Ich hab´s geschafft. Nachdem ich gestern zu tot war, um noch irgendetwas hier reinzuschreiben, nun eine kurze Zusammenfassung der gestrigen Ereignisse.
Trotz Semesterferien waren etwa 40 Leute anwesend (in unserer Fakultät schon beträchtlich). Eine Disputation ist schließlich öffentlich für alle mit Diplom. Der Vortrag lief sehr gut, auch wenn ich 4 Minuten schneller war als geplant. Dann ging es an die Fragerunde, und die war wirklich hammerhart. Hinterher haben mir viele gesagt, daß sie das Niveau etwas unfair fanden im Vergleich zu dem, was andere gefragt werden. Tatsächlich drehten sich viele Fragen um Themen, die selbst in der Wissenschaft noch nicht völlig verstanden und daher debattiert werden. Wie auch immer, ich denke, ich habe mich trotzdem ganz gut geschlagen.
Als ich dann rausging habe ich erstmal bemerkt, daß die Kommission mich ungefähr 60 Minuten in der Mangel hatte. Nach ca 10minütiger Beratung verkündeten sie dann auch das Ergebnis: auf die Arbeit wie auch auf die Verteidigung selbst gab es jeweils Magna cum laude. Diese Note halten viele meiner Kollegen und Freunde zwar für unfair, aber ich tröste mich damit, daß es immerhin ein "sehr gut" und laut Wikipedia eine "besonders anzuerkennende Leistung" ist und daß ich diese bei zwei sehr kritischen Gutachtern errungen habe. Für meine Arbeit war wohl sogar auch "summa cum laude" diskutiert worden.
Auf jeden Fall gab´s dann Sekt und Brötchen (ein Lob an meine Catering-Chefinnen), um bei mir fuhr das System runter. Ich war auf einmal so geschafft, daß ich nur noch schlafen wollte. Und das habe ich auch den Rest des Tages getan. Heute bin ich wieder einigermaßen auf der Höhe, und kann mich wieder meinem Leben widmen.
Übrigens: Man darf mich jetzt Frau Doktor nennen (ich bestehe aber nicht darauf), nur ich darf mich nicht selbst so bezeichnen. Zeugnis und offizielle Verleihung der Doktorwürde ist am 8. Mai mit allen zugehörigen Zeremonien (bei Gelegenheit mehr dazu).
Trotz Semesterferien waren etwa 40 Leute anwesend (in unserer Fakultät schon beträchtlich). Eine Disputation ist schließlich öffentlich für alle mit Diplom. Der Vortrag lief sehr gut, auch wenn ich 4 Minuten schneller war als geplant. Dann ging es an die Fragerunde, und die war wirklich hammerhart. Hinterher haben mir viele gesagt, daß sie das Niveau etwas unfair fanden im Vergleich zu dem, was andere gefragt werden. Tatsächlich drehten sich viele Fragen um Themen, die selbst in der Wissenschaft noch nicht völlig verstanden und daher debattiert werden. Wie auch immer, ich denke, ich habe mich trotzdem ganz gut geschlagen.
Als ich dann rausging habe ich erstmal bemerkt, daß die Kommission mich ungefähr 60 Minuten in der Mangel hatte. Nach ca 10minütiger Beratung verkündeten sie dann auch das Ergebnis: auf die Arbeit wie auch auf die Verteidigung selbst gab es jeweils Magna cum laude. Diese Note halten viele meiner Kollegen und Freunde zwar für unfair, aber ich tröste mich damit, daß es immerhin ein "sehr gut" und laut Wikipedia eine "besonders anzuerkennende Leistung" ist und daß ich diese bei zwei sehr kritischen Gutachtern errungen habe. Für meine Arbeit war wohl sogar auch "summa cum laude" diskutiert worden.
Auf jeden Fall gab´s dann Sekt und Brötchen (ein Lob an meine Catering-Chefinnen), um bei mir fuhr das System runter. Ich war auf einmal so geschafft, daß ich nur noch schlafen wollte. Und das habe ich auch den Rest des Tages getan. Heute bin ich wieder einigermaßen auf der Höhe, und kann mich wieder meinem Leben widmen.
Übrigens: Man darf mich jetzt Frau Doktor nennen (ich bestehe aber nicht darauf), nur ich darf mich nicht selbst so bezeichnen. Zeugnis und offizielle Verleihung der Doktorwürde ist am 8. Mai mit allen zugehörigen Zeremonien (bei Gelegenheit mehr dazu).
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