So, endlich habe ich einen Schreibtisch und Internet. Ich bin so froh, denn in der Zwischenzeit sind so viele Dinge passiert, daß ich fürchte, ich komme gar nicht hinterher mit bloggen. Deshalb hier eine Kurzfassung der Ereignisse von gestern und heute:
Gestern morgen ging es mit dem Auto zum Bahnhof, mit dem Metronom nach Hannover, mit der S-Bahn zum Flughafen, mit dem Flugzeug nach Arlanda, mit dem Bus nach Uppsala und zu Fuß zum Institut, und das alles in nur 8 Stunden. Hier angekommen - völlig am Ende von meinem Fußmarsch mit Gepäck durch die Stadt bei gefühlten 35°C -stand ich erst einmal vor verschlossenen Türen. In der vorlesungsfreien Zeit kommt man hier nämlich nur mit Karte rein. Zum Glück kam gerade jemand, der mir die Außentür öffnete. Vor dem Abteilungsflur hatte ich dann aber das gleiche Problem noch einmal, denn auch der ist nur mit Karte oder Code zu öffnen. Aber auch hier habe ich jemanden gefunden, der mich reingelassen hat.
Da mein zukünftiger Chef leider auch gerade nicht da war, wandte ich mich an die junge Dame, die meinen Besuch im Mai organisiert hatte. Und siehe da, nach 20 Minuten hatte ich einen Schlüssel und eine Schlüsselkarte. Dann tauchte nach nicht allzu langer Zeit auch der Chef auf. Nach einer kleinen Vorbesprechung, was denn in meinem Gastaufenthalt hier so ablaufen soll, eröffnete er mir, daß seine Unterkunftspläne leider zunichte gemacht worden waren: Er hätte das Appartment mindestens 1 Jahr mieten müssen, und das wollte er dann doch nicht unterschreiben. Verständlich. Also bin ich vorerst bei Kollegen einquartiert, die wohl öfter als Startpunkt für Neuankömmlinge fungieren.
Meine Gastgeber sind zufällig auch Deutsche und wohnen südlich von Uppsala nahe dem großen See in einem großen Haus mit Garten. Ich habe ein Zimmer mit 2 Betten, Schrank und Schreibtisch. Was will man mehr? Zufällig sammelt mein Gastgeber leidenschaftlich gern alte Fahrräder, sodaß ich auch eins geliehen bekommen habe: ein lila Damenfahrrad mit Körbchen. Damit sind wir dann zum Einkaufszentrum im nächsten Ortsteil geradelt und haben eingekauft. Irgendwann nach dem Abendessen habe ich es dann auch geschafft, meine Sachen auszupacken, zu duschen und todmüde ins Bett zu fallen.
Der heutige Tag begann mit Frühstück im Garten, dann 30 Minuten radeln, dann Gespräch mit dem Chef, Kaffee, Mittagessen in der Sonne im Innenhof usw. Auf jeden Fall durfte ich, nachdem kein Netzwerkadministrator aufzutreiben war (alle sind im Urlaub), meinen Rechner einfach ans Netz hängen, nachdem ich versichert hatte, ein aktuelles Vireprogramm zu haben. Und siehe da: es ging einfach so. Fehlt nur noch der Drucker. Bis auf ein kleines Problem: Ich kann aus meinem Foxmail keine Mails nach draußen versenden. Weiß da jemand Rat?
Ansonsten habe ich mich dann heute Nachmittag noch auf den Weg zum Skatteverket begeben, dem Einwohnermeldeamt/Finanzamt/Krankenkasse. Dort habe ich mit Pass und meiner vorläugigen Adresse einen Personnummer beantragt, eine Art Bürgernummer, ohne die hier gar nichts geht. Man stelle sich vor, die haben sogar Übersetzungen für die Formulare auf deutsch! So weit ist man in Deutschland noch nicht. 1:0 für Schweden würde ich sagen. Jedenfalls warte ich jetzt auf Post vom Skatteverket.
