Freitag, 3. Juli 2009

Noch 1 Monat

Heute in einem Monat werde ich um diese Zeit gerade in Stockholm-Arlanda angekommen sein. Das gibt mir noch 4,5 Wochen, um mich vorzubereiten und mich von meinem Leben hier zu verabschieden. Einerseits kann ich es kaum erwarten, andererseits fällt mir jeden Tag auf, wieviele Dinge ich vermissen werde. *seufz*

Donnerstag, 2. Juli 2009

Sommer

Mittlerweile sollte diese Blaubeere in Schweden schon etwas blauer geworden sein. Und wenn sie reif ist, bin ich da, um sie zu pflücken. Nur der Schmetterling wird bis dahin wohl davongeflogen sein.


Montag, 29. Juni 2009

Nu mal Butter bei die Fische

Dieses Wochenende war wieder einmal alles andere als langweilig. Nach ein paar Stunden Gartenarbeit bei meiner Oma ging es am Samstag Abend zur Diplom- und Willkommensparty von ein paar sehr guten Freunden nach Clausthal. Es war ein toller Abend, was bestimmt alle bestätigen können, die dabei waren!

Gestern hat uns dann nach einer für mich etwas zu kurzen Nacht ein befreundetes Pärchen mit in den Forellenpuff zum Angeln genommen. Besagter Puff ist eigentlich ein Teich, in dem Zuchtforellen ausgesetzt werden, auf daß sie der erfahrene oder unerfahrene Angler wieder herausfische. Wir haben nach etwa 2 Stunden auch das Soll von 4 Forellen erfüllt, sodaß wir dann anschließend die glibberigen, schillernden Wesen dank reichlich Butter, Pfeffer und Salz in schmackhafte Köstlichkeiten verwandeln konnten. Ja, das war ein tolles Erlebnis und schonmal eine gute Übung für Schweden, wo wir hoffentlich auch mal angeln werden. Dann aber im etwas größeren Teich, der Ostsee.

Freitag, 26. Juni 2009

Es gibt keine Entschuldigung...

... dafür, mich in Zukunft nicht in Schweden zu besuchen!

Aus Langeweile habe ich gerade etwas im Internet nach Billigflügen gesucht. Nicht nur ist die Verbindung nach Stockholm-Arlanda mit mehreren Flügen täglich exzellent, nein! Germanwings fliegt zum Beispiel ab Hannover, Berlin-Schönefeld oder Köln-Bonn hin und zurück für 39,- €. Das ist ja mal billiger als mit dem ICE von Göttingen nach Hannover und zurück.

Und ich habe gleichzeitig auch für jetzt und alle Zeiten ein perfektes Geschenk für Geburtstage und Feiertage: Flugtickets!

Also, auf nach Schweden! Das Geoversum ist klein!

Donnerstag, 25. Juni 2009

Die Insel der Vergessenen

So, vorgestern habe ich nach etwa 6 Wochen endlich Øya von Victoria Hislop zuende gelesen. Auf deutsch heißt das Buch übrigens Insel der Vergessenen. Es geht um die Familiengeschichte der jungen Engländerin Alexis Fielding, deren Mutter von Kreta stammt, aber nie von ihrer Vergangenheit gesprochen hat. Nun ist Alexis auf Kreta und erfährt von einer alten Familienfreundin die Geschichte ihrer Familie beginnend mit ihrer Urgroßmutter Eleni und deren Töchtern Anna und Maria und den EInfluß, den Lepra auf das Schicksal der Menschen hatte, als es noch kein Heilmittel gab.

Wahrscheinlich hätte ich das Buch allein von seiner Beschreibung (Familienhistorie, Lepra, Schicksal) nie gelesen, wenn ich nicht aus Übungsgründen wieder mal etwas auf norwegisch lesen wollte. Beim Lesen fand ich das Buch allerdings ganz fesselnd, gerade wegen der Endgültigkeit, die die Diagnose Lepra für einzelne Personen und deren Familien damals innehatte.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Fortschritte

Sollte man sich eventuell fragen, wie es denn mit meinen Auswanderungsvorbereitungen steht, so kann ich durchaus von einigen Fortschritten berichten. Immerhin habe ich mir einige lange To-Do-Listen geschrieben, die ich nach und nach abhake. Ach ja, jedes Häkchen ist ein kleines Erfolgserlebnis.

Erledigte To-Dos:
  • Arbeitsamt besucht
  • Hausarzt besucht
  • Frauenarzt besucht
  • Auto reparieren lassen und neuer TÜV
  • Katzen gegen Tollwut impfen und chippen lassen
  • Hausapotheke (Kontaktlinsen etc.) aufgefüllt
  • Steine sortiert und gesägt
  • Kleiderschrank durchsortiert
  • Flug gebucht
Ja, das ist schon so einiges. Immerhin war ich heute mit Ginny und Leon nochmal bei der Tierärztin für die zweite Tollwutimpfung und die übrigen Hauskatzenimpfungen gegen Feline Leukose und Katzenschnupfen. Am Wochenende habe ich meinen Kleiderschrank ausgeräumt und mich bestimmt von fast der Hälfte meiner Klamotten getrennt. Ist ja alles nur unnötiger Ballast, da man die meisten Sachen ohnehin nicht mehr anzieht.

In Arbeit sind dagegen folgende Punkte:
  • Kartons sammeln
  • Versicherungen und Mitgliedschaften kündigen
  • Büro auf-/ausräumen
  • meinen Privatcomputer als Arbeitsrechner einrichten
  • Zeugnisse übersetzen lassen
  • mich von unnötigem Krempel trennen
  • den Rest sortieren und teilweise schon mal verpacken
Bis ich dann im August erst einmal verschwinde, muß ich mich dann noch an die Abarbeitung dieser To-Dos machen:
  • Zahnarzt besuchen
  • Sachen packen für Schweden
  • beim Arbeitsamt abmelden
  • beim Einwohnermeldeamt abmelden
  • Auto ummelden
Es ist wirklich schön zu sehen, daß die Listen von oben nach unten kürzer werden. Und ich habe ja auch noch 5 1/2 Wochen Zeit. Nur daß bloß kein Streß aufkommt!

Montag, 22. Juni 2009

Niedlich!

Und nun endlich die versprochenen Fotos von Seras Katzennachwuchs. Katzenmama Emma kümmert sich rührend um ihre 5 Babies. Hier hat sie eine Säugposition eingenommen, bei der es keinen Streit um die Zitzen gibt, da die Milchbar ja 6 Plätze hat.

Nach dem Säugen wird normalerweise der Schlafmodus aktiviert, wie das hier von den beiden Mädels Candy und Muffin demonstriert wird.


Seit ein paar Tagen gibt es aber zusätzlich zu Trinken und Schlafen noch den Modus Spielen. Die Brüder Cookie (getigert), Peanut und Sirius zeigen hier mal, wie das so geht. Sieht noch ein bißchen unkoordiniert aus, aber wird langsam.


Das ist Kuckuckskind Cookie: sehr aufgeweckt und kaum zu bremsen.


Brüderchen Peanut macht seinem Namen alle Ehre. Neben dem Mitleidsblick beherrscht der 1,5ohrige kleine Kater die Erdnussrolle perfekt. Dann liegt er auf dem Rücken, strampelt mit den rosa Füßen und möchte den Bauch gekrault bekommen.


Und dann ist da ja noch Bruder Sirius, ein ganz weißer mit drei grauen Pünktchen auf der Stirn. Sirius wird bestimmt mal eine echte Schönheit, auch wenn er jetzt so aussieht, als wäre er gern ein Mops geworden, wenn er ein Hund wäre.