. Semesters ihre Arbeiten verteidigt und sind jetzt erstmal fertig. Ich hatte dieses Jahr drei Bachelorstudenten zu betreuen. Zum Glück waren die fleißig und verhältnismäßig pflegeleicht. Mein einer Masterstudent hat sich heute von mir verabschiedet und mir zum Abschied ein Tonkrokodil von den Ureinwohnern seines Heimatlandes Brasilien geschenkt. :-)
Ansonsten war diese Woche sozusagen der Höhepunkt der Betriebsamkeit. Alle versuchen noch au die letzte Minute ein Meeting reinzuquetschen, bevor keiner mehr da ist. Am Montag hatte ich 5 Meetings! Und ich erwähne lieber gar nicht, mit was für Mist ich mich da teilweise auseinandersetzen muß.
Am Dienstag war ich den ganzen Tag auf einem Lehrertreffen, bei dem jetzt nach Semesterende die Organisation des Bachelorstudienganges in den Geowissenschaften diskutiert wurde. Da gibt's eine Menge zu tun.
Gestern am Mittwoch war ich den ganzen Tag auf einem Weiterbildungstreffen mit der Gruppe technischer Angestellter, für die ich verantwortlich bin. Auf einem Anwesen am See 10 km südlich von Uppsala haben wir vormittsags etwas über Kommunikation von einer Privatdozentin, die ich zu diesem Zweck engagiert hatte, gelernt. Dazu hatten wir einen Nebenflügel des Anwesens als Konferenzräume. Dann haben wir am See auf der Veranda Mittag gegessen und dann hab ich die Nachmittagsunterhaltung, auch als Gruppendiskussion bekannt, geleitet. Technisches Personal zu unterrichten ist schon ziemlich anders als Studenten etwas beizubringen.
Heute war ich dann ziemlich beschäftigt, meine angesammelten Emails zu beantworten. Dann habe ich den neuen Vertrag des Instituts mit dem Café, das wir im Eingangsbereich haben, verhandelt, einem Angestellten in der Probezeit mitgeteilt, daß er nicht übernommen wird und drei Gewerkschaftsvertrefer getroffen, um sie von Umstrukturierungen, die das Institut im Herbst durchführen will, zu informieren.
Wenn ich das alles so lese und drüber nachdenke, muß sagen: Was für eine furchtbare Woche! Was für furchtbar langweilige Aufgaben ich da doch habe! Und ich habe so gut wie nichts für meine eigene Forschung gemacht. Diese Woche war zwar nicht der Normalfall, aber so kann das nicht weitergehen. Ich bin so froh, daß jetzt Ruhe einkehrt auf Arbeit. Endlich kann ich mal in Ruhe forschen.
Samstag, 31. Mai 2014
Gartenmöbel für Katzen
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| Letztes Wochenende war die Bank schon fertig, aber der Rasen noch in Arbeit. |
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| Anwändertest. |
Donnerstag, 29. Mai 2014
Meeting auf der Insel Gotland
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| Der stockholmer Schärengarten aus dem Flugzeug gesehen. |
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| Am Strand an der Nordküste Gotlands. |
Sonntag, 18. Mai 2014
Endlich Vorsommer
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| Es wird gegrillt! |
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| Das Kräuterbeet ist auch langsam grün genug, daß die Ernte Spaß macht. |
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| Selbst am Kompost blüht es. |
Gartennacht in Uppsala
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| Ein Tulpenmeer im botanischen Garten. Im Hintergrund ein Stand vom Pflanzenflohmark und ein paar der Steine von Prinzessin Estelles eigenem "Berg". |
Donnerstag, 8. Mai 2014
Mal wieder Utö
Es ist Anfang Mai, und das bedeutet wie jedes Jahr eine Woche mit den Bachelorstudenten auf Exkursion auf der Schäreninsel Utö. Wie immer spielt das Wetter eine entscheidende Rolle. Diese Woche ist es in erster Linie kalt gewesen, aber bis auf heute sind wir wenigstens trocken geblieben. Ansonsten waren diesmal nur wenige, dafür aber umso motiviertere Studenten dabei. Das ist sogar noch wichtiger als das Wetter.
Sonntag, 4. Mai 2014
Mal wieder Wien
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| Bei der Postersession: Jede Menge interessierte Besucher, also keine Zeit zum Luftholen oder für Langeweile :-) |
Montag, 28. April 2014
Projekt Schattenecke - Teil 4
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| Meine Arbeitsbank. Außerdem hat die Mauer ein paar neue Steine bekommen. |
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| Die beiden Aroniabüsche sollen bald den Blick in die Schattenhecke begrenzen. |
Sonntag, 27. April 2014
Fischbabies 2.0
| Samstag: Mama Kakadu (gelb-schwarz) und Papa Kakadu (rot-schwarz) halten den Schwarm Babyfische in der Höhle und verteidigen ihr Revier vor anderen Fischen. |
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| Heute morgen: Mama Kakadu und die Kinder sind umgezogen. Man sieht die Babies kaum, da sie nur so groß sind wie ein Sandkorn mit Flossen. |
| Mama Kakadu verteidigt die Kleinen. Gegen Ende sieht man, wie sie eines der Kleinen ins Maul nimmt und zur Höhle zurückspruckt. |
Projekt Schattenecke - Teil 3
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| Ohne den riesigen Haufen Äste ist die Schattenecke gleich viel größer. |
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| Der alte Sandkasten muß weg! |
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| Endlich tabula rasa. |
Geologischer Kräutergarten 2.0
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| Kein richtiges Vorherbild. Der Busch ist schon weg. |
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| Das Nachherbild. Fehlen nur noch neue Kräuter, für die es jetzt eindeutig noch zu kalt ist. |
April-Update
Donnerstag, 3. April 2014
Gran Canaria - Teil 2
Tag 7: Eine letzte Wanderung steht an: das Agaete-Tal. Wir starten mit einem Kaffee im La Esquina und beginnen gegen 10 die Wanderung, die uns über einen Pilgerpfad vorbei an Gärten und Stauseen hinauf auf das Tabadaba-Massiv führt. Wir laufen lange durch flechtenverhangene Nebenwälder und blicken irgendwann wieder auf den Ausgangspunkt ganz weit unter uns zurück. Die letzten Kilometer geht es leider nur noch steil bergab, aber dafür vorbei an ehemals von den Ureinwohnern geschaffenen Höhlen und sonnige Steilhänge voller Blumen. Nach etwa 17 km und 1300 Höhenmetern erreichen wir nach 7 Stunden wieder das Auto. Wir lassen uns ins Tal hinunterrollen, wo wir im La Esquina noch einen cafe con leche schlürfen. Dann geht's noch weiter runter an die Küste zum Fisch essen. Na wenn das mal kein würdiger Abschluß für einen letzten Urlaubstag war!
Tag 8: Packen, auschecken und ein letzter Einkauf, um uns mit Verpflegung für den Flug und Leckerlies für zu Hause einzudecken. Dann sitzen wir auch schon auf dem scheinbar endlosen Flug zurück nach Schweden. Nach einer Woche ist es komisch, daß im Flugzeug nur noch schwedisch gesprochen wird :-)
Fazit: Gran Canaria ist toll! Tolle Geologie. Tolles Essen. Frühling mit Blumen und Sonne ist wunderbar, wenn man um die Zeit aus Schweden kommt. Charterreisen sind anstrengend und zähren an der Erholung. Keine E-Mails lesen oder an Arbeit denken für eine Woche, unbezahlbar!
P.S.: Fotos kommen demnächst.

















