Wie ich im Schwedischkurs lernen durfte, war Lucia der Legende nach ein Mädchen, das im Sizilien des 4. Jahrhunderts lebte. Als sie heranwuchs, verlobte sie ihre Mutter mit einem Mann, doch Lucia wollte nicht heiraten. Als Christin bat sie Gott um Hilfe. Und als ihre Mutter nach schwerer Krankheit wieder gesund wurde, versprach die ihr, daß sie nicht heiraten müsse. Der Verlobte war darüber natürlich alles andere als erfreut und schwärzte Lucia beim Christen verfolgenden Kaiser Diocletian an, der Lucia einkerkerte und folterte. Lucia starb am 13. Dezember und wurde nachträglich heiliggesprochen. Da sie zu ihren Lebzeiten bekannt dafür gewesen war, sich um die Armen zu kümmern, erzählte man sich, daß sie mit Essen zu den Armen in den Kellerlöchern kam und daß sie, weil sie die Hände voller Essen hatte, sich die Kerzen auf den Kopf stellte.
Lucia als Fest wird in Schweden seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts gefeiert. Dabei gibt es einen Umzug, bei dem vorn die in weiß gekleidete Lucia mit einem Kerzenkranz auf dem Kopf geht, gefolgt von den sogenannten tärnor, Mädchen in weiß mit einer Kerze in der Hand. Dann folgen die stjärngossar (Sternenjungen) und schließlich diverse andere Figuren, z.B. pepperkaksgubbar (Pfefferkuchenjungen). Der luciatåg (Luciaumzug) singt in Kirchen und auf öffentlichen Plätzen typische Lieder.
Das Luciafest hat in der dunkelsten Zeit des Jahres die Bedeutung eines Lichterfests. Es gibt auch extra Luciaumzüge in Schulen und Firmen. Leider fiel Lucia dieses Jahr auf einen Sonntag, sodaß es hier am Institut keinen Umzug gab. Dafür habe ich mit Freunden ein wenig gewichtelt und es gab typische Weihnachtsgebäcke aus unseren Heimatländern.
Hier noch ein paar Links zum Thema Lucia:
Der Zeitungsartikel der Uppsalenser Zeitung über den Luciaumzug.
Der deutsche Wikipediaeintrag über das Luciafest.
Der schwedische Wikipediaeintrag zum Luciaumzug.
Lucia als Fest wird in Schweden seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts gefeiert. Dabei gibt es einen Umzug, bei dem vorn die in weiß gekleidete Lucia mit einem Kerzenkranz auf dem Kopf geht, gefolgt von den sogenannten tärnor, Mädchen in weiß mit einer Kerze in der Hand. Dann folgen die stjärngossar (Sternenjungen) und schließlich diverse andere Figuren, z.B. pepperkaksgubbar (Pfefferkuchenjungen). Der luciatåg (Luciaumzug) singt in Kirchen und auf öffentlichen Plätzen typische Lieder.
Das Luciafest hat in der dunkelsten Zeit des Jahres die Bedeutung eines Lichterfests. Es gibt auch extra Luciaumzüge in Schulen und Firmen. Leider fiel Lucia dieses Jahr auf einen Sonntag, sodaß es hier am Institut keinen Umzug gab. Dafür habe ich mit Freunden ein wenig gewichtelt und es gab typische Weihnachtsgebäcke aus unseren Heimatländern.
Hier noch ein paar Links zum Thema Lucia:
Der Zeitungsartikel der Uppsalenser Zeitung über den Luciaumzug.
Der deutsche Wikipediaeintrag über das Luciafest.
Der schwedische Wikipediaeintrag zum Luciaumzug.
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