Katzen sind Ansitzjäger. Das können wir momentan täglich bei uns im Garten beobachten, wo Nachbars Katze stundenlang eine Mäusekolonie beobachtet. Aus Mangel an Mäusen bei uns im Haus, müssen andere Herausforderungen bei der Futterbeschaffung geschaffen werden. Eine solche Herausforderung ist ein sogenanntes Fummelbrett. Das kann man im Tierladen (oder
bei amazon) erwerben oder eben auch selber bauen. Im Internet gibt es ja für alles Inspiration, so zum Beispiel auch
hier oder
hier für das Fummelbrett Marke Eigenbau.
Jetzt haben auch auch Ginny und Leon ein solches Fummelbrett. Es besteht aus drei Stationen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad:
- Bechern: Die Katze muß mit der Pfote Leckerlies (oder einfach Katzenfutter) aus niedrigen Bechern herausheben. Die Becher, die nur so tief sein müssen, daß die Katze nicht mit der Schnauze auf den Boden kommt, werden einfach auf die Grundplatte geschaubt.
- Das Labyrinth: Holzdübel werden in einem Abstand von 2,5 cm in einem Raster auf die Grundplatte gesteckt. Dazu ca. 1 cm tiefe Löcher in passender Größe in die Grundplatte bohren. Dadurch steht noch genug von den Dübeln hervor, daß die Katze nicht mit der Schauze die Leckerlies, die in das Labyrinth gestreut werden, nicht erreichen kann. Stattdessen muß die Katze die Leckerlies mit der Pfote an den Rand des Labyrinths schieben.
- Die Schaukel. Eine kleine Flasche (z.B. von Katzenmilch) wird an der oberen Hälfte durchbohrt und auf eine Querstange (z.B. Gewindestange) gesteckt, sodaß die Flasche frei schwingen kann. Dann füllt man ein paar Leckerlies in die Flasche.
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| Station 1: So geht's nicht. |
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| Sondern so. Tischmanieren müssen sein. |
Ginny und Leon waren ganz begeistert, auch wenn Leon wegen mangelnder Verfressenheit ein paar Anlaufschwierigkeiten hatte. Stufe 3 mit der Flasche müssen wir noch üben, aber wäre ja auch doof, wenn die Monster schon beim ersten Mal alles rausbekommen hätten.
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| Ginny, die ungekrönte Königin des Labyrinths. |
So ein Fummelbrett ist wirklich eine tolle Beschäftigung für Katzen - selbst für die ganz schlauen. Die Materialkosten halten sich in Grenzen. Unser Fummelbrett haben wir hauptsächlich aus Resten zusammengebaut und vielleicht für ein paar Euro Teile dazugekauft. An Werkzeug braucht man lediglich eine Bohrmaschine, Zollstock, Schraubendreher und Säge (Holzsäge für Latten und Metallsäge für die Gewindestange).
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| Volle Konzentration. Da kann man die Synapsen knistern hören. |
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