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| Das Kommunenwappen läßt es schon erahnen: hier dreht sich alles um den Lachs und den Fluß. |
An einem langen Wochenende wie diesem (5 Tage dank Himmelfahrt, Brückentag und den schwedischen Nationalfeiertag am Montag) und dem herrlichen Frühsommerwetter momentan wäre es geradezu sträflich gewesen, nichts zu unternehmen. Und so haben wir uns nach eingehendem Studium unserer Touristenbücher und des Internets entschieden, zum Angeln nach Älvkarleby zu fahren.
Älvkarleby ist ein kleines Nest 110 km nordöstlich von uns fast an der Ostseeküste. Die größte Attraktion der Stadt ist der Fluß, der untere Dalälv, der Schweden in etwa von Westen nach Osten durchschneidet und angeblich Nord- von Mittelschweden trennt. Der Fluß bringt dem Örtchen Berühmtheit wegen der Lachse, die hier im Sommer von der Ostsee aus flußauswärts in die Seen zum laichen wandern. Die Lachssaison beginnt im Juni und geht in etwa bis Ende Juli. Der größte, hier gefangene Lachs woh stolze 27,97 kg. Außerdem gibt es hier auch Meerforellen, Hechte und Zander zu angeln. Ein Tagesangelschein kostet 200 SEK pro Familie. Angelausrüstung kann man, falls nicht vorhanden, ausleihen. Wir haben mittlerweile so einiges an Ausrüstung und haben uns daher nur den Angelschein geholt. Wo man wie angelt, ist in einer Karte verzeichnet. Wenn man etwas fängt, muß man den Fang wiegen und in eine Liste eintragen.
Leider konnten wir auch nach Stunden nichts zu dieser Liste beitragen. Und im Nachhinein ging es auch fast allen anderen so: Gestern wurden nur 2 Zander gefangen. Es ist wohl noch zu früh für die Lachse.
Trotzdem haben wir uns nach dem Angeln noch einen Spaziergang und ein Eis gegönnt.
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| Mmmmmhhh lecker: Himbeer (hallon) und Blaubeer (blåbär)! |
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| Der Nedre Dalälven wird in Älvkarleby von der pitoresquen Carl XIII Brücke überspannt. |
Eine weitere Attraktion, die mit dem Fluß verbunden ist, ist das Stauwerk, daß die Firma vattenfall für Versuchszwecke betreibt. Einmal im Jahr, am Sonntag vor Mittsommer, werden die Luken der Staumauer geöffnet. Dann kann man sehen, welche Kraft der Fluß in seiner ursprünglichen Form hatte.
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| Die Staumauer, die den Dalälv zurückstaut. Gestern war sie wie an den meisten Tagen geschlossen, und das Flußbett dieses Teils des Flusses lag fast trocken in der Sonne. |
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| Dieses Schild warnt, daß die Dammluken ohne Vorwarnung geöffnet werden. |
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| Ein weiterer, naturbelassener Arm des Flusses mit Stromschnellen und Strudeln und allem, was dazugehört. |
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| Dieses Schild warnt nicht etwa vor gefährlichen Heringen, auf schwedisch strömming, sondern vor der gefährlichen Strömung. |
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