Donnerstag, 14. November 2013

50. Geburtstag einer Vulkaninsel

Heute um 7:15 isländischer Zeit vor 50 Jahren begann ein Vulkanausbruch vor der Südküste Islands, der letztlich die Geburt der Insel Surtsey markierte. 

Surtsey war von Anfang an Adoptivtochter der Wissenschaft, nicht nur in den ersten explosiven Jahren. Auch nachdem der Vulkanausbruch vorbei war, kamen Geologen, Biologen und Geographen, um zu sehen, wie sich eine neugeborene Insel entwickelt. Viel zu oft waren nämlich neue Vulkaninseln schon nach wenigen Monaten den Wellen zum Opfer gefallen. Doch Surtsey trotzte zu größten Teil der Erosion und wurde nach und nach die Heimat von Pflanzen und Tieren.
Menschen durften Surtsey, die nach dem schwarzen Feuerriesen Surtur aus der nordischen Mythologie benannt ist, bisher kaum besuchen. Nur manchen Wissenschaftlern machten nähere Bekanntschaft. Dennoch kennt man Surtsey auf der ganzen Welt aufgrund der dort definierten surtseyanischen Eruptionsart, in der sich Lava und Wasser in einer explosiven Reaktion treffen. 

Seit gehört Surtsey zum UNESCO-Welterbe und wird heute zu Recht gefeiert. Bei uns gab es heute morgen zur Feier des Tages eine populärwissenschaftliche Vortragsreihe, bei der auch etwas zur Geologie im Inneren von Vulkanen erzählen durfte. Heute Nachmittag wurde dann eine Fotoausstellung einer älteren Geologin, die schon vor 50 Jahren beim Ausbruch dabei war, eröffnet. 

Happy birtday, Surtsey!

Sonntag, 10. November 2013

Dienstreise Nummer 9: Rånässchloß

Letzte Woche habe ich zum Abschluß meines Führungskräftekurses für zwei Tage das Rånässchloß östlich von Uppsala besucht. Mein Kurs ist jetzt so gut wie vorbei, und die zwei Tage handelten im Großen und Ganzen darum, welche Fortschritte wir gemacht haben und wie es weitergehen soll. 

Beim Nachrechnen wurde mir mit Schrecken bewußt, daß dies meine  9. Dienstreise dieses Jahr war, wenn man nur die zählt, wo ich nicht zu Hause übernachten konnte. Kein Wunder, daß ich zum faulen Packer und Reisemuffel werde. Obwohl, privat lasse ich mir das Reisen nicht verderben, ich habe nur zu wenig Zeit dazu. Ein frühzeitiger Vorsatz für 2014 an dieser Stelle: weniger Dienstreisen, mehr Urlaub. 

Mittwoch, 6. November 2013

Kopenhagenwochenende Nachtrag

Hier kommen noch ein paar fotogarfische Nachträge aus Kopenhagen, wo meine Freundin und ich nach dem Wellness noch ein bißchen sightseeing in der Stadt gemacht haben.

Sonntag, 3. November 2013

Belohnungswochenende in Kopenhagen

Dieses Wochenende bin ich mit einer Freundin in Kopenhagen zum Shopping und Wellness. Wir hatten vor einiger Zeit beschlossen, daß wir für das viele Unterrichten diesen Herbst eine Belohnung verdient haben. Leider ist Wellness in Schweden sehr teuer. Außerdem ist zum Beispiel in Schweden auch die Auswahl an Schuhläden inakzeptabel. Also beschlossen wir, das ganze nach Kopenhagen zu verlegen, wohin man von Uppsala aus mal eben für wenig Geld in einer Stunde fliegen kann. Außerdem kann man hier gut einkaufen, und Wellness ist viel billiger als in Schweden. Zudem hat meine Freundin während ihrer Doktorarbeit zwei Jahre hier gewohnt, sodaß ich einen Insidereinblick bekomme.

Geshoppt haben wir gestern jedenfalls schon mal. Als schwedisches Landei komme ich sonst nicht groß dazu. Nachher steht dann noch unsere Wellnessbehandlung an, bevor es heute Abend wieder nach Hause geht.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Babyfische!

Unsere von den Nachbarn geerbten Fische haben Babies bekommen. Jetzt kann ich nicht mal mehr sagen, wieviele Haustiere wir haben.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Achtung, Baum fällt!

Apropos ungemütlichesHerbstwetter: Heute stürmt es ganz schön und läßt die letzten Blätter durch die Luft wirbeln, was ganz schön ist, wenn ich hier von meinem Heimarbeitsplats nach draußen schaue. Gegen 10 heute morgen gab es allerding ein etwas beunruhigenderes Sturmgeräusch, das sich überraschenderweise als Resultat eines umgefallenen Baumes herausstellte.
Der Baum, eine Birke, stand auf unserer Grundstücksgrenze an der Straße zur örtlichen Grundschule. Vorher war die Birke etwa 10 m hoch, jetzt is sie in etwa 2,5 m abgebrochen, und der Rest ist in unseren Garten gefallen. Einer unserer Apfelbäume hat ein paar Äste dabei verloren. Dennoch war es Glück im Unglück, denn die Baumkrone hat unsere Südfassade mit Flur- und Wohnzimmerfenster nur um einen halben Meter verfehlt.
Da liegt er, der Baum, einmal quer über die Wiese südlich des Hauses. Fenster, Dachrinne und Fassade hat er knapp verfehlt.
Nun wissen wir nicht mal, ob der Baum uns oder der Kommune gehört. Jedenfalls kommt wohl demnächst das Baumräumkommando vorbei. Das hat heute bestimmt so einiges zutun.
Leon begutachtet aus dem Flurfenster den grausigen Anblick.

Endlich wieder stricken

Ein Gutes hat das ungemütliche Herbstwetter ja: es ist endlich wieder Zeit zum Stricken. Meine Schwester ist zur Zeit kaum zu stoppen. Und auch ich habe mich wieder an die Nadeln begeben. Mein neuestes Werk: superwarme Handschuhe aus isländischer Schafwolle nach einem Strickmuster von Drops.
Besonders schön finde ich den Mäusezähnchenrand.
Vielleicht wage ich mich jetzt ja mal an was Größeres als Handschuhe, Socken, Mützen und Schals.