Dienstag, 25. März 2014

Abgetaucht

In letzter Zeit war ich leider überhaupt nicht zugänglich oder mitteilsam. Mein Projektantrag hat einfach alles andere in meinem Leben zur Seite gedrängt, sodaß ich nur noch gestreßt war. Das Privatleben wurde einfach kurzerhand gestrichen, und auf Arbeit türmte sich alles, was nicht super akut war auf. Jeden Morgen war ich früher auf Arbeit, nur um mich für ein paar Stunden einzuschließen und mich vor Kollegen und Studenten zu verstecken und am Antrag zu arbeiten.

Doch nun ist endlich der Antrag eingereicht! Das blöde Einschicksystem hat mich gestern Abend um halb 9 irgendwann zum Wahnsinn getrieben. Mein Gehirn und die Formulare waren einfach nicht mehr kompatibel, auch wenn es sich größtenteils darum handelte, daß ich bestätigen muß, daß ich keine Experimente an Tieren oder Menschen durchführe und daß meine Forschung nicht zu teroristischen Zwecken mißbraucht werden kann. Irgendwann war jedenfalls nicht mehr weiterzukommen. Außerdem war der Brief, den ich vom Institutsleiter brauchte, auch noch nicht da. Da hab ich dann erstmal aufgehört. Heute ging es dann erstaunlicherweise an der Stelle, wo ich gestern steckengeblieben bin, weiter. Den Brief hatte ich Mittags auch unterschrieben und gestempelt. Und dann konnte ich endlich alles wegschicken. Was für eine Erleichterung!

Ironischerweise kam um 15 Uhr eine E-Mail von der Förderorganisation, daß sie die Deadline für 2 Tage verlängert haben, weil das System zusammengebrochen ist. Mir ist das aber jetzt egal. Morgen geht es für eine Woche in den Urlaub nach Gran Canaria!

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