So weit erstmal bis hierher. Kurzfassung: Ich lebe noch, es geht mir gut, Schweden ist schön.
Gestern morgen ging es mit dem Auto zum Bahnhof, mit dem Metronom nach Hannover, mit der S-Bahn zum Flughafen, mit dem Flugzeug nach Arlanda, mit dem Bus nach Uppsala und zu Fuß zum Institut, und das alles in nur 8 Stunden. Hier angekommen - völlig am Ende von meinem Fußmarsch mit Gepäck durch die Stadt bei gefühlten 35°C -stand ich erst einmal vor verschlossenen Türen. In der vorlesungsfreien Zeit kommt man hier nämlich nur mit Karte rein. Zum Glück kam gerade jemand, der mir die Außentür öffnete. Vor dem Abteilungsflur hatte ich dann aber das gleiche Problem noch einmal, denn auch der ist nur mit Karte oder Code zu öffnen. Aber auch hier habe ich jemanden gefunden, der mich reingelassen hat.
Da mein zukünftiger Chef leider auch gerade nicht da war, wandte ich mich an die junge Dame, die meinen Besuch im Mai organisiert hatte. Und siehe da, nach 20 Minuten hatte ich einen Schlüssel und eine Schlüsselkarte. Dann tauchte nach nicht allzu langer Zeit auch der Chef auf. Nach einer kleinen Vorbesprechung, was denn in meinem Gastaufenthalt hier so ablaufen soll, eröffnete er mir, daß seine Unterkunftspläne leider zunichte gemacht worden waren: Er hätte das Appartment mindestens 1 Jahr mieten müssen, und das wollte er dann doch nicht unterschreiben. Verständlich. Also bin ich vorerst bei Kollegen einquartiert, die wohl öfter als Startpunkt für Neuankömmlinge fungieren.
Meine Gastgeber sind zufällig auch Deutsche und wohnen südlich von Uppsala nahe dem großen See in einem großen Haus mit Garten. Ich habe ein Zimmer mit 2 Betten, Schrank und Schreibtisch. Was will man mehr? Zufällig sammelt mein Gastgeber leidenschaftlich gern alte Fahrräder, sodaß ich auch eins geliehen bekommen habe: ein lila Damenfahrrad mit Körbchen. Damit sind wir dann zum Einkaufszentrum im nächsten Ortsteil geradelt und haben eingekauft. Irgendwann nach dem Abendessen habe ich es dann auch geschafft, meine Sachen auszupacken, zu duschen und todmüde ins Bett zu fallen.
Der heutige Tag begann mit Frühstück im Garten, dann 30 Minuten radeln, dann Gespräch mit dem Chef, Kaffee, Mittagessen in der Sonne im Innenhof usw. Auf jeden Fall durfte ich, nachdem kein Netzwerkadministrator aufzutreiben war (alle sind im Urlaub), meinen Rechner einfach ans Netz hängen, nachdem ich versichert hatte, ein aktuelles Vireprogramm zu haben. Und siehe da: es ging einfach so. Fehlt nur noch der Drucker. Bis auf ein kleines Problem: Ich kann aus meinem Foxmail keine Mails nach draußen versenden. Weiß da jemand Rat?
Ansonsten habe ich mich dann heute Nachmittag noch auf den Weg zum Skatteverket begeben, dem Einwohnermeldeamt/Finanzamt/Krankenkasse. Dort habe ich mit Pass und meiner vorläugigen Adresse einen Personnummer beantragt, eine Art Bürgernummer, ohne die hier gar nichts geht. Man stelle sich vor, die haben sogar Übersetzungen für die Formulare auf deutsch! So weit ist man in Deutschland noch nicht. 1:0 für Schweden würde ich sagen. Jedenfalls warte ich jetzt auf Post vom Skatteverket.
So weit erstmal bis hierher. Kurzfassung: Ich lebe noch, es geht mir gut, Schweden ist schön.